NDSB-SH Newsfeed https://www.ndsb-sh.de NORDDEUTSCHER SCHÜTZENBUND VON 1860 e.V. de-de TYPO3 News Mon, 06 Dec 2021 09:45:54 +0000 Mon, 06 Dec 2021 09:45:54 +0000 TYPO3 - get.content.right news-1568 Thu, 02 Dec 2021 21:00:00 +0000 Florian Unruh erneut nominiert https://www.ndsb-sh.de/aktuelles/news-flash?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1568&cHash=b8c85ea6ea2ddd1ea47c3618f2864faf Landessportverband und NDR suchen Schleswig-Holsteins Sportler des Jahres. In einer Vorauswahl hat eine Jury aus LSV Vertretern und der Vereinigung der schleswig-holsteinischen Sportjournalisten sowie des Olympiastützpunktes Hamburg/Schleswig-Holstein Sportlerinnen, Sportler und Mannschaften aus Schleswig-Holstein für den Sportler des Jahres vorgeschlagen. Darunter auch wieder unseren Sportler des Jahres 2020, Recurvebogenschütze Florian Unruh (SSC Fockbek).

Bis  zum 17. Dezember 2021 (bis 14.00 Uhr) können alle Sportinteressierten ihre Stimme unter:
https://www.ndr.de/sport/mehr_sport/sportlerwahl/Waehlen-Sie-die-Sportler-des-Jahres-2021-in-SH,abstimmung354.html   abgeben.
Mehrfach-Abstimmungen sind möglich.

Auch wenn 2021 durch die Corona-Pandemie einige Wettkämpfe nicht stattfinden konnten, trumpfte Florian Unruh auch in diesem Jahr wieder groß auf. Beim Bogenweltcup in Guatemala gewann er mit seiner Frau Lisa im Mixed-Wettbewerb die Silbermedaille und mit der DSB-Mannschaft die Bronzemedaille.

Im Mai landete die DSB Auswahl  mit Florian Unruh, Johannes Maier und Maximilian Weckmüller beim Weltcup in Lausanne einen historischen Erfolg, denn sie gewannen erstmals in der 15jährigen Weltcup Historie die Goldmedaille. Nur vier Wochen später gewannen Florian Unruh, Maximilian Weckmüller und Moritz Wiesner beim Weltcup in Paris erneut Mannschaftsgold.

Bei der Europameisterschaft in Antalya (Türkei) wurde das langersehnte Ziel, einen Quotenplatz für die Olympischen Spiele in Tokio  zu gewinnen, endlich wahr. Wie auch schon für die Olympischen Spiele 2016 in Rio hat Florian Unruh wieder den Quotenplatz für Deutschland gewonnen. Und als Bogen-Bundestrainer Oliver Haidn mit seinem Team Florian Unruh für die Spiele in Tokio nominierte, war die Freude natürlich bei dem Fockbeker riesengroß.

Der Höhepunkt seiner bisherigen sehr erfolgreichen Kariere waren die olympischen Spiele in Tokio. Die Qualifikation lief bei Florian Unruh zwar noch nicht rund, aber in den Finalwettkämpfen zeigte er wieder seine mentale Stärke. Am Ende belegte er bei seinem Olympiadebüt einen hervorragenden fünften Platz. Damit erzielte Florian Unruh die beste Platzierung, die jemals ein deutscher Recurvebogenschützen bei Olympischen Spielen erreicht hat.

Bei der Feldbogen-Europameisterschaft in Porec (Kroatien) zeigte Florian Unruh, das er nicht nur in der Halle und in der Fita Runde zu den weltbesten Recurvebogenschützen gehört, sondern auch im Feld. Der Allrounder zeigte einmal mehr sein Können, denn er gewann den Europameistertitel. Damit holte er sich nach dem Mannschaftsweltmeister 2018, erneut einen internationalen FeldbogenTitel, diesmal im Einzel.

„Die Saison lief sehr gut“ so Florian Unruh, und die Europameisterschaft mit dem Titelgewinn war ein krönender Saisonabschluss.

Wir haben mit Florian Unruh einen internationalen Topschützen, nutzt die Chance des Internet Voting und stimmt für unseren Athleten.

Das Ergebnis des Internet-Votings macht zu 50 Prozent das Gesamtergebnis der Sportlerwahl aus. Für die anderen 50 Prozent zählen die Stimmen der Vorsitzenden, Präsidentinnen und Präsidenten der Landesfachverbände des Landessportverbandes sowie die der Mitglieder der Vereinigung Schleswig-Holsteinischer Sportjournalistinnen und Sportjournalisten.

Die Sieger der Wahl wird am 21. Dezember 2021 bekannt gegeben.

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Bogensport
news-1567 Mon, 29 Nov 2021 19:00:00 +0000 Fahrdorfer Pistolenschützen waren erfolgreich https://www.ndsb-sh.de/aktuelles/news-flash?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1567&cHash=dd8576801ca54fa06f3c5e15e5664904 Wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt in der 1. Bundeliga Luftpistole holten die Fahrdorfer Schützen am vierten Wettkampfwochenende in Berlin. Ohne Jonas Hansen, die Fahrdorfer Nummer Eins, musste das Team um Trainer Karl-Heinz Wolff die Reise nach Berlin antreten. Hinzu kam noch die Absage von drei Ersatzschützen. Drei Tage vor Abreise in die Bundeshauptstadt erklärte sich Trainersohn Bastian Wolff bereit einzuspringen. Der ehemalige Junioren-Nationalkaderschütze hatte seit siebzehn Jahren keinen Wettkampf mehr bestritten und auch nicht mehr trainiert. Die Hoffnung auf ein erfolgreiches Abschneiden gegen Uetze und Gastgeber Berlin war dementsprechend nicht sehr groß.

Im ersten Match am Samstag gegen Uetze spürte man die Verunsicherung innerhalb der Mannschaft, so dass die Einzelergebnisse dementsprechend mäßig ausfielen. Lediglich Stefan Vollertsen, 370:361 gegen Isabel Kausch sowie Steffen Schröder, 369:359 gegen Wolfgang Geppert, konnten ihre Kontrahenten bezwingen und zwei wichtige Einzelpunkte für ihr Fahrdorfer Team erringen.

Gagik Sahakian, der für Jonas Hansen die Position Eins einnehmen musste, hatte seiner schwedischen Gegnerin an diesem Tag nichts entgegenzusetzen. Die junge Schwedin entschied ihr Match mit 374:362 klar für sich. Auch Ian von der Osten Fabeck konnte gegen die Nummer Vier der Uetzener nichts ausrichten und so ging auch dieser Punkt verdient an die Niedersächsische Schützin Marieke Lehmann.

Den dritten und entscheidenden Punkt zum 3:2 Sieg holte Marit Albrecht gegen Wiedereinsteiger Bastian Wolff, der sich trotz der 363:354 Niederlage gut verkaufte.

Am Sonntag gegen den Favoriten vom PSV Olympia Berlin erlebten alle Anwesenden in der Walther Arena ein anderes Auftreten der Fahrdorfer Mannschaft. Das Berliner Team um Schiesssportlegende Uwe Potteck lag bis zur Hälfte aller abgegebenen Schüsse knapp mit 3:2 vor Fahrdorf. Doch dann drehte sich das Blatt plötzlich zu Gunsten der Norddeutschen und es stand nach dreißig Wettkampfschüssen 3:2 für Fahrdorf.

Als Erster beendete Stefan Vollertsen sein Match gegen Uwe Potteck, den er mit 375:373 bezwang. Auch Gagik Sahakian beendete sein Match gegen die französische Spitzenschützin Mathilde Lamolle mit 373:371 siegreich.

Keine Chance hatte der Jüngste im Fahrdorfer Team, Ian von der Osten Fabeck. Seinen Einzelpunkt musste er mit 364:376 seiner Gegnerin Michelle Skeries überlassen.

Mittlerweile konzentrierte sich das Interesse der Berliner Betreuer auf das Match an Position fünf. Hier hatte der Fahrdorfer „Notnagel“ Bastian Wolff zwischenzeitlich mit sieben Ringen deutlich gegen die Französin Laetitia Forget zurückgelegen. Doch der Fahrdorfer kämpfte sich, immer wieder selbst und von außen angefeuert, unaufhaltsam an seine Gegnerin heran. Forget wurde sichtlich nervöser und musste dem Fahrdorfer mit 366:364 den Siegpunkt überlassen. Den Pistoleros von der Schlei war der Gesamtsieg nicht mehr zu nehmen.

Den vierten Punkt zum 4:1 Sieg über die Spreestädter holte an Position Zwei Steffen Schröder mit 369:367 gegen Maren Johann. Auch dieser Punkt war nicht selbstverständlich, denn Steffen Schröder war mit einer akuten Magen-Darminfektion angereist.

Nach diesem überraschenden Sieg steht das Fahrdorfer Team jetzt auf dem zehnten Tabellenplatz.

Ergebnisse

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news-1398 Sun, 28 Nov 2021 11:00:00 +0000 Geschäftsstelle des NDSB weiterhin für Publikumsverkehr geschlossen https://www.ndsb-sh.de/aktuelles/news-flash?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1398&cHash=61343e6838e76105c8e3137376d8df49 Aufgrund der derzeitigen Coronavirus-Situation leisten auch wir unseren Beitrag, um die Verbreitung des Corona-Virus möglichst zu vermeiden und Sie und unsere Mitarbeiter zu schützen. Deshalb bleibt die Geschäftsstelle des NDSB aufgrund der aktuellen Lage weiterhin für den Publikumsverkehr geschlossen. Für Anfragen und Mitteilungen nutzen Sie bitte das Telefon 0431/6476 793, das Fax 0431/6476 794 oder die E-Mail-Kommunikation unter post(at)ndsb-sh.de .

Auf unserer Homepage finden Sie weitere Kontaktdaten und fachliche Ansprechpartner.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Das Präsidium

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news-1566 Tue, 23 Nov 2021 20:00:00 +0000 Jugend-Ausschreibungen 2022 https://www.ndsb-sh.de/aktuelles/news-flash?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1566&cHash=7634b46cf2ce491c1cde49e1492f64e7 In der Hoffnung, dass 2022 wieder Präsenz-Wettkämpfe stattfinden können, hat die Landesjugendleitung Ausschreibungen für das Sportjahr 2022 ausgearbeitet. Gleich Anfang des Jahres, am 22. Januar findet das Offene Training für die Vereinsjugend statt. Der zweite Termin ist am 19. November. Interessierte jugendliche Luftpistolen-, Luftgewehr- und Kleinkaliber-Schützen können dort unter Leitung der Landestrainer trainieren.

Das Landesjugendkönigsschießen findet am 19. Februar statt. Alle Jugendlichen von 12 bis 20 Jahre sind herzlich eingeladen ihren neuen Landesjugendkönig oder Landesjugendkönigin zu ermitteln.

Der RWS-Shooty-Cup für Schüler Vereinsmannschaften findet am 28. Mai statt. Dort treten jeweils zwei Schüler mit dem Luftgewehr und der Luftpistole an.

Am 12. August bietet die Landesjugendleitung allen Jugendlichen, die sich zu den Deutschen Meisterschaften qualifiziert haben an, unter den Landestrainern zu trainieren. Auch bekommen sie dort  Informationen zu den Deutschen Meisterschaften.

Der Sommer-Cup Bogen ist für Sonntag, den 21. August angesetzt. Die Schüler, Jugendlichen und Junioren können dort mit dem Recurve-, Compound- und Blankbogen einen Wettkampf auf Landesebene schießen.

Am 10. September findet der Schleswig-Holstein-Cup Luftdruck-, Lichtschießen und Bogen statt. Dieser Wettkampf ist speziell für Schülerinnen und Schüler. Dort bekommen sie die Möglichkeit ihren ersten Wettkampf auf Landesebene zu schießen und können erste Turniererfahrungen sammeln.

Alle Veranstaltungen finden im NDSB-Landesleistungszentrum in Kellinghusen statt.

Alle Ausschreibungen unter:
https://www.ndsb-sh.de/jugend/einladungen/termine

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news-1551 Mon, 22 Nov 2021 09:00:00 +0000 Neue Corona-Bekämpfungsverordnung https://www.ndsb-sh.de/aktuelles/news-flash?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1551&cHash=0e3663706ad3bcb936986f0c48aa9300 Die schleswig-holsteinische Landesregierung hat am 20. November 2021 eine neue Corona-Bekämpfungsverordnung beschlossen. Sie tritt am 22. November 2021 in Kraft und ist gültig bis zum 15. Dezember 2021! Wie angekündigt, gelten ab 22. November 2021 in Innenbereichen von Freizeiteinrichtungen und Gaststätten 2G-Regeln (genesen oder geimpft). Ausgenommen sind Kinder bis zur Einschulung und minderjährige Schülerinnen und Schüler, die regelmäßig in der Schule getestet werden. Personen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können, können mit Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung und eines negativen Tests auch Angebote wahrnehmen, für die 2G-Regeln gelten.

Die wesentlichen Änderungen kurz zusammengefasst

·         Infoblatt CovPass Check-App des Robert Koch-Instituts

 

Wichtige Links:

Aktuelle Landesverordnung:

Landesverordnung und Erlasse zum Umgang mit SARS-CoV-2

Aktuelle Pressemitteilung des Landes:

https://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/I/Presse/PI/2021/Corona/211120_Neufassung_Corona-BekaempfungsVO.html

FAQ-Seite Land:

FAQ-Seite der Landesregierung

Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung:

COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung - SchAusnahmV

 

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Niggemann       Diana Meyer
------------------------------------------------------

Landessportverband Schleswig-Holstein e.V.
Winterbeker Weg 49, 24114 Kiel
Tel. 0431 / 6486-0
E-Mail: corona(at)lsv-sh.de
Internet: www.lsv-sh.de

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news-1565 Mon, 22 Nov 2021 08:00:00 +0000 Christiane Ehlers wurde 65 https://www.ndsb-sh.de/aktuelles/news-flash?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1565&cHash=02a260bfb5770999373718ca4bbe5f9c Landesdamenleiterin und Vorsitzende des Kreisschützenverbandes Dithmarschen Christiane Ehlers, feierte am 21. November 2021 ihren 65. Geburtstag. 1981 trat die Jubilarin in den SV St. Michaelisdonn ein und ist seitdem dem Schützenwesen verbunden. Von 1982 bis 1997 war sie Schriftführerin im Verein und anschließend bis 2002 für die Jugendarbeit zuständig. Im Juli 2002 wechselte sie zum TSV Büsum. Die Kampfrichterlizenz erwarb Christiane Ehlers 1995 und seitdem wird sie bei Landes- und Deutschen Meisterschaften als Standaufsicht und Kampfrichter eingesetzt. Neben ihrem sportlichen Engagement und der Bereitschaft, weitere ehrenamtliche Aufgaben zu übernehmen, wählten die Delegierten Christiane Ehlers 1995 zur stellvertretenden Sportleiterin des Kreisschützenverbandes Dithmarschen. Im August 2016 wurde Christiane Ehlers kommissarisch zur stellvertretenden Kreisvorsitzende gewählt. Im März 2017 wurde die gelernte Industriekauffrau auf dem Schützentag des Kreisschützenverbandes Dithmarschen einstimmig zur Nachfolgerin von Ingrid Thiemann gewählt.

2007 wählten die Kreisdamenleiterinnen die Dithmarscherin auf der Landesdamenleitersitzung in Kellinghusen zur stellvertretenden Landesdamenleiterin. Im Oktober 2008 wurde sie auf dem außerordentlichen Landesschützentag  in Lübeck Travemünde dann zur Landesdamenleiterin gewählt.

Ein besonderes Highlight hatte die Jubilarin mit ihrem Team 2017, denn da fand der neunte DSB-Ladys-Cup, der die Damen-Verbandsrunde ablöste,  im NDSB Landesleistungszentrum statt. Insgesamt nahmen elf Landesverbände am reinen Damen-Wettbewerb teil. Da der Deutsche Schützenbund den Frauenausschuss abgeschafft hat, war es auch leider der letzte DSB-Ladies-Cup.

Im April 2021 konnte der Kreisschützenverband Dithmarschen auf 50 erfolgreiche Jahre zurückblicken, leider konnte das wegen der Corona-Pandemie nicht gefeiert werden. Natürlich hofft die Kreisvorsitzende Christiane Ehlers, dass im kommenden Jahr im sportlichen und geselligen Bereich wieder Normalität einkehrt, und dass das 50 jährige Jubiläum mit einem schönen Festball gefeiert werden kann.

Der NDSB gratuliert der Jubilarin ganz herzlich und wünscht ihr weiterhin viel Erfolg und Spaß bei ihren ehrenamtlichen Tätigkeiten.

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news-1564 Sun, 14 Nov 2021 22:00:00 +0000 Kleiner Befreiungsschlag für Fahrdorfer Bundesliga-Schützen https://www.ndsb-sh.de/aktuelles/news-flash?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1564&cHash=eac8f13c92bfc83577d1ec7a51b0e8ae Gastgeber des dritten Wettkampfwochenendes in der Bundesliga Luftpistole Gruppe Nord, war der Aufsteiger vom SV Hannover. Alle Mannschaften mussten, anstatt der sonst üblichen zwei Wettkämpfe, nur jeweils einen Wettkampf bestreiten. Im Auftaktmatch am Samstag, mussten die Fahrdorfer gegen den SV Pier antreten. Die Schützen aus dem Landkreis Düren in Nord-Rhein Westfalen rangierten in der Tabelle vier Plätze vor dem bis dahin sieglosen Tabellen-Schlusslicht von der Schlei.

Hochmotiviert und konzentriert gingen die Fahrdorfer das Match an und führten von Anfang an souverän. Lediglich Steffen Schröder an Position Drei konnte an diesem Tag nicht punkten. Sein Gegner Markus Kremser entschied sein Match mit 378:362 klar für sich. Dies war es dann auch für die Nord-Rhein Westfalen, denn in allen anderen vier Paarungen dominierten die Fahrdorfer.

Jonas Hansen überzeugte einmal mehr und konnte mit 375:366 gegen Andreas Kögler klar den Punkt für sein Team sichern. Auch der älteste im Fahrdorfer Team, Gagik Sahakian, ließ seinem Gegner Tobias Kaulen keine Chance und sorgte somit zur zwischenzeitlichen Fahrdorfer 2:1 Führung.

Den dritten Einzelpunkt sicherte sich Stefan Vollertsen an Position Vier gegen Anne -Marlen Ohler mit 370:363.

Der Jüngste im Team, Ian von der Osten Fabeck, kommt mit der Bundesliga-Atmosphäre immer besser zurecht. Mit 369:350 gegen Astrid Au, holte er sich seinen ersten Einzelsieg in der höchsten Deutschen Schiesssportliga.

Mit diesem deutlichen 4:1 Sieg verschaffen sich die Sportschützen Fahrdorf etwas Luft im Abstiegskampf und kletterten vom 12. auf den 10. Platz der Bundesliga-Luftpistolen Tabelle.

Ergebnisse

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news-1563 Sat, 06 Nov 2021 08:00:00 +0000 Lehrgang NDSB-Liga-Wettkampfleiter https://www.ndsb-sh.de/aktuelles/news-flash?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1563&cHash=896345e76313f89434a5c4a06be5c9c2 Der Kreisschützenverband Stormarn führte in Zusammenarbeit mit dem Kreisschützenverband Herzogtum Lauenburg unter Corona-Regeln einen Ausbildungs- und Fortbildungslehrgang zum NDSB-Liga-Wettkampfleiter bei der Ahrensburger Schützengilde durch. Inhalte der Ausbildung waren: die NDSB-Ligawettkampfregeln, sowie relevante Teile der Sportordnung des Deutschen Schützenbundes.

Weitere Punkte waren die Aufgaben des Ligaleiters, wie die Vorbereitung, die Durchführung des Wettkampfes, die Auswertung und die Nachbearbeitung einer Liga Begegnung.

Lehrgangsleiter Hans-Peter Lange (Sportleiter Kreisschützenverband Herzogtum Lauenburg) konnte zwölf Teilnehmer, die in fünf Lerneinheiten ihr Wissen auffrischten, begrüßen.

Die Wettkampflizenz für weitere vier Jahre erhielten: Imke Marie Griem (Linau), Christine Heinrich, Anette Kruse, (beide Ahrensburger Schützengilde), Klaus-Peter Schliemann, Volker Mohr, Helmut Schliemann (beide Elmshorner Schützengilde), Bastian Lüthje (Lola Sportschützen Hohenlockstedt), Nicole Behrens (Schützenverein Elmenhorst), Jean Weiß (Schweriner Schützenzunft), Reinhard Ramcke (Sülfelder Schützengilde), Tim Hendrik Dose (Segeberger Bürgerschützen) und Markus Lais (Schützenverein Reinfeld)

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news-1561 Thu, 04 Nov 2021 11:00:00 +0000 Dank an Sponsoren https://www.ndsb-sh.de/aktuelles/news-flash?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1561&cHash=3e69e59b76381743c42df11e70be8929 Mit einem kleinen Festakt dankte der Halstenbeker SV von 1886 e.V. seinen Sponsoren für die Unterstützung bei der Anschaffung einer Meyton-Anlage für den Luftdruckwaffenstand. Am Freitag, den 29. Oktober 2021 kamen auf Einladung des Vorstandes die Sponsoren, die sich an den Anschaffungskosten der Meyton-Anlage beteiligt haben,  -  Gemeinde Halstenbek, Kreis Pinneberg, Landessportverband SH, Helms-Stiftung, VR Bank in Holstein, Provinzialversicherung und div. private Sponsoren – zusammen.

Aufgrund der pandemischen Lage war es dem Verein erst jetzt möglich, die Anlage  vorzustellen und sich offiziell zu bedanken. Der Vorsitzende Günter Steffen begrüßte mit launigen Worten die Anwesenden und sprach noch einmal seinen Dank für die großzügige Unterstützung aus. In diesem Zusammenhang bedankte er sich auch bei der Firma Meyton für die gute und kooperative Zusammenarbeit. Der 1. Stellv. Vorsitzende, Andreas Zippel, stellte danach die Anlage im Einzelnen vor.

Mit Grußworten erwiderten der Bürgervorsteher der Gemeinde Halstenbek, Jan Krohn, sowie der Geschäftsführer des Kreissportverband Pinneberg, Karsten Tiedemann. Beide betonten die Bedeutung des Schießsports, der eine hohe Konzentration und Ausdauer erfordert, aber auch die damit verbundene Brauchtumspflege und die Einbindung jugendlicher Sportler.

Von den 15 Luftdruckständen sind 2 für das Lichtpunktschießen ausgestattet. Insgesamt verfügt der Verein neben den Luftdruckständen über weitere 6 mit einer Meyton-Anlage ausgestattete KK-Stände und 6 Stände für großkalibrige Waffen.

Karsten Tiedemann bot auch bei künftigen Projekten des Vereins seine Unterstützung an.

Insbesondere bei der für die Bogensportsparte so wichtigen Außenfläche im Bereich des Schützenhauses. Dies sahen auch alle anderen Sponsoren so. Der Leiter der Bogensportsparte, Gerhard Thimm, nutzte die Gelegenheit, die Sparte vorzustellen und verwies auf inzwischen rund 80 Bogensportler des Vereins. Das Interesse am Bogensport, wie er sagte, ist weiterhin ungebrochen groß.

Einige Gäste nutzten das Angebot und weihten die Anlage mit fachkundiger Unterstützung ein. Mit einem gemeinsamen Essen und guten Gesprächen klang die Veranstaltung aus.

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news-1562 Wed, 03 Nov 2021 09:00:00 +0000 Fahrdorfer Bundesliga-Schützen warten weiter auf ersten Sieg https://www.ndsb-sh.de/aktuelles/news-flash?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1562&cHash=eea52f8560ebb18bd155b6696ef3e1e0 Wieder zwei Niederlagen für Pistolenteam von der Schlei Mit leeren Händen sind die Fahrdorfer Sportschützen vom Wettkampf-Wochenende aus Idstein im Taunus zurückgekehrt. Gastgeber waren die Sportschützen Falke Dasbach.

Zunächst verlor das Team um Trainer Karl-Heinz Wolff gegen Gastgeber Falke Dasbach am Samstag mit 0:5. Was auf den ersten Blick klar und deutlich aussieht, war aber im Verlauf des Matches und auch am Ende in den meisten Paarungen sehr knapp.

Sander Nooij und Christian Metten gewannen ihr Match jeweils mit 370:368 gegen Jonas Hansen und Steffen Schröder. Auch Mathias Schwender konnte gegen den Fahrdorfer Gagik Sahakian erst kurz vor Ende des Matches mit 374:372 den dritten Punkt für Dasbach einfahren.

Noch enger ging es in der Paarung an Position Vier, zwischen Heiko Litterscheid und dem Fahrdorfer Stefan Vollertsen zu. Der Fahrdorfer hatte stets einen Vorsprung vor seinem Gegner, am Ende jedoch holte Litterscheid auf und sicherte sich mit 359:358 den vierten Einzelpunkt.

Den Schlusspunkt zum Dasbacher 5:0 Sieg holte Jens Block gegen Ian von der Osten Fabeck mit 358:352.

Jetz musste am Sonntag gegen Tabellenführer Wathlingen unbedingt eine Trotzreaktion erfolgen und dies sollte auch gelingen.

Wathlingen führt die Tabelle verlustpunktfrei an und hat diese Tabellenführung am Samstag mit einem 4:1 Sieg gegen Berlin gefestigt.

Entsprechend selbstsicher traten die Niedersachsen dann auch auf. Kristian Callaghan ließ dem Fahrdorfer Jonas Hansen keine Chance und holte mit 383:373 den ersten Punkt.

Den Ausgleich, in einem bis zum letzten Schuss packenden Match, schaffte Gagik Sahakian gegen Christian Oehns mit 372:371. Auch Stefan Volllertsen zeigte sich an diesem Sonntag stark verbessert und sorgte mit seinem Sieg gegen Jessica Schrader, die er mit 372:370 bezwang, zur zwischenzeitlichen Fahrdorfer 2:1 Führung. Leider ging die Hoffnung auf den ersehnten ersten Fahrdorfer Sieg nicht in Erfüllung. Steffen Schröder musste sich leider mit 366:370 gegen Philip Aranowski geschlagen geben. Aranowski lag nach dreißig Schuss noch deutlich zurück, legte aber einen starken Schlussspurt hin und machte damit alle Fahrdorfer Hoffnungen zunichte.

Ein starkes Match lieferte auch der Jüngste im Fahrdorfer Team, Ian von der Osten Fabeck ab. Der erst achtzehnjährige, der gegen Wathlingen erst sein viertes Match absolvierte, darf mit seinem Ergebnis an diesem Tag mehr als zufrieden sein. Die 364:368 Niederlage gegen Sarah Oehns wird ihm sicherlich Auftrieb geben für die nächsten anstehenden schweren Aufgaben in der Bundesliga.

Mit zwei Einzelpunkten und 0:8 Mannschaftspunkten im Gepäck geht es nun am 13. November nach Hannover. In der Niedersächsischen Hauptstadt müssen die Fahrdorfer dann gegen die Sportschützen Sankt Sebastian Pier 2000  die nötigen Punkte gegen den Abstieg einfahren.

Ergebnisse

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news-1560 Thu, 28 Oct 2021 15:00:00 +0000 Gesamtsportausschuss-Sitzung des NDSB https://www.ndsb-sh.de/aktuelles/news-flash?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1560&cHash=e548185ee45e2389431649b6d02e9f8e Zur Herbstsitzung hatte die Landessportleitung alle Kreissportleiter, Referenten und Trainer in das LLZ in Kellinghusen eingeladen. Zu Beginn der Sitzung erhoben sich die Delegierten zur Gedenkminute für die Verstorbenen Funktionäre im NDSB.

Im Vordergrund standen u.a. Berichte der Landesportleitung, der Jugend und der Referenten. Auf der Tagesordnung standen auch die Landesmeisterschaften 2022. Denn wir alle hoffen im nächsten Jahr nach zwei Jahren Corona bedingter Pause, die Meisterschaften im vollen Umfang durchführen zu können.

Zu Beginn der Sitzung richtete Präsident Peter Kröhnert an die Delegierten ein paar Worte. Ich wünsche mir heute, dass die Sitzung konstruktiv und kameradschaftlich abläuft und ihr ehrlich und offen mit einander umgeht. Der Präsident bedauerte, dass an der Sitzung nicht alle Kreisverbände teilnehmen, denn auf dieser Sitzung bekommen die Kreissportleiter die Informationen die sie für Meisterschaften brauchen. Es heißt immer der Verband müsse die Kreise und Vereine informieren, aber wenn Sitzungen stattfinden, nehmen sie nicht daran teil. So ist es auch zum Teil mit Schulungen, erst wird verlangt, dass der NDSB Schulungen ausschreibt, und wenn die Ausschreibungen raus sind, müssen die Schulungen mangels Beteiligung abgesagt werden. Auch wenn die Kreisverbände Schulungen anbieten, müssen sie mangels Anmeldungen abgesagt werden.

Im Bericht der stellvertretenden Landessportleiterin Martina Dollerschell erinnerte sie nochmal daran, dass es sehr wichtig ist, das für Vereins- bzw. Klassenwechsel der Termin 1. September unbedingt ein zu halten ist. Die Kreissportleiter sollten ihren Vereinen bitte nochmal sagen, dass bei einer Wettkampfmeldung diese Meldung bis auf Widerruf, Abgabe einer neuen Meldung Gültigkeit hat. Dieses steht auch auf dem Formular.

Weiter berichtete die stellvertretende Landessportleiterin Martina Dollerschell über einige Neuerungen/Änderungen für das Sportjahr 2022. So beschloss der Bundessportausschuss in seiner Sitzung in Wiesbaden, dass es bei den Junioren I und II in der Disziplin 2.30, ab 2022 je eine Einzelwertung geben wird. Bei der lfd. Scheibe fällt ab 2022 die Schülerscheibe weg. Wer Hilfsmittel in den Klassen 1.40.92, 1.60.92 und 1.80.92 in seinem Ausweis eingetragen hat, muss diese auch verwenden, und nicht mal im stehend und mal auf dem Hocker schießen. Ab der Deutschen Meisterschaft 2022 schießen die Klasse 77 w die Einzelstarts bei der Klasse 75 m in den Disziplinen 2.21 und 2.42, mit. Die Schusszahlen im Bereich Sport mit Handicap werden im Luftdruck von 60 Schuss (m), 40 (w) Schuss alle auf 40 Schuss geändert. Dies gilt auch für den liegend Wettkampf (1.18).

Desweiteren gab sie Termine und Ausschreibungen für die Landesmeisterschaften 2022 bekannt, die die Kreissportleiter auch alle gesendet bekommen und auf der NDSB-Homepage nach zu lesen ist.

Wegen der Corona-Pandemie hatten die Referenten nicht sehr viel zu berichten. Im Jugendbereich konnten trotz der Corona Einschränkungen einige Jugendmaßnahmen, wie das Kadertraining oder der Sommercup durchgeführt werden. Auch im Armbrustbereich vielen einige Wettkämpfe der Corona Pandemie zu Opfer. Aber es fanden einige Sichtungsschießen statt. Im Bereich Vorderlader wird es ab dem Sportjahr einige Änderungen geben, wie z.B. dass die Zündhütchen abgedeckt werden und dass die Zündkrautflaschen eine Druckentlastung haben müssen.

Barbara Kathe, Dopingbeauftragte im NDSB, gab zahlreiche Neuerungen bekannt, diese gehen auch an alle Kreissportleiter und sind auf der NDSB-Homepage nachzulesen.

Barbara Kathe, die auch Beauftragte für Menschen mit Handicap ist und ihr Mann Bernd gaben Änderungen der Sportordnung bekannt. Diese Informationen sollten unbedingt an die Vereine/Sportler weitergegeben werden.

Trotz Corona-Zwangspause sind wieder Aus- und Fortbildungen angelaufen, berichtete Landesausbildungsleiter Stefan Bartels.

Der neu gewählte Landesbogenreferent Matthias Heidelberg berichtete, dass sie zurzeit versuchen den Corona bedingten Stillstand wieder zum Laufen zu bringen. Durch die Olympischen Spiele haben erfreulicherweise einige Vereine Zulauf von jungen Mitgliedern bekommen. Die Planungen für das Sportjahr 2022 sind voll in Gange.

Wie in allen Bereichen musste der als Fair-Play Wettkampf durchgeführte „Freundschaftswettkampf“ unter den Ligavereinen wegen der Corona-Pandemie abgebrochen werden. Die Ligasaison 2021/2022 wird nach jetzigem Stand unter weitgehend normalen Bedingungen stattfinden.

Wegen der Pandemie gab es auch im Sommerbiathlon keinerlei Wettkämpfe. Aber trotzdem wurden unter Corona-Regeln Trainingsmaßnahmen 2020 und 2021 durchgeführt. Sofern die Corona-Regeln es zulassen, wird 2022 wieder der Cup zwischen den Meeren durchgeführt.

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news-1559 Wed, 27 Oct 2021 08:00:00 +0000 Luftgewehr-Team des SV Olympia 72 bleibt im Tabellenkeller https://www.ndsb-sh.de/aktuelles/news-flash?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1559&cHash=314148918779d831e070f0901f5f77aa Das hatte man sich im Lager der Olympioniken etwas anders vorgestellt. Vor zahlreichen Zuschauern reichte es in den beiden Heimwettkämpfen der 2. Luftgewehr Bundesliga aber nur zu einem Sieg. Am Vormittag traf der Tabellenletzte auf die Bundesliga-Reserve der Braunschweiger SG, die am ersten Wettkampftag auch nicht überzeugen konnte. Da beim SV Olympia 72 aber nicht alle Aktiven einen guten Tag erwischten, reichte der BSG eine solide Leistung für ihren 4-1 Erfolg.

Line Petermann-Fabricius (384-389 gegen Siri Siegemund) und Camilla Fisker (383-389 gegen Katharina Röttjer) erwischten einen rabenschwarzen Tag, blieben weit unter ihren Möglichkeiten und ermöglichten den Braunschweigern eine leichte 2-0 Führung.

„Line und Camilla sind eigentlich sichere 390er Schützen. Leider sind beide nach der langen Pause noch nicht wieder im Rhythmus, das wird sich aber in den nächsten Wochen wieder bessern“ ist sich SV-Sprecher Hauke Falkenhagen sicher.

An Pos. 2 musste auch Katarina Bisercic ihren Punkt abgeben, sie unterlag Julia Schwieger mit 387-392 Ringen.

Dieses Mal war es den Herren im Team vorbehalten, für die stärksten Ergebnisse zu sorgen.

Jeppe Dammark holte mit 390-385 gegen Nils Weinreich zumindest den Ehrenpunkt für die Olympioniken.

Ein toller Wettkampf gelang Youngster Till Falkenhagen, der ganz starke 388 Ringe schoss. Den Punkt musste er aber knapp an Elisabeth Kiefer (390 Ringe) abgeben.

Teamchef Thomas Schimmer war trotzdem sehr zufrieden. „Till scheint in der Bundesliga angekommen zu sein. Schade, dass seine souveräne Vorstellung nicht mit einem Einzelpunkt belohnt wurde.“

Am Nachmittag musste jetzt unbedingt ein Sieg gegen die KKS Nordstemmen her, um nicht ganz den Anschluss zu verlieren.

Von Anfang an entwickelte sich eine spannende Begegnung, die erst spät entschieden wurde.

An Pos. 1 + 2 verloren Line Petermann (384-388 gegen Stine Andersen) und Katarina Bisercic (387-390 gegen Andrea Heitmann) ihre Begegnungen völlig unnötig. Nach 20 Schuss lag man bereits deutlich hinten, da reichte auch der starke Schlussspurt nicht mehr.

Camilla Fisker (386-373 gegen Jan Lampe) und Jeppe Dammark (390-374 gegen Milena Balzer) kamen zu leichten Siegen und sorgten für den wichtigen 2-2 Ausgleich.

Jetzt schauten alle auf das Duell zwischen Till Falkenhagen und Dana Klingebiel. Falkenhagen schoss einen konstanten Wettkampf (96/95/96/96) und profitierte von einem wackeligen Start seiner Gegnerin. Mit 383-372 Ringen holte er seinen Einzelpunkt und sorgte unter großem Jubel der Zuschauer und Mannschaftskollegen für den erlösenden 3-2 Erfolg.

„Am Tabellenende stehen jetzt 4 Mannschaften mit 2-6 Punkten, da ist natürlich noch alles möglich. Allerdings müssen wir Anfang Dezember gegen die beiden Ersten der Tabelle ran, das macht die Sache nicht unbedingt leichter“ so SV-Sprecher Falkenhagen mit Blick auf den 3. Wettkampftag.

Ergebnisse

 

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news-1558 Tue, 26 Oct 2021 15:00:00 +0000 SSV Kassau was nun? https://www.ndsb-sh.de/aktuelles/news-flash?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1558&cHash=23748d171cd0651fce5b68e149850945 Nach Doppelsiegen jetzt zwei Niederlagen - Zweite Bundesliga Nord Luftgewehr bleibt spannend – Lina Meier gewinnt mit SB Freiheit II vier Punkte Der Plan für das bisher so erfolgreiche Luftgewehrteam des SSV Kassau für den zweiten Wettkampftag in der 2. Bundesliga Nord ging nicht auf, ein Sieg sollte mindestens her, um die Abstiegsgefahr möglichst schnell zu bannen. Die Ostholsteiner hatten nach Überstehen der Relegation in der zweiten Bundesligasaison mit zwei Siegen beim Saisonauftakt für eine Überraschung gesorgt. In Bassum unterlag die Fünfermannschaft dem Aufsteiger und Titelaspiranten SV Bramstedt aus Niedersachen klar 0:5, die Schützenbrüderschaft Freiheit II aus dem Harz markierte in einer packenden Partie ein 3:2 und bleibt im Rennen um die Tabellenspitze.

Beim Abschlusstraining am Freitag in Kassau mit allen Stamm- und Ersatzschützen war Trainer Andreas Berthold noch zuversichtlich. Die Leistungen seiner Schützlinge lagen alle deutlich über 380 Ringe. Nun am zweiten Tag vier Minuspunkte. „Eine Analyse der Einzelresultate zeigt, dass wir auch hätten gewinnen können. Wir hatten es in Bassum aber mit den beiden besten Teams der zweiten Liga zu tun“, sagt Berthold. Gegen die Niedersachsen aus Bramstedt schoss der norwegische Neuzugang Martin Nesvik Voss imponierende 395 Ringe, gab den Punkt aber an Finja Kölling (396) ab. Noch knapper ging es für die 19 Jahre alte Celina Dahm aus, nach 40 Schüssen stand es 390:390. Im folgenden ersten Stechen hieß es 10:10. Paula Ströbel schoss erneut eine Zehn, Celina Dahm löste wegen ihrer Anspannung den Schuss bereits im Anschlag aus. Vorbei nach einer Sechs. Auch Tanja Zupke (23) unterlag mit 386:389 knapp. Chancenlos Leonie Werner und Hannah Ehlers. Also klar 0:5 für das Team.

„Vor der SB Freiheit II hatten wir eigentlich den größeren Bammel“, sagte Jugendbetreuer Uwe Weede und blickte nach knapp einer Stunde enttäuscht auf das 2:3 und die wieder geringen Ringunterschiede. Martin Voss fehlte beim 393:394 wieder nur ein Ring zum Stechschuss. „Seid nicht traurig, wir steigen nicht ab“, sagte der aus Norwegen eingeflogene Neuling im Team. Tanja Zupke absolvierte eine besonders reizvolle Aufgabe, sie verblüffte mit 388:387 Ringen ihre Vereinskollegin Lina Meier (23), die seit zwei Jahren für Freiheit II schießt. Den zweiten Punkt holte bei Leistungssteigerung Hannah Ehlers (17) bei 386:379. Celina Dahm und Leonie Werner unterlagen trotz 388 und 387 Ringen, neben ihnen standen Topschützen mit mehr als 390.

Am 5. Dezember sind BSG Braunschweig II und die KKS Nordstemmen Gegner für die dann gastgebenden Kassauer. „Wenn Markus Dietmayr als Zweitbester wieder da ist, könnten wir doppelt gewinnen“, bleibt Andreas Berthold Optimist. „Wir stehen jetzt unter acht Mannschaften mit 4:4 auf Tabellenplatz vier, dürfen aber nicht vergessen, dass vier weitere mit 2:6 Zählern noch nicht aus dem Rennen sind.“ Die Führung hat mit 8:0 Bramstedt inne, mit 6:2 folgen Freiheit II und Braunschweig II.

Eine gewisse Enttäuschung macht sich beim zweiten Vertreter aus Schleswig-Holstein breit. Der SV Olympia 72 Börm/Dörpstedt konnte nur gegen Nordstemmen 3:2 gewinnen, fing mit 1:4 gegen Braunschweig aber seine dritte Saisonniederlage ein. Platz sieben ist die Folge.

 Ergebnisse

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news-1557 Mon, 25 Oct 2021 14:00:00 +0000 Christel Gülck gewinnt Silbermedaille https://www.ndsb-sh.de/aktuelles/news-flash?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1557&cHash=b3809a5714a3c9b8b4ba65f226d2f5dc Eine Woche nach den Deutschen Meisterschaften in Hannover, trafen sich erneut die Auflagespezialisten diesmal in Dortmund um ihre nationalen Meister im Wettbewerb Luftgewehr-Auflage zu ermitteln. Und nach ihrer für sie selbst überraschenden Bronzemedaille im Wettbewerb 50 m KK-Gewehr Auflage, gewann sie auch im Wettbewerb Luftgewehr-Auflage bei den Seniorinnen V eine Medaille.

Mit einer hervorragenden Leistung  hat Christel Gülck (Großenbrode) für eine große Überraschung gesorgt. Obwohl sie aufgrund ihrer Operation Ende Juni noch nicht wieder bei vollen Kräften ist.

Christel Gülck mischte von  Anfang an vorne mit, nach den ersten beiden Serien (105,2 und 105,4) lag sie sogar auf Goldkurs. Im letzten Durchgang kam sie auf 104,8 Ringe, und da die bis dahin zweitplatzierte Riitta Stoffer (SpSch Rhynern) mit 106,3 Ringen richtig einen raus haute, gewann sie mit 0,4 Ringen (315,8) Ringen den Meistertitel. Christel Gülck, die sich riesig über die Silbermedaille freute, kam nach 30 Schuss auf 315,4 Ringe.

Christel Gülck war schon am Morgen hellwach und konzentriert, denn sie startete bereits im ersten Durchgang. „Eigentlich sollten wir um 7.45 Uhr den Stand belegen, aber wer noch nicht bereit war, waren die Standaufsichten bzw. Kampfrichter“, so Christel Gülck. „Wäre ein Schütze zu spät gekommen, hätte er mit einer Disqualifizierung rechnen müssen, aber das passt zum ganzen Bild der diesjährigen Deutschen-Auflage-Meisterschaften“, so die Großenbroderin.

Nach dem Durchgang mussten alle Starter eines Durchgangs sofort die Halle verlassen, damit die Starter des nächsten Durchgangs in die Halle gelassen werden konnten.  Obwohl sämtliche Teilnehmerinnen das Seniorinnenklasse V  im ersten Durchgang geschossen hatten, wurden keine offiziellen Ergebnisse veröffentlicht und noch keine Siegerehrung durchgeführt.  Es sollte nur eine Siegerehrung für alle Wettbewerbe des Tages abends gegen  18.00  Uhr   erfolgen. Laut Aussage der zuständigen Personen ging es aus organisatorischen Gründen nicht anders. 

Da man nicht wieder ins Schießsportzentrum reindurfte und es keine offizielle Ergebnisliste gab, und Christel Gülck nur inoffizielle Zweite war, hat sie sich auf die Heimreise von 450 km gemacht. „Die Siegerehrung ist zwar die Krönung, wenn man auf dem Siegerpodest steht und bei einer Deutschen eine Medaille verliehen bekommt“, so Christel Gülck.  „Natürlich verstehe ich die Hygiene-Maßnahmen, aber es muss doch möglich sein für uns Schützen wo die meisten über 70 Jahre und älter sind, Aufenthaltsmöglichkeiten bei so einer großen Sportveranstaltung zu ermöglichen, bzw. offizielle Ergebnissen zu veröffentlichen“ so Christel Gülck.

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news-1556 Tue, 19 Oct 2021 20:00:00 +0000 Fahrdorfer Pistolenschützen mit Höhen und Tiefen https://www.ndsb-sh.de/aktuelles/news-flash?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1556&cHash=f4024e8e60cbc2ae576dc4a5d51614e1 Die Fahrdorfer Bundesligaschützen verloren in eigener Halle gegen die beiden Spitzenteams der Liga Kriftel und Hannover mit jeweils 0:5 und stehen damit nach dem ersten Spieltag auf dem letzten Tabellenplatz der Luftpistolen Bundesliga Gruppe Nord. Gleich in der ersten Begegnung gegen Kriftel wurde den Fahrdorfer Schützen klar ihre Grenzen aufgezeigt.  Lediglich Jonas Hansen konnte sein Match gegen Christian Reitz lange Zeit ausgeglichen gestalten. Aber am Ende konnte der Krifteler Weltklasse-Schütze   mit 383:386 das Match für sich entscheiden. In den restlichen Paarungen gab es für die Fahrdorfer Pistoleros trotz guter Einzelleistungen nichts zu holen.  Steffen Schröder musste sich mit 372:379 gegen Mathias Putzmann geschlagen geben. Für Schröder trotzdem ein gutes Ergebnis, wenn man bedenkt, dass der Fahrdorfer in seinem Wohnort zurzeit keine Trainingsmöglichkeiten hat. In guter Form präsentierte sich einmal mehr der Älteste im Fahrdorfer Team, Gagik Sahakian, der mit guten 375:379 gegen Maximilian Schenk lange mithalten konnte, aber am Ende seinem Gegner den Sieg überlasse musste. Stefan Vollertsen konnte leider sein vorhandenes Potential nicht abrufen und hatte mit 365:374 gegen Oliver Geis klar das Nachsehen. An Position fünf für Fahrdorf schnupperte der erst 18jährige Neuling Ian von der Osten Fabeck zum ersten Mal Bundesligaluft. Der Fahrdorfer Neuzugang hatte zwar mit 362:372 keine Chance gegen Fabian Otto, konnte aber mit diesem Ergebnis durchaus zufrieden sein.

Das man gegen dieses starke Hessenteam wenig entgegenzusetzen hatte, war aus Fahrdorfer Sicht von vorneherein klar. Aber das Mannschaftsergebnis, 1857 Ringe, war das drittbeste an diesem Samstag von allen zwölf Nordclubs.

Am Sonntag gegen Hannover war auch kein Sieg zu erwarten, aber eine ähnlich gute Leistung seiner Schützen erhoffte sich der Fahrdorfer Coach Wolff schon von seiner Mannschaft. Aber dies funktionierte leider nicht. Lediglich Jonas Hansen konnte an die Leistung vom Vortag anknüpfen. Das Match gegen seinen Landsmann Frederik Larsen, Dänemarks Nummer Eins, war bis zur Mitte des Wettkampfes ausgeglichen, aber im Schlussspurt setze sich Larsen dann ab und siegte doch noch deutlich mit 376:382.  Die 362:379 Niederlage von Steffen Schröder gegen Jonathan Mader sieht in dieser Höhe sehr deutlich aus, war aber auch auf ein Missgeschick des Fahrdorfers zurückzuführen. Nach zehn Schüssen lagen beide Kontrahenten noch gleichauf, bis dann Schröder zu früh an den Abzug kam und eine Eins schoss. Dies brachte Ihn mit acht unaufholbaren Ringen in den Rückstand.

Stefan Vollertsen war auch am zweiten Tag nicht in der Lage sein wahres Können auf die Scheibe zu bringen und musste sich mit 358:375 geschlagen geben. Auch Debütant Ian von der Osten Fabeck musste in seinem zweiten Bundesliga-Match erkennen, dass es nicht einfach ist in dieser mit internationalen und nationalen Spitzenschützen gespickten Liga zu bestehen. „Er wird noch seinen Weg machen, auch in der Bundesliga“ ist sich der Fahrdorfer Coach Wolff sicher. So ist auch das Ergebnis von 355:377 gegen Marcel Rinn für den Fahrdorfer Trainer eher nicht so wichtig.

Der Ehrenpunkt   blieb den Fahrdorfern leider verwehrt. In dem Match an Position Drei, Gagik Sahakian gegen Michael Bittner, stand es nach vierzig Schuss 369:369 und ein Stechen musste die Entscheidung bringen. Hier hatte Sahakian mit 7:9 leider das Nachsehen und die 0:5 Niederlage war damit besiegelt.

Leider konnten viele Schützen und Unterstützer unserer Sportart nicht teilnehmen. Es kam wie in den Vorjahren zuvor auch, wieder zu vermeidbaren Terminüberschneidungen. So fanden die Deutschen Meisterschaften im Auflageschiessen, die Wettkämpfe der 2. Bundesliga, die Ligawettkämpfe des Norddeutschen Schützenbundes und die Sitzung des Sportausschusses im NDSB zeitgleich statt.

Muss das sein?????

Ergebnisse

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news-1555 Sun, 17 Oct 2021 09:00:00 +0000 Gold, Silber, Bronze https://www.ndsb-sh.de/aktuelles/news-flash?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1555&cHash=26362887d628e5aa571ecdb03145a67c Bei den Deutschen Meisterschaften LP, KK und Sportpistole Auflage im Bundesstützpunkt Sportschießen Hannover trumpften unsere Auflage Asse auf. Trotz langer Corona-Pandemie und daher kaum Trainingsmöglichkeiten zeigten unsere Routiniers wieder einmal tolle Leistungen. Allen voran Peter Weinreich (Sportclub Kalübbe) überzeugte mit drei Medaillen. „Am ersten Tag haben wir richtig einen rausgehauen“ so Peter Weinreich „Die Atmosphäre die sonst bei der Deutschen Meisterschaft herrscht, war, wegen der Corona-Pandemie und den hygienischen Vorschriften leider nicht schön“ sagte Peter Weinreich. Dann spielte das Wetter am Anfang auch nicht mit, denn es regnete nur, so dass der Parkplatz an der Rennbahn total matschig gefahren war. Im Finalraum durftest man die Stühle nicht benutzen, man musste auf den Tischen mit Maske sitzen, oder sich ins Auto setzten. Der ganze Flair, Unterhaltung mit den anderen Schützen, oder sich die Wettkämpfe auf dem Schießstand anzusehen, war alles nicht erlaubt. Das war schon hammerhart, deshalb hatten wir uns nicht viel ausgerechnet.

Als dann Werner Petersen und Peter Weinreich ihren Start im Wettbewerb 50 m KK-Gewehr Auflage hatten kam die Sonne auf und es war nur wenig Wind. „Auf einmal lief es wie geschmiert und wie von selber“, so Peter Weinreich. Manchmal muss man mit Wut in den Wettbewerb gehen, das ging ab wie Schmidts Katze freute sich Peter Weinreich. Mit 311,4 Ringen ging der Deutsche Meistertitel an Peter Weinreich. Werner Petersen war an diesem Tag auch sehr gut drauf, mit nur 0,4 Ringen weniger (311,0) als sein Mannschaftskamerad Peter Weinreich gewann er die Bronzemedaille.

Als erstes musste vom Team Kalübbe Karl-Heinz Mundt an die Startlinie treten, er hatte gute 304,5 Ringe vorgelegt. „Die Überraschung war, dass wir mit der Mannschaft noch auf den zweiten Platz (926,9) gekommen sind“, so Peter Weinreich. Drei Medaillen an einem Tag, besser geht es nicht!

Beim zweiten Wettbewerb 100 m KK-Gewehr Auflage hatte sich Peter Weinreich nicht viel Chancen ausgerechnet, denn diese Disziplin hatte er 1 ½ Jahre nicht geschossen. Nach einmal Training meinte er, mit dem Ergebnis brauche er gar nicht zur Deutschen fahren. Aber ein Routinier kann auch mit wenig Training top Ergebnisse erzielen. Die erste Serie lief mit 105,7 Ringen sehr gut. Dann kam ein kleiner Einbruch wie Peter Weinreich sagte, es kamen keine hohen 10er mehr. Am Ende kam er auf 315,4 Ringe, und war der Meinung, dass es für eine Medaille nicht reichen würde. Aber am Ende des Wettkampfes wird abgerechnet, und die Freude war groß, denn mit der Bronzemedaille machte er den Medaillensatz (Gold, Silber, Bronze) komplett.

Bei den Auflagewettbewerben geht kein Weg an Christel Gülck (SchV Großenbrode) vorbei, denn seit Jahren gehört sie zu den besten Auflageschützen in unserem Verband.  Nach überstandener schwerer Krankheit bot sie wieder einmal eine tolle Leistung, und krönte diese mit der Bronzemedaille im Wettbewerb 50 m KK-Gewehr Auflage.

Durch ihre Krankheit konnte sie nur viermal trainieren und ihr fehlt auch noch die  Kraft. Eigentlich wollte sie nicht zu den Deutschen fahren, aber ihr Mann Jasper sagte, wir fahren. Du brauchst dir und keinen anderem etwas beweisen, du kannst in aller Ruhe schießen, es ist egal was du schießt. Und am Ende war sie froh, dass sie zu den Deutschen gefahren ist, denn es lief von Anfang an. „Ich hatte vielleicht auch etwas Glück, dass ich Stand 35 hatte, und der Wind vom Westen kam und die Wand mich etwas schützte“, so Christel Gülck.

Der erste Durchgang war trotz des letzten Schuss mit einer 9,4 gut (102,5). Mitte des zweiten Durchgangs hat sie sich durch verreißen der Waffe eine 8,5 geleistet (99,4). Der letzte Durchgang war dann mit 102,2 Ringen wieder gut. Am Ende standen 304,1 Ringe zu Buche, und Christel Gülck war unendlich glücklich, dass sie so ein Ergebnis geschossen hatte.

Am nächsten Tag hatte sie dann den Wettbewerb 100 m KK-Gewehr Auflage, aber den konnte sie leider wegen eines technischen Defekts am Gewehr nicht schießen. Sie hatte zwar  noch Probe geschossen, aber sie konnte am Gewehr nichts mehr stellen, und daher hat sie die Wertung nicht mehr geschossen.

Auch Christel Gülck beanstandete das Umfeld, es war katastrophal. Wenn die Meisterschaften im nächsten Jahr wieder so durchgeführt werden, dann werden einige Schützen nicht mehr an der Deutschen teilnehmen. Das wir nicht mal in der Finalhalle auf den Stühlen sitzen durften, sondern auf den Tischen sitzen mussten ist unmöglich. „Die meisten Schützinnen und Schützen sind über 70 Jahre, und dann sollen wir auf Tischen sitzen, das geht gar nicht“, so Christel Gülck. Abends bei der Siegerehrung in der Finalhalle mussten wir auf den Stufen sitzen. Bei der Gewehrabgabe durfte immer nur ein Schütze rein, die anderen mussten im Regen warten. Es war nicht mal ein Pavillon aufgebaut, dass man im Trockenen stand, das war eine sehr schlechte Organisation.

Wir gratulieren unseren Auflageschützen ganz herzlich und wünschen ihnen am kommenden Wochenende bei den Deutschen in Dortmund bei den Luftgewehr-Auflage Wettbewerben viel Erfolg und GUT SCHUSS.

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news-1552 Thu, 14 Oct 2021 19:00:00 +0000 Überraschung in der 2. Bundesliga Nord https://www.ndsb-sh.de/aktuelles/news-flash?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1552&cHash=c18d051a053f705f0e4459fd4a5182f4 SSV Kassau gleich an der Tabellenspitze - Zwei Luftgewehr-Siege über Aufsteiger SV Stuhr und SV Olympia 72 Börm/Dörpstedt Das ging ja richtig gut los für den SSV Kassau in der zweiten Saison der 2. Bundesliga Nord Luftgewehr. Nach der Coronapause auf Anhieb zwei 3:2-Erfolge gegen den Aufsteiger SV Stuhr aus Niedersachsen und den SV Olympia 72 Börm/Dörpstedt als zweiten Vertreter aus Schleswig-Holstein bringen vier Punkte. Die Ostholsteiner führen damit die Tabellenspitze zusammen mit dem Schützenverein Bramstedt aus Niedersachen bei 4:0 Team- und 6:4 Einzelpunkten an. Beruhigend, wenn man bedenkt, dass am Ende der ersten Saison 2019 der Endstand nach sieben Begegnungen bei 2:12 lag. Der hoch eingeschätzte SV Olympia unterlag auch den Sportschützen Bremen und rangiert zusammen mit KKS Nordstemmen am Tabellenende.

Gegenüber den bislang eingesetzten eigenen Schützen gab es eine wichtige Erweiterung: Der Norweger Martin Nesvik Voss (29) hatte nach der Suche einer schießsportlichen Betätigung in einem Bundesligaverein den Weg zu den Kassauern gefunden. „Wir sind gut vorbereitet in unsere zweite Saison gegangen“, sagt der 2. Jugendleiter Uwe Weede als einer der vielen Betreuer der jungen Mannschaft. „Natürlich ist für uns der Neuzugang Martin Nesvik Voss eine große Verstärkung, mit 393 und 394 Ringen hat er aus allen acht Fünferteams das insgesamt beste Resultat abgeliefert“. Auch wenn er im Spitzenduell des Tages mit 394:397 gegen den Dänen Mikkel Damholt Hansen bei Olympia 72 unterlag. Voss kam per Flugzeug schon am Freitag aus seiner Heimat nach Kassau, konnte dort übernachten und sich mit seinen Teamkollegen bekannt machen. „Er passt gut zu uns, war gleich mittendrin. Und das nicht nur wegen seiner brillanten Leistungen“, merkte Trainer Andreas Berthold an. Voss, der sich mit englisch und etwas deutsch verständigt, gehört noch zur Juniorenaltersklasse.  „Die Mannschaft ist in diesem Jahr sehr stark und könnte auch einen Mittelfeldplatz schaffen“, ist Trainer Berthold überzeugt.

Das 3:2 gegen Aufsteiger SV Stuhr aus Niedersachsen besorgten neben Voss weiter Markus Dietmayr (33) mit 391:382 Ringen und Tanja Zupke (23) mit 389:381. Mit ihren 19 Jahren gehört die auf Position zwei gesetzte Celina Dahm bereits zur Mannschaftsstütze. Nach nervenstarkem Wettkampf gegen Marvin Giegling hatte sie mit 389:390 nur knapp das Nachsehen. Die erst 17-jährige alte Hannah Ehlers freute sich über das Vertrauen ihres Trainers und lieferte gute 385 ab, gegen Pia Goldmeyer (393) kam sie aber nicht an. Das Nachwuchstalent mit Wohnsitz Klaushorst schießt neben Luftgewehr auch Kleinkaliber, über zweimal die Woche und hat sie neben der Schule noch Zeit für ihr Hobby Karate. „Das war mein erster Bundesligaeinsatz, ich war ganz schön aufgeregt“, gab sie zu.

Respekt hatten die Ostholsteiner vor dem Nachmittagswettstreit gegen den SH-Konkurrenten Börm/Dörpstedt, hatte dieser doch in der ersten Ligasaison mit 3:2 gewonnen. Martin Nesvik Voss musste sich im Spitzenduell mit 394:397 gegen den Ligabesten Mikkel Damholt Hansen geschlagen geben, freute sich umso mehr, dass Celina Dahm (391:374), Markus Dietmayr (393:385) und Tanja Zupke (386:377) für das 3:2 sorgten. Für Hannah Ehlers ging Robin Jedtberg (21) ins Rennen, er blieb mit 375:386 unter seinen Möglichkeiten. Für den überraschenden Teamerfolg über Olympia 72 spielte das keine Rolle. Neben den sechs eingesetzten Schützen war als Ersatzmann Florian Jeger mit auf die Reise gegangen.

Wie geht es weiter? Am 24. Oktober müssen die Kassauer auf die Reise gehen zum Aufsteiger SV Stuhr, der in Bassum Gastgeber sein wird. Dort kommt es zum Wettkampf um die Tabellenspitze gegen den SV Bramstedt, kaum leichter wird es in der zweiten Partie gegen die Schützenbrüderschaft Freiheit II aus Osterrode. Der Vorjahresmeister will nach dem Punktverlust mit 2:3 gegen Neuling SV Bramstedt am ersten Tag sicher zeigen, dass ihm an einer Titelverteidigung gelegen ist. Dazu kann vielleicht auch die diesmal verhinderte Lina Meier beitragen, die 2019 vom SSV Kassau zu den Osterodern wechselte.

„Allzusehr frohlocken dürfen nach Tag eins übrigens auch nicht. Die Mannschaften in dieser zweiten Liga sind alle sehr leistungsstark. Da kann jeder fast jeden schlagen“, gibt die Vereinsvorsitzende Anka Venohr zu bedenken. „Wir freuen uns jedenfalls auf spannende Wettkämpfe und unsere Gastgeberrolle am 5. Dezember in Kassau.“

Ergebnisse

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news-1553 Thu, 14 Oct 2021 09:00:00 +0000 Bundes(jugend)königsschießen https://www.ndsb-sh.de/aktuelles/news-flash?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1553&cHash=7cd25f2504f37f132b9495041dc6b762 Von unserem Verband werden Landesjugendkönigin Lilith Trampenau und Landeskönigin Ute Krause an dem traditionellen Königsschießen teilnehmen. Nachdem Corona bedingt im letzen Jahr auch das Bundesjugend- und Bundeskönigsschießen ausgefallen war, sollten die 20 Landesjugend- und Landesmajestäten die neuen Würdenträger auf dem Deutschen Schützentag in Gotha 2021 ermittelt werden. Aber der Deutsche Schützentag wurde, wegen der Pandemie digital durchgeführt, und somit konnte das Bundejugend- und Bundeskönigsschießen erneut nicht stattfinden

Aber jetzt kann das Königsschießen endlich durchgeführt werden. Am 16. Oktober treffen sich die Landesjugend- und Landesmajestäten in der Friedrich-Krempel-Halle im Schießsportzentrum in Suhl (Thüringen) um ihre neuen Majestäten zu ermitteln.

Nach fünf Minuten Vorbereitung wird es für die Akteure ernst, denn dann kommt es darauf an bei den 20 Schuss Luftgewehr/Luftpistole Freihand einen oder mehrere gute Teiler zu schießen. Denn wer den besten Teiler schießt ist der/die neue Bundesjugend- und Bundeskönig/in.

Landesjugendkönigin Lilith Trampenau ist bei den Sportschützen Güby-Borgwedel seit Oktober 2018 beheimatet. Ihre bisherigen Erfolge sind Kreismeisterin in den Wettbewerben Luftgewehr, Luftgewehr 3-Stellung und Luftgewehr liegend. 2020 hatte sie sich für die Deutschen qualifiziert, aber wegen der Pandemie verpasste sie ihre erste Teilnahme an der Deutschen. Aber in diesem Jahr war es endlich soweit, sie startete in zwei Wettbewerben.

Ihre sportlichen Ziele sind, sich auch in den nächsten Jahren für die Deutsche zu qualifizieren, und dort gute Ergebnisse zu erzielen.

Landeskönigin Ute Krause ist seit 29 Jahren im Schützenverein Klein Wesenberg sportlich aktiv. Durch einen Flyer und ihren Schwiegervater, der damals im Schützenverein Reinfeld war, kam sie zum Sportschießen.

In den Gewehrdisziplinen hat Ute Krause diverse Titel auf Kreis- und Landesebene errungen. Sportlicher Höhepunkt ihrer Schießsportlaufbahn war sicherlich, als sie sich 2006 zur Deutschen Meisterschaft in München qualifizierte. Neben den Meisterschaften und Pokalschießen ist Ute Krause auch mit ihren Mannschaftskameraden in der Liga sehr erfolgreich. 2019 qualifizierte sie sich im Wettbewerb Luftgewehr-Auflage für die Deutschen in Dortmund.

Vereinskönigin war Ute Krause 2002 und bei ihrer ersten Teilnahme am Landeskönigsschießen (2019),
und im Jubiläumsjahr ihres Schützenvereins (100 Jahre) schoss sie dann sich gleich auf den Landesthron.

Da die Bundeskönigsketten in die Jahre gekommen sind, können sich die neuen Würdenträger auf neue Königsketten freuen.

Wir wünschen unseren beiden Schützinnen viel Spaß, ein gutes Auge, eine ruhige Hand, viel Glück und GUT SCHUSS.

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news-1550 Thu, 14 Oct 2021 08:00:00 +0000 SV Olympia 72 verpatzt Saisonstart in der 2. Luftgewehr Bundesliga https://www.ndsb-sh.de/aktuelles/news-flash?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1550&cHash=eff3abcc2dc40c9243fdde583679907e Gleich 2 Niederlagen musste der SV Olympia 72 am ersten Wettkampftag einstecken. Den Olympioniken fehlten zum Auftakt zwar einige Stammkräfte, als Entschuldigung für die deutliche 1-4 Schlappe gegen Gastgeber Bremen reicht das aber nicht.

Dier Ergebnisse waren schlichtweg nicht gut genug, um die ersten Punkte einzufahren.

Marco Falkenhagen schoss an Pos.3 mit 387 Ringen ein tolles Ergebnis, das aber dennoch gegen Guido Flierbaum (388 Ringe) nicht zum Sieg reichte.

Mikkel Hansen kam auf Pos. 1 zwar auch auf 387 Ringe, für ihn und seinen Anspruch war das aber viel zu wenig. Entsprechend schlecht war seine Laune nach der Niederlage gegen Nicklas Kildehoj (394 Ringe).

Andre Knaack erwischte einen ganz schlechten Tag und verlor an Pos. 2 gegen Eyleen Heuwinkel mit 374-382 Ringen.

Für den Ehrenpunkt der Olympioniken sorgte Jeppe Dammark an Pos.4 mit einem knappen 384-383 gegen Kevin Standhartinger.

An Pos. 5 kam beim SV Olympia 72 das 17jährige Eigengewächs Till Falkenhagen zum ersten Bundeligaeinsatz. Mit 376 Ringen blieb er etwas unter seinen Möglichkeiten und musste den Punkt gegen Jens Hinrichs (384) abgeben.

Teamchef Thomas Schimmer hatte aber Verständnis für den Youngster. „Eine Portion Nervosität war nicht zu übersehen und gehört beim ersten Einsatz auch dazu. Till hat nur die ersten 10 Schuss etwas gewackelt, sich danach aber toll gefangen. Außerdem war es für ihn der erste  Wettkampf auf Pappstreifen – das ist unheimlich schwer, wenn man nur den Rhythmus von elektronischen Anlagen gewohnt ist.“

Am Nachmittag stand dann das Landesderby gegen den SSV Kassau auf dem Programm.

Gegen die Ostholsteiner gab es in einem erwartet schweren Duell eine knappe, aber völlig verdiente 2-3 Niederlage.

Mikkel Hansen konnte seine Wut vom Vormittag in Leistung umsetzen und brachte die Olympioniken mit ganz starken  397 Ringen (Tagesbestleistung) gegen Martin Voss (394 Ringe) in Führung.

Celina Dahm (391-74 gegen Andre Knaack) und Markus Dietmayr (393-385 gegen Marco Falkenhagen) drehten die Begegnung dann zugunsten des SSV Kassau.

Jeppe Dammark konnte mit einem 386-375 gegen Robin Jedtberg zwar noch einmal ausgleichen, Tanja Zupke ließ Till Falkenhagen aber an Pos. 5 beim 386-377 keine Siegchance und machte den Sieg für Kassau perfekt.

Die Olympioniken stehen jetzt schon gleich mit dem Rücken zur Wand und brauchen bei ihren Heimwettkämpfen am 24. Oktober im Schützenheim Neubörm dringend Punkte.

Gegner sind dann die BSG Braunschweig II (10.00h) und die KKS Nordstemmen (15.15h)

Ergebnisse

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news-1549 Tue, 12 Oct 2021 09:00:00 +0000 50 Jahre Schützenverein Moisling https://www.ndsb-sh.de/aktuelles/news-flash?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1549&cHash=a475785111ebc293674e5d841e4f844e Nachdem sich die Corona-Situation etwas verbessert hat, lud der Schützenverein Moisling, anlässlich des 50jährigen Bestehens zu einer Feierstunde mit vielen Ehrengästen aus Sport, Politik und Wirtschaft ein. Der Einladung waren auch der Norddeutsche Schützenbund, befreundete Schützenvereine aus Stormarn, Ostholstein, Segeberg, Hamburg und Lübeck, sowie Königspaare, Spielmannzüge, Karnevalsvereine und Feuerwehr gefolgt.

Nachdem Michael Plath, der erste Vorsitzende des Vereins alle herzlich willkommen hieß, ließen es sich die Gäste nicht nehmen, nette Grußworte an den Jubiläumsverein zu richten.

Nach den Grußworten und der Stärkung am warmen Buffet, ging es mit der Zeitreise 50 Jahre Schützenverein Moisling weiter.

Damals bestand im Kleinsiedlerverein Moisling eine relativ kleine Schießsparte, die im Jahre 1969 und zwar am 23. Februar, gegründet wurde. Der Spartenleiter war damals Gerhard Danker. Im Jahre 1971 wurde aus dieser Sparte heraus der Schützenverein Moisling gegründet. Auf der Gründungsversammlung am 10. Januar wählten 32 aktive Mitglieder Wilhelm Heißenbüttel zum ersten Vorsitzenden.

Im gleichen Jahr feierte man bereits im September das erste Volks- und Schützenfest. Der erste Schützenkönig war Wolfgang Ewald. Ein Jahr nach der Gründung wurde eine Jugendgruppe gegründet, die sich auch gleich über eine eigene Fahne freuen konnte.

Mit vielen fleißigen Helfern und Eigenleistung wurde in einer ehemaligen Gärtnerei in der August-Bebel-Straße eine neue Schießhalle gebaut, die feierlich am 1. Februar 1977 eingeweiht wurde.

Von der Gründung bis 1980 leitete Wilhelm Heißenbüttel die Geschicke des Vereins, es folgten Wolfgang Kämper, Uwe Hasse, Michael Resenhöfft, Rudi Dutschke und Wolfgang Ewald. 2002 wählten die Mitglieder Michael Plath zu ihrem Vorsitzenden.

Die Zeit der achtziger Jahre war geprägt von Traditionspflege und natürlich von sportlichen Aktivitäten. In den 90er Jahren wurden neue Freundschaften, wie zum Beispiel aus den neuen Bundesländern, geschlossen. Diese Freundschaften wurden ausgebaut und werden heut noch gepflegt.

1997 stellte der Schützenverein Moisling mit Karl-Heinz Resenhöfft das erste Mal einen Kreiskönig. Es folgten 2003 Rosemarie Schwabroh, 2007 Sylvia Plath, und ein Jahr später Sylvia Wischnewski. 2009 errang Monika Plath, 2010 Andreas Mengel und 2017 Claudia Resenhöfft die Kreiskönigswürde. Mit Sascha Ewald im Jahre 2000 und Renè Adels im Jahre 2010 stellten die Moislinger auch die Kreisjugendkönige. Auf Landesebene errang Michael Resenhöfft 2006 den ersten Landesritter und Sylvia Wischnewski wurde 2009 erste Landesritterin. Bei der Jugend erzielte Marie Christin-Beneke beim Landesjugendkönigsschießen 2018 den zweiten Platz. 2017 stellte der Schützenverein Moisling zum ersten Mal mit Sarah Schütte die Landeskönigin.

Mit der Siegerehrung des Jubiläumsschießens und vielen netten Gesprächen ging der offizielle Teil am späten Nachmittag zu Ende.

Ehrungen und Siegerehrungen für Moislinger Schützinnen und Schützen standen am Abend an. Wegen der Corona-Pandemie hatte man den Ehrentag in zwei Abschnitten gefeiert.

Die Gründungsmitglieder Wolfgang Ewald und Dieter Nolte wurden aufgrund ihrer besonderen Verdienste zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Den Jubiläumspokal gewann Stefanie Schütte und bei der Jugend Marie-Christin Beneke.

Es war, auch unter Einhaltung der Corona-Regelungen, ein gelungenes Fest und der Verein hat sich gefreut, dass sie so viele Gäste begrüßen konnten, und auch die eigenen Mitglieder wieder mit Freuden an der Schützentradition teilgenommen haben.

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news-1548 Thu, 07 Oct 2021 16:00:00 +0000 Vierter Platz für Stefan Degler https://www.ndsb-sh.de/aktuelles/news-flash?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1548&cHash=f6a6f4b4e69bd8cf6a510a44b4f58823 Nachdem Stefan Degler im ersten Teil der Deutschen Meisterschaft im Wettbewerb 25 m Pistole 9x19 die Silbermedaille gewonnen hatte, schrammte er im zweiten Teil der Deutschen nur ganz knapp an einer zweiten Medaille vorbei. Im Wettbewerb 25 m Revolver.357 mag. traf er 383 Ringe und damit leider einen Ring zu wenig um erneut auf dem Siegerpodest zu stehen.

„Die Probeserien waren nicht so wie gewünscht und nicht zufriedenstellend. In der ersten und zweiten Serie habe ich zu viele Neuner geschossen, und damit unnötigerweise Ringe liegengelassen“, so Stefan Degler.

In der dritten Serie lief es besser und in der vierten 150 Sekunden Serie hat er dann voll Haus (50 Ringe) geschossen. „Danach ging es weiter mit den schnellen Serien (Duell/20 Sekunden), die verliefen ganz ordentlich. Klar geht es immer besser, aber das war ganz in Ordnung“, so Stefan Degler.

Aber durch die Präzisionsserien hat er zu viele Ringe liegen gelassen, so dass er mit 383 Ringen auf dem vierten Platz landete. In diesem Jahr war es leider so, dass wegen Corona kein Finalschießen, wo die besten sechs in den Endkampf kommen und um die Medaillen kämpfen, stattfand. Das war natürlich schade, denn da hätte sich das Blatt vielleicht noch mal gewendet, aber der vierte Platz bei einer Deutschen ist auch eine tolle Leistung“, so Stefan Degler.

„Auch wenn kein Finalschießen stattfand waren wir alle froh, dass wir überhaupt eine Deutsche schießen konnten, und ich freue mich schon auf nächstes Jahr“, so Stefan Degler.

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news-1546 Mon, 04 Oct 2021 06:00:00 +0000 NDSB Funktionäre im Einsatz bei der DM https://www.ndsb-sh.de/aktuelles/news-flash?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1546&cHash=044bce1cef391f43f33ebf999f17d794 Corona bedingt hatte sich die Bundessportleitung dazu entschieden, die nationalen Meisterschaften auf der Olympia-Schießanlage im Garchinger Stadtteil Hochbrück in zwei Wettkampfblöcken auszutragen. Teil I war vom 27. August bis 05. September und der zweite Teil vom 30. September bis 03. Oktober. Über 5930 Jungschützen, Schützinnen und Schützen aus 20 Landesverbänden mit über 6800 Starts in den Wettbewerben Flinte, Gewehr, Pistole und Armbrust in Teil I und Teil II traten an die Startlinie.

Insgesamt wurden auf der Olympiaanlage in 35 Wettbewerben in den unterschiedlichen Altersklassen die Deutschen Meister ermittelt.

Für einen reibungslosen Ablauf bei so einer Großveranstaltung braucht man natürlich viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer. Insgesamt waren rund 200 Ehrenamtliche aus dem ganzen Bundesgebiet und einem Stab von hauptamtlichen Mitarbeitern als Kampfrichter, Aufsichten und Wettkampfleiter im Einsatz.

Von unserem Verband waren im Teil I Volker Kuhr (Kleinkaliber/stellv. Hallenleiter), Andrea Stöterau, (Luftgewehr), Christiane Ehlers (Kleinkaliber), Torben Jürgensen (Finalhalle) und Bernd Sinner (Pistole) im Einsatz.

Beim Teil II unterstützen Volker Kuhr (Luftgewehr/Hallenleiter), Andrea Stöterau, Kolja Zalewski (Luftgewehr), Christiane Ehlers (Kleinkaliber), Torben Jürgensen und Ralph Nolte (Finalhalle) und Bernd Sinner (Pistole) die Bundesportleitung bei der Deutschen.

An den Start durften nur Schützen gehen, die genesen, getestet oder geimpft waren, und man kam nur über drei Schleusen auf die Olympiaschießanlage. Dort wurden auch alle registriert.

Die Aufsichten mussten auch kontrollieren, dass nicht mehr auf den Ständen waren als zulässig war. Bei den Erwachsenen durfte ein Betreuer und in der Schüler- und Jugendklasse zwei Betreuer mit.

Nach den Wettkämpfen mussten die Mitarbeiter noch alle Tische und Stühle desinfizieren.

Die Hauptaufgabe eines Kampfrichters besteht darin sicher zu stellen, dass ein Wettkampf gemäß der Sportordnung von allen Teilnehmern durchgeführt wird. Sie klären aber auch hin und wieder Streitfragen oder Proteste.

Wenn ein Team mal einen wettkampffreien Tag hat, treffen sie sich auch mal um gemeinsam etwas zu unternehmen. So hat das Luftgewehrteam (Aufsichten, Hallenleitung und Jury) eine „Schmakerltour in der Münchner Altstadt unternommen. Am Nachmittag und Abend saßen sie im Biergarten zusammen und haben neben Privatgesprächen auch Fachgespräche geführt. „So konnten wir Missverständnisse untereinander, wie fachliche Fragen, Vorgehensweise bei ungewöhnlichen Vorkommnissen und Durchführungsverlauf der Wettkämpfe besprechen“, so Andrea Stöterau. Das solche Teambuilding nützlich ist zeigte sich an den nächsten Wettkampftagen, denn angefangen von den Aufsichten, über die Hallenleitung bis hin zur Hallenjury, alle unterstützen sich gegenseitig. So verliefen die Wettkämpfe reibungslos, und die notwendigen Nebenarbeiten, wie Standumbau, Desinfektion, Einlasskontrollen etc. wurden gemeinschaftlich erledigt.

Bevor die Deutsche anfängt, müssen alle Schießanlagen überprüft werden, damit die Schusswerte auch korrekt angezeigt werden. Gegebenenfalls müssen die Anlagen nachkalibriert werden.

Für die Standaufsichten heißt es früh aufstehen, denn der Tag beginnt morgens um 7.00 Uhr mit der Teambesprechung, und die Hallenbelegung wird besprochen. Der Tag endet meistens erst um 19.00 Uhr.

Gerade in dieser Zeit gebührt allen Mitarbeitern ein ganz großes Lob und Dank für die geleistete Arbeit.

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news-1539 Sat, 02 Oct 2021 15:00:00 +0000 69. Ordentlicher Landesschützentag für dieses Jahr abgesagt https://www.ndsb-sh.de/aktuelles/news-flash?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1539&cHash=d48e403e4e07ba175cd852c1d4015d42 Nachdem das Präsidium des Norddeutschen Schützenbundes mit Schreiben vom 11. April 2021 bereits den für den 09. Mai 2021 geplanten 69. Ordentlichen Landesschützentag absagen musste und einen Ersatztermin für den Spätherbst 2021 in Aussicht gestellt hatte, müssen wir aufgrund der Corona-Lage den Landesschützentag für dieses Jahr ebenfalls endgültig absagen. In verantwortungsvoller Würdigung der vorstehend geschilderten Rechtslage sagen wir auch den für den 27. November 2021 geplanten Landeskönigsball in Travemünde ab.

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Das Präsidium

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news-1545 Thu, 30 Sep 2021 19:00:00 +0000 Holger Nesemann gewinnt Bronze bei der DM https://www.ndsb-sh.de/aktuelles/news-flash?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1545&cHash=a9409d134d9f8974f5223bfeef927ca6 Großer Jubel bei Holger Nesemann (Herren IV) und seinem Verein den PC Rendsburg, denn gleich am ersten Tag der Deutschen Meisterschaft kehrte er mit der Bronzemedaille heim. Extra für den Wettbewerb 50 m Pistole hat er sich auf den langen Weg nach München für den Teil zwei der Deutschen gemacht.

Die Bedingungen waren gut, es war zwar etwas kühl, aber sonnig und kaum Wind. „Ich bin gut angefangen, hatte zwar hin und wieder eine fünf oder sechs dabei, das war natürlich nicht so gut“ so Holger Nesemann. Die Disziplin hat der Rendsburger kaum trainiert, aber er hat sich für den Wettkampf ein Konzept zu Recht gelegt. Er hat die Atmung umgestellt damit er zügig den Schuss abgeben kann, und dieses Konzept hat auch sehr gut geklappt.

„Nach 30 Schuss ließ aber die Konzentration erheblich nach, davon war die vierte und fünfte Serie doch sehr stark betroffen“, so Holger Nesemann.

Da er gut in der Zeit war, hat er vor den letzten zehn Schuss eine längere Pause eingelegt. Danach hat Holger Nesemann sich in der letzten Serie auf jeden einzelnen Schuss voll konzentriert. Das hat sich voll bezahlt gemacht. Mit der besten Serie (90 Ringe) und beim letzten Schuss eine Zehn, so wie ich es gewollt habe, so der strahlende Bronzemedaillengewinner.

Vom Ergebnis her hätte Holger Nesemann nicht gedacht, dass es für eine Medaille reicht, aber als der Wettkampf beendet war jubelte er über den dritten Platz (510).

Seit 1973 schießt Holger Nesemann durchgehend bei den Deutschen Meisterschaften mit, und hat etliche nationale Titel errungen. Sein Ziel ist es 2023 sein 50jähriges Jubiläum zu feiern.

Sein Vereinskamerad Viktor Deleske belegte im gleichen Wettbewerb bei den Herren III mit 517 Ringen den 17. Platz.

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news-1544 Thu, 30 Sep 2021 07:00:00 +0000 Rolf Slomian feierte 80. Geburtstag https://www.ndsb-sh.de/aktuelles/news-flash?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1544&cHash=b48aecbfdb1be5953a8f08c3cf77c193 Der langjährige Vizepräsident und jetzige Ehrenmitglied des Norddeutschen Schützenbundes Rolf Slomian feierte am 29. September seinen 80. Geburtstag. Über den Vater begann für den damals 16jährigen Rolf Slomian die Schützenkarriere beim USK Fallersleben. Wie wir alle etwas Besonderes gerne tragen, sei es ein Lieblingstrainingsanzug oder gar einen Pyjama, so trägt Rolf Slomian stets seine erste erworbene Nadel, die Jugendleistungsnadel. Die errang er  als Jugendlicher damals in seiner niedersächsischen Heimat. Sie galt für ihn wohl als Signal für seine späteren Tätigkeiten in den vielen Bereichen der Jugendarbeit. Die erste Wettkampferfahrung sammelte Rolf Slomian in den Jahren 1957 bis 1959. Gleich dreimal gewann er 1958 in den Wettbewerben Luftgewehr, Luftpistole und KK- 3 x 20 die Goldmedaille in der Jugendklasse. Im gleichen Jahr errang der junge Rolf Slomian auch die Kreisjugendkönigswürde des KSchV Wolfsburg. Während seiner über 12jährigen Dienstzeit beim Bund hat er mit drei Divisionsmeisterschaften im Mannschaftswettbewerb zahlreiche Erfolge verbuchen können. Diese Erfolge machten Rolf Slomian auch für die Pinneberger Bürger und Schützengilde von 1873, so hießen sie seinerseits, interessant. 1967 trat Rolf Slomian dort ein und wurde gleich zweiter Ritter. Bereits 1968 wurde er in den Vorstand gewählt und ein Jahr später wählten Ihn die Mitglieder zum Vorsitzenden.

Während seiner Amtszeit wuchs die Mitgliederzahl auf über 200 an. Selbst als „Notvorstand“ eingesetzt, machte sich Rolf Slomian verdient und hat manchen Verein die Existenz gerettet. Auch der Vorstand des Kreisschützenverbandes Pinneberg wurde auf den jungen dynamischen Rolf Slomian aufmerksam. 1968 wurde er in den Kreisvorstand gewählt, und von 1984 bis 2010 hatte Rolf Slomian den Vorsitz inne. Der Jubilar hat sich nicht nur in dieser Funktion allergrößte Wertschätzung und Verdienste erworben. Mit den Schulungen und als Referent für Haftung, Vereinsrecht und Vorstandsarbeit hat er sich über die Landesgrenzen hinaus bekannt gemacht. Auf dem Kreisschützentag 2010 wurde Rolf Slomian unter stehenden Ovationen zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Aber nicht nur dem Schützenwesen stand Rolf Slomian vor, sondern auch als Vorsitzender des Kreissportverbandes Pinneberg war er von 1996 bis 2008 aktiv. Für sein 30jähriges Wirken im Kreissportverband wurde Rolf Slomian im Jahre 2008 zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

Von 1994 bis 2007 wirkte Rolf Slomian als Vizepräsident im Norddeutschen Schützenbund mit.  Auf dem Landessschützentag 2007 in Kappeln wurde der Jubilar zum Ehrenmitglied ernannt. Beim Deutschen Schützenbund erkannte man seine Erfahrung und Wissen. Im Gesamtvorstand des Deutschen Schützenbundes wirkte er für den Landesverband mit und war ein Instanzenvertreter nach den Rechtsorganen des Deutschen Schützenbundes. Aber nicht nur dem DSB und dem NDSB stand er mit Rat und Tat zur Seite, auch vielen Vereinen, Gilden und Sparten hat er in den letzten Jahrzehnten durch sein Fachwissen geholfen.

2017 hat Rolf Slomian, nach über 30 Jahren als Beauftragter für Vereins- und Waffenrecht den Bereich Waffenrecht und zwei Jahre später auch das Vereinsrecht abgegeben. Aber wenn das Präsidium einen Rat braucht, hilft der rüstige 80jährige Jubilar immer noch gerne.

Auch politisch engagierte sich Rolf Slomian über 25 Jahre. 1991 bekam er die höchste Auszeichnung der Kommunalpolitik, die „Freiherr von Stein-Medaille“ verliehen.

Der Norddeutsche Schützenbund gratuliert dem Jubilar und Ehrenmitglied ganz herzlich zum Geburtstag und wünscht ihm nach jahrzehntelangen, zeitaufwendigen Ehrenämtern viele Ruhe und ganz viel Gesundheit.

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news-1543 Mon, 27 Sep 2021 05:00:00 +0000 Jochen Steffens Deutscher Meister mit dem Langbogen https://www.ndsb-sh.de/aktuelles/news-flash?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1543&cHash=edcc47274b0e39cb65f7f1500f40a9c2 Bei den Deutschen Meisterschaften Bogen WA 3 D in Collenberg (Bayern) sorgte Jochen Steffens (1. Kellinghusener Bogenclub) in der Masterklasse für eine Überraschung, denn er wurde mit dem Langbogen Deutscher Meister. Für Jochen Steffens, der durch seinen Sohn Joel 2007 zum Bogenschießen kam, war es die dritte Teilnahme an einer 3-D Deutschen Meisterschaft. Nach zwei siebten Plätzen, schaffte er es jetzt nach ganz oben auf das Siegertreppchen.

Der Ausrichter, der Kleinkaliberschützenverein Fechenbach hatte extra für die Deutsche einen neuen Parcours angelegt „Der Parcours mitten in der Natur war sehr schön gelegen, aber anspruchsvoll und auch sehr hügelig“ so Jochen Steffens.

Geschossen wurde auf 24 Stationen mit unbekannten Entfernungen (5- 30 m) a` zwei Pfeile. Bei perfektem Wetter gingen 20 Langbogen Schützen an den Start.

„Die Besonderheit beim Langbogen ist, dass er keine Visiereinrichtung und Klicker hat“, dass bedeutet das man keine Auszugskontrolle hat, so der neue Deutsche Meister.

Nachdem Jochen Steffens Bescheid bekommen hatte, dass er sich für die Deutsche qualifiziert hat, erhöhte er das Training natürlich. Besonders Muskeltraining für die Körperspannung trainierte er, aber er schoss auch Parcours und auf Scheiben.

Der erhöhte Trainingsaufwand hat sich für Jochen Steffens gelohnt, denn mit 348 Ringen siegte er souverän vor Thomas Spinner (WTS Freiburg/336) und Jürgen Lippek (SV Böddiger/327).

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Bogensport
news-1542 Fri, 24 Sep 2021 14:00:00 +0000 50 Jahre KSchV Ostholstein https://www.ndsb-sh.de/aktuelles/news-flash?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1542&cHash=79d46e5a84e3ca1ba81ef26a8cd0028c Erfolgreiche 50 Jahre für den Kreisschützenverband Ostholstein – Kreispräsident Werner: „Schützenwesen immaterielles Kulturerbe“ – Von der Jugend bis zu den Senioren – Viele Erfolge auf allen Ebenen – Beeindruckendes neues Schützenhaus in Bujendorf Die 50 Delegierten und Gäste beim Kreisschützentag Ostholstein im neuen Vereinshaus des Geselligen Vereins Bujendorf passten zahlenmäßig exakt zum Rückblick auf 50 Jahre Kreisschützenverband Ostholstein. Bedauerlich war dennoch, dass nur 15 Vereine Delegierte entsandt hatten. In seiner ersten Jahresversammlung nach der Wahl 2020 hörte der neue Vorsitzende Helmut Groß aus Lensahn nur lobende Stimmen über die Arbeit des Dachverbandes für die 35 Sportschützenvereine und Gilden in Ostholstein mit aktuell 1700 Mitgliedern. Er freute sich über die Worte von Kreispräsident Harald Werner, der auch weiterhin die Hilfe des Kreises Ostholstein bei Investitionen zu Schießsportstätten sowie Übungsleiterkosten ankündigte.              

„Der Zusammenschluss der Verbände Eutin und Oldenburg war nach der kommunalen Gebietsreform in 1970 knapp ein Jahr später richtig und wichtig. Ihre Arbeit ist unverzichtbar. Das deutsche Schützenwesen wurde von der UNESCO als wichtiger und lebendiger Teil der regionalen und lokalen Identität anerkannt“, erinnerte Werner. Für die Gemeinde Süsel grüßte Wolfgang Schümann als 2. Bürgermeistervertreter, erwähnte die Unterstützung der drei Vereine aus Ottendorf, Groß Meinsdorf und Bujendorf: „Sie sind wie alle im Kreis für das Leben in der dörflichen Gemeinschaft einfach wichtig.“ Jürgen Fischer vertrat den Kreissportverband, schilderte die Bedeutung der Sportschützen, was sich durch Rang acht bei den Mitgliederzahlen unter den 42 Fachverbänden zeige. Hundert Euro als Geschenk hatte er zum Geburtstag mitgebracht.

 Der Bujendorfer Vorsitzende Stephan Möller schilderte nach Lob und Anerkennung aller Redner für die Neuschaffung des im Mai 2018 durch Feuer vernichteten Vereinsheimes die Energieleistung beim Wiederaufbau. „Neben Geld durch Versicherung, Kreis, Gemeinde und Landessportverband haben unsere Mitglieder mehr als 3000 Eigenleistungsstunden eingebracht. In der auch dem Dorf und der Gemeinde Süsel zur Verfügung stehenden Versammlungsstätte kann auf sechs Luftdruckständen und einer Lichtpunktanlage für Kinder unter zwölf Jahren mit Luftgewehr und Luftpistole trainiert werden.“ Immerhin seien jetzt bereits nach Betriebsaufnahme zwölf Mädchen und Jungen neu dabei. Der Verein wolle gern Ausrichter für Wettkämpfe und Meisterschaften werden.

Diese waren coronabedingt im Norddeutschen Schützenbund fast vollständig gestrichen worden, berichtete Kreissportleiter Heiko Bausch aus Großenbrode. Zusammen mit seinem wiedergewählten Vertreter Nils Polomski soll eine Terminplanung für 2022 aufgestellt werden. Erneut ins Amt gewählt wurden auch Ute Barths als 2. Vorsitzende und Damenleiterin, Mareike Johannson für Bogensport und Uwe Maßmann für Vorderladerschützen. Die Schulungsleitung liegt weiter bei Peter Zimmer.                                     

Nach 14 Jahren vorbildlicher Arbeit verabschiedete der Vorsitzende Rita Sternberg als Schriftführerin, die Nachfolge tritt Bernarda Röwekamp Sportschützenverein Nicolai Petersdorf e. V. an. Helmut Groß: „Dort hat sie dies Amt schon inne und passt als Verwaltungsangestellte der Stadt Fehmarn genau in unseren Vorstand.“ Nach zehn Jahren der Arbeit als Sportleitung wurden Heiko Bausch, für bereits 25 Jahre als Vorderladerreferent Uwe Maßmann ausgezeichnet.

In einem kurzen Sportbericht ging Heiko Bausch auf die vielen Absetzungen wegen der Pandemie ein. Auch im Namen seiner Mutter Lore, die neben der Kreis- auch die Landesjugend im NDSB führt, erwähnte er erste Veranstaltungen im Leistungszentrum Kellinghusen und die besondere Art der Deutschen Meisterschaften durch eigene Qualifikationen. Nach Teil I in München folgen Teil II sowie die beiden Auflagemeisterschaften in Dortmund und Hannover. Für den Bogensport befinde sich die Kreismeisterschaft im Dezember in Planung.

Viel Aufmerksamkeit fand ein mit Fotos und Presseartikeln bebilderter Vortrag von Wilhelm Boller. Seit der Gründung vor 50 Jahren nimmt er die Pressearbeit wahr.

 Er erinnerte an die erste Delegiertenversammlung im September 1971 in Schönwalde mit den Kreisvorsitzenden Fritz Schönke für Eutin und Willy Welt für Oldenburg. Beide hatten Erfahrungen durch ihre Arbeit ab 1955 und 1956, zudem waren sie Mitbegründer bzw. Gründer der Eutiner Sportschützen sowie der Sportschützen Neustadt. Boller ging auf die Vorsitzenden und ehrenamtlichen Mitwirkenden in fünf Jahrzehnten, die sportlichen Erfolge und die Aufgaben des Kreisverbandes ein. Er erinnerte an damalige prächtige Kreisschützenbälle, an Wettkämpfe, „bei denen man sich ohne konkrete Startzeiten auch mal in gemütlicher Runde traf, bevor es um die Ringe ging“. Das sportliche Schießen fand oft in Gaststätten oder Behelfsräumen statt, wettkampfgerechte Anlagen folgten erst später. Aus Ostholstein waren viele Funktionsträger auf Landesebene engagiert. Als NDSB-Vizepräsident, Landessportleiter, Ligaleiter, Jugend- und Damenleiter. Ferner machte er deutlich, wie wichtig die Beratung der Vereine etwa bei Finanzierungsfragen, Wettkampfregeln, Ausbildung der Jugendleiter, Aufsichten in Schießstätten, beim Organisieren von Wettkämpfen und Meisterschaften und die Abnahme der Sachkundeprüfung im Interesse der Kreisverwaltung sein. Nur so könne überhaupt ein Sportschütze eine Waffenbesitzkarte erhalten.

Erwartet Freude kam auf, als die Kassenchefin Karin Schröder wegen des ruhenden Sportbetriebs die Senkung der Vereinsumlage 2021 von 70 Euro Jahresgrundbetrag auf einmalig 20 zur Abstimmung brachte. Zusätzlich zahlen die Vereine wie bisher pro Mitglied einen Euro. Statt wie zuletzt mit 14.500 Euro will der Dachverband diesmal mit bescheidenen 3.280 Euro langkommen.

Einmütigkeit auch bei der Vergabe des nächsten Kreisschützentages, er soll am 4. März 2022 beim Scharbeutzer Schützenverein stattfinden. Die erste sportliche Herbstveranstaltung soll am 7. November das Kreiskönigsschießen sein, die Versammlung entschied zwischen der Schwartauer Schützengilde zugunsten des Schützenvereins 64 Großenbrode.

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news-1540 Tue, 21 Sep 2021 14:00:00 +0000 Überprüfung der 3G-Regelung beim Betreten einer Sportanlage (indoor) https://www.ndsb-sh.de/aktuelles/news-flash?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1540&cHash=ba46688b6b13162b7ab1d9de87c1839d Wie wir Ihnen bereits vergangene Woche mitgeteilt haben, befand sich die Möglichkeit der Überprüfung der 3G-Regelung beim Betreten einer Sportanlage (indoor) noch in Klärung mit dem zuständigen Ministerium. Gemäß der FAQ-Seite der Landesregierung kann bei den Zugangskontrollen zur Ermittlung des 3G-Nachweises nun folgendermaßen vorgegangen werden:

In einer Mitgliederliste kann festgehalten werden, welche Mitglieder grundsätzlich in den Innenbereichen Sport treiben dürfen. Das sind die vollständig Geimpften und die Genesenen (mindestens 28 Tage und bis zu maximal 6 Monate nach Infektion). Dies sollte aus Gründen des Datenschutzes (Artikel 9 DSGVO) nur durch Sichtkontrolle und "Häkchen" bzw. Datum bei Genesenen in der Liste erfolgen. Kopien der Nachweise dürfen nicht angefertigt und aufbewahrt werden. Diese Mitglieder können dann – ohne jedes Mal beim Einlass kontrolliert zu werden – in Innenräumen trainieren.

Bei negativ Getesteten ist eine Kontrolle auf Vorrat wegen der Begrenzung der Gültigkeit von Tests auf 24 Stunden nicht möglich. Wenn keine Trainerperson oder keine sonstige Aufsichtsperson zugegen ist, dürfen sich Mitspieler:innen gegenseitig unter Aufsicht testen bzw. den schon vorhandenen Testnachweis kontrollieren. Dies erfolgt durch Delegation der Kontrollpflicht des Vereins auf seine Mitglieder. Mindestens das Vier-Augen-Prinzip ist aber zu gewährleisten.

(Quelle: FAQ-Seite des Landesregierung)

Außerdem können wir Ihnen nach Rücksprache mit dem LSV-Datenschutzbeauftragten die CovPassCheck-App des Robert-Koch-Institutes (RKI) als sicheres Instrument zur Prüfung der COVID-Zertifikate der EU empfehlen. Mit Hilfe der CovPassCheck-App können Sie den Impf-, Test- und Genesenenstatus von Vereinsmitgliedern und Gästen datenschutzkonform prüfen. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Anhang.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Niggemann       Diana Meyer
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Landessportverband Schleswig-Holstein e.V.
Winterbeker Weg 49, 24114 Kiel
Tel. 0431 / 6486-0
E-Mail: corona(at)lsv-sh.de
Internet: www.lsv-sh.de

Aktuelle Landesverordnung:

Landesverordnung und Erlasse zum Umgang mit SARS-CoV-2

Aktuelle Pressemitteilung des Landes:

https://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/I/Presse/PI/2021/Corona/210915_neue_corona_bekaempfVO.html

FAQ-Seite Land:

FAQ-Seite der Landesregierung

Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung:

COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung - SchAusnahmV

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news-1502 Fri, 17 Sep 2021 07:00:00 +0000 Neue Corona-Bekämpfungsverordnung beschlossen (20.09. bis 17.10.2021) https://www.ndsb-sh.de/aktuelles/news-flash?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1502&cHash=931d45a10ad1f112d07bdbad3b87e668 Die schleswig-holsteinische Landesregierung hat am 15. September 2021 eine neue Corona-Bekämpfungsverordnung beschlossen. Sie tritt am 20. September 2021 in Kraft und ist gültig bis zum 17. Oktober 2021! Im Rahmen der vorliegenden Neufassung sind im Wesentlichen bestehende Beschränkungen wie das Abstandsgebot, die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung, die Kontaktdatenerhebung und bestehende Kapazitätsgrenzen gelockert worden. Dafür besteht für viele Innenbereiche die Anforderung, dass dort nur getestete, genesene oder geimpfte Personen Zugang haben. Hier besteht im Wesentlichen nur das Erfordernis der Erstellung eines Hygienekonzeptes.  

Die wesentlichen Änderungen kurz zusammengefasst:


Aktuelle Landesverordnung:
Landesverordnung und Erlasse zum Umgang mit SARS-CoV-2

Aktuelle Pressemitteilung des Landes:
https://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/I/Presse/PI/2021/Corona/210915_neue_corona_bekaempfVO.html

FAQ-Seite Land:
FAQ-Seite der Landesregierung

Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung:
COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung - SchAusnahmV


Mit freundlichen Grüßen

Thomas Niggemann       Diana Meyer
------------------------------------------------------

Landessportverband Schleswig-Holstein e.V.
Winterbeker Weg 49, 24114 Kiel
Tel. 0431 / 6486-0
E-Mail: corona(at)lsv-sh.de
Internet: www.lsv-sh.de

 

 

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news-1538 Fri, 17 Sep 2021 06:00:00 +0000 Florian Unruh Feldbogen-Europameister https://www.ndsb-sh.de/aktuelles/news-flash?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1538&cHash=ccac55b3ccc19fc02c2ee3370c39a053 Bei der Feldbogen Europameisterschaft in Porec (Kroatien) zeigte Florian Unruh einmal mehr, dass er zu den weltbesten Recurvebogenschützen gehört. Bei seinen ersten olympischen Spielen in Tokio belegte er einen hervorragenden fünften Platz und damit die beste Platzierung die je ein Deutscher Bogenschütze bei Olympischen Spielen erreicht hat. Und nur sechs Wochen später stand mit der Feldbogen-Europameisterschaft das nächste Highlight für den Allrounder Florian Unruh an.

Und dort zeigte er wieder einmal sein ganzes Können, denn in einem sehr spannenden Finale gewann er gegen den Briten Patrick Huston mit 60:59 Ringen den Europameistertitel.

Zuvor schaltete Florian Unruh erst Ondrej Francu (Slowenien), dann Alen Remar (Kroatien) und schließlich mit 62-61 den auf Platz zwei gesetzten Marco Morello (Italien) aus.

Die Finalarena war am Strand aufgebaut, und für alle Bogensportler eine Herausforderung. „Es war cool, am Strand zu schießen, ziemlich windig und nicht sehr einfach. Das hat aber auch Spaß gemacht“, meinte Florian Unruh, der stets gerne die sportliche Herausforderung sucht.

Und die Herausforderung bot ihm Patrick Huston auch, denn bis zur letzten Scheibe und bis zum letzten Pfeil um Gold und Silber ging es äußerst spannend zu. Mit dem letzten Pfeil musste der neue Europameister eine Fünf treffen. Und Florian Unruh schoss eine fünf, damit schoss er am Ende der zwölf Finalpfeile genau einen Ring mehr als Patrick Huston. Damit holte er sich nach dem Mannschaftsweltmeister 2018, erneut einen internationalen Titel, diesmal im Einzel.

Florian Unruh sicherte sich zudem noch mit Henning Lüpkemann (Compoundbogen) und Michael Meyer (Blankbogen) die Bronzemedaille im Mannschaftswettbewerb. Beim Mannschaftswettbewerb bilden je ein Recurve-, ein Compound- und ein Blankbogenschütze ein Team.

Der Disziplinverantwortliche Peter Lange war sehr zufrieden mit dem Abschneiden seiner Athleten, denn jetzt fahren wir mit fünf Quotenplätzen zu den World Games 2022.

Das internationale große Sportereignis findet alle vier Jahre, immer ein Jahr nach den olympischen Spielen statt. Im nächsten Jahr finden die World Games vom 7. bis 17. Juli 2022 in Birmingham statt.

Für Florian Unruh steht der nächste hochklassige internationale Wettkampf schon in wenigen Tagen an. Dann startet er bei den Weltmeisterschaften in Yankton im Bundesstaat Süd-Dakota bei der Weltmeisterschaft (21. bis 26. September).

Wir wünschen dem frischgebackenen Feldbogen-Europameisterschaften und dem gesamten Team alles Gute und alle Pfeile ins Gold.

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