Und das, obwohl er mit einem großem Handicap angetreten war. Nur kurz vor der Deutschen Meisterschaft war ihm beim Training die Sehne gerissen. Bei einem Compoundbogen ist es nicht möglich, die Sehne einfach schnell zu ersetzen, da sich die Einstellung ständig verändert, und es viel Zeit braucht, bis alles wieder perfekt justiert ist.
Da muss der Schütze doch etwas improvisieren. Bei einem Compoundbogen gibt es nicht nur eine Sehne, sondern auch mehrere Kabel, die alle perfekt aufeinander abgestimmt sein müssen. Das ganz neue Einschießen um alle Entfernungen abschätzen zu können, fand dann auch noch bei richtig schlechtem Wetter statt. Aber Stefan Dost blieb relativ nüchtern, denn der Bogensport ist ein technischer Sport, und da gehört so etwas eben dazu.
Stefan Dost ist ein vielseitiger und erfolgreicher Bogenschütze, denn er schießt Bogen in der Halle als auch im Freien, und ist zudem auch noch im 3D Bogen aktiv. Im Jahr 2019 konnte er bei der Deutschen Meisterschaft 3D-Bogen bereits eine Silbermedaille gewinnen.
Wir gratulieren ganz herzlich und wünschen ihm für die anstehenden Deutschen Meisterschaften im Freien alles Gute und alle Pfeile ins Gold!







