NDSB-SH Newsfeed https://www.ndsb-sh.de NORDDEUTSCHER SCHÜTZENBUND VON 1860 e.V. de-de NORDDEUTSCHER SCHÜTZENBUND VON 1860 e.V. Fri, 27 Jan 2023 17:37:47 +0000 Fri, 27 Jan 2023 17:37:47 +0000 TYPO3 - get.content.right news-1727 Fri, 27 Jan 2023 16:00:00 +0000 Bogen Landesmeisterschaften https://www.ndsb-sh.de/aktuelles/news-flash?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1727&cHash=4adb06c8c37a4827932f98d650de09a0 Einen spannenden Wettkampf bis zum letzten Pfeil lieferten sich in der Masterklasse Stefan Bergfeld vom Itzehoer Hockey-Club und Markus Wolf (SchGem Norderstedt). Mit 559 Ringen setzte sich der Itzehoer vor dem Landesjugendtrainer Markus Wolf (557) an die Spitze. Platz drei ging mit 546 Ringen an Guido Leprich (Holmer SV Eintracht). Die Seniorenklasse mit dem Recurvebogen dominierte Hans-Joachim Dehn (Bad Oldesloer Bogensport). Mit 529 Ringen siegte er deutlich vor Lothar Cordis (Hubertus Gilde Kücknitz/518) und Uwe Neumann (TSV Brunsbüttel/510). In der Herrenklasse sicherte sich Rasmus Hielscher vom Bosauer SV mit 554 Ringen (Recurve) den Landestitel. Dahinter folgen Sebastian Strohof  (ATSV Stockelsdorf/551) und Daniel Pensky (Itzehoer Hockey-Club/546).

In der Damenklasse Recurve konnte sich Ragna Lorenz (ATSV Stockelsdorf) mit 511 Ringen an die Spitze setzen, dahinter folgen Nina Stäcker (Bad Oldesloer Bogensport/499) und Sylvia Diestel (TSV Seedorf/494).

In der Klasse der weiblichen Master konnte Birgit von Essen (Uetersener SG/Recurve) mit 514 Ringen den Landestitel gewinnen. Auf die weiteren Podestplätze kamen Ute Hamann (SV Merkur Kleve/500) und Gabriele Posch (TSV Witzwort/456).

Henrik Hornung (Bad Oldesloer Bogensport), der schon zahlreiche Landestitel und Podestplätze bei den Deutschen Meisterschaften errungen hat, gewann mit dem Compound in der Herrenklasse einen weiteren Landestitel. Mit 576 Ringen siegte er vor Rene Strube (1. Kellinghusener Bogenclub/565) und Andreas Reich (Bad Oldesloer Bogensport/562).

Mit zwei Ringen Vorsprung (575) konnte sich Marc Leuschner (Brunswiker SchG) bei den Master Compoundschützen an die Spitze setzten. Platz zwei und drei gingen an Niels Pautke (TSV Holm/573) und Dirk Schröder (TSV Lindewitt/562).

Die Herrenklasse Blankbogen war fest in der Hand des SchV Bargteheide. Favorit und Titelverteidiger Markus Möhring gewann souverän den Titel (533) vor seinen Vereinskamerden Niklas Fabian Horn (501) und Andre` Koch (480).

Anja Wolf von der SchGem. Norderstedt ließ sich mit 449 Ringen bei den Blankbogen Damen den Titel nicht nehmen. Sabrina Schuwald (Uetersener SG/394) und Annika Witte (Itzehoer Hockey-Club/367) folgen auf den Plätzen zwei und drei.

Souveräner Sieger bei den Blankbogen Master wurde Heiko Grunewald (Heikendorfer SV/505). Arnd Tiedemann (SpF Bordelum/471) und Markus Romanko (Ahrensböker Gill/454) folgen auf den weiter Plätzen.

Dank einer Leistungssteigerung im zweiten Durchgang sicherte sich Manuela Tietz (SpF Bordelum (459) den Titel vor Kerstin Stange-Zimmermann (TSV Mildstedt/452) und Claudia Meik-Pinnow (TuS Borstel Hohenraden/348).

Mit 483 Ringen setzte sich Klaus-Dieter Försterling (TSV Mildstedt) vor Hans-Walther Hamann (SchG Bohnert/457) und Jan Birk (Preetzer TSV/384) bei den Blankbogen Senioren durch.

Weitere Landesmeister: Astrid Leuschner (Brunswiker SchG/Compound/549), Britta Weck (TSV Lindewitt/Compound/532), Jochen Vedova (SV Jerrishoe/Compound/563).

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Bogensport
news-1726 Fri, 27 Jan 2023 15:00:00 +0000 Bogen Landesmeisterschaften Jugend https://www.ndsb-sh.de/aktuelles/news-flash?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1726&cHash=48632d95e05755b52a1d0f80521fc4f6 Zur ersten Landesmeisterschaft im Sportjahr 2023 trafen sich insgesamt 187 Bogenschützinnen und Bogenschützen, davon 62 Jugendliche in Tornesch. Sie kämpften um Medaillen Platzierungen und auch um gute Ergebnisse um sich für die Deutschen Meisterschaft, die vom 10. bis 12. März auf der Olympiaschießanlage Garching-Hochbrück stattfindet zu qualifizieren. Unter der Leitung des kommissarischen Landesbogenreferenten Kai Janke, seinem kommissarischen Stellvertreter Fabian Stange verlief die Landesmeisterschaft reibungslos und kameradschaftlich. Die Mitglieder des SchV Tornesch hatten die Sporthalle hervorragend hergerichtet und für das leibliche Wohl an beiden Wettkampftagen gesorgt.

Einige neue Gesichter, besonders im Schülerbereich konnte man an der Startlinie sehen. Etwas aufgeregt, und manchmal auch mit etwas Unterstützung der Helfer meisterten sie aber ihre erste Landesmeisterschaft bravourös.

Zu den Routiniers und Favoriten gehören, wenn sie auch erst in der Jugendklasse sind, die beiden Kaderschützen Knut Jacubczik und Emilia Krause (beide VfL Tremsbüttel).

Beide siegten souverän in ihrer Klasse mit dem Recurvebogen. Knuth Jacubczik kam nach 60 Pfeilen auf 558 Ringe, und seine Vereinskameradin traf 529 Ringe. Platz zwei in der männlichen Jugendklasse errang Anton Fronk (Berliner SC/511), der ebenfalls im Jugendkader ist. Finn Bestmann (SchGem Norderstedt) kam mit 488 Ringen auf den dritten Platz. In der weiblichen Jugendklasse sicherte sich mit 475 Ringen Clara Gosling (SchKam Schmalfeld) Platz zwei, dahinter folgt Lena Jürgens (Hohner SV Eintracht /475).

Bei den Jüngsten der Schüler C Klasse setzte sich Jonte Potrafky (Ahrensböker Gill) mit dem Recurvebogen mit 258 Ringen an die Spitze. Dahinter Folgen Theo Waldmann (SchV Sprenge/246) und Hans Becker (TSV Seedorf/179). Groß war die Freude auch bei Noah Strohof (ATSV Stockelsdorf/Recurve), denn mit 458 Ringen siegte er bei den Schüler B knapp vor Jan Philip Schuwald (Uetersener SG/455) und Janny Marc Dögow (Fehmarn/437). Einen klaren Sieg fuhr Adriana Richter (Schüler A/Berliner SC) mit dem Recurvebogen ein. Mit 466 Ringen siegte sie souverän vor Alva Heinemann (TSV Holm/386) und Lotta Rinkenbach (Uetersener SG/347). Auch in der männlichen Jugendklasse gab es mit Emil Sperber (SV Mönkeberg) einen klaren Sieger. An seine 558 Ringe kamen auch Luca Marc Dögow (Fehmarn/508) und Jesse Burg (Sprenge/508) nicht ran. Bei den Junioren setzte sich Dorian Kenneth (JSC Ratzeburg/Recurve) mit 540 Ringen an die Spitze. Dahinter folgen Hendrik Heeger (TSV Schwarzenbek/520) und Luca Aaron Koch (SchV Bargteheide/507).

Bei den Blankbogenschützen holte sich Jasper Letmathe (Schüler/SV Rethwisch) mit 428 Ringen den Landestitel. Dahinter folgt sein Vereinskamerad Tjark Dreger (400) und Simon Pregel (SV Wankendorf/363). Mit großem Vorsprung (454) sicherte sich Enno Friedrichsen vom VfL Tremsbüttel bei den Blankbogen Schüler B den Landestitel. Dahinter folgen Leonhard Dinsing (TSV Trittau/366) und Tobias Pein (TSV Kremperheide/335). Fine Aileen Michelsen (SchV Bargteheide) gewann bei den weiblichen Schüler Blankbogen den Landestitel (473). Platz zwei ging mit 414 Ringen an Hannah Stache (SuS Waldenau). Ganz stolz auf seinen Titel und Ergebnis war Felix Hoffmann  (Schüler C) vom SV Fortuna Stampe Bogensparte, denn mit seinen 263 Ringen hatte er mit dem Blankbogen mehr Ringe erzielt als der Landesmeister mit dem Recurvebogen. Platz zwei und drei gingen an Collin Maxim Boldt (1. Kellinghusener Bogenclub/240) und Max Broder(SpF Bordelum/229). Der Landestitel Blankbogen Jugend ging mit 429 Ringen an Dennis Schneider (TSV Klausdorf). Platz zwei und drei errangen Liam Gohlke (TSV Schwarzenbek/410) und Benjamin Kaetzler (Carpe Corpus/383).  Haushoch, mit 458 Ringen gewann Julia Kaetzler (Carpe Corpus) bei den weiblichen Blank Junioren. Die weiteren Plätze errangen Charlotte Behrends (PSV Heide/385) und Hanna Maria Ewert (TuS Borstel-Hohenraden/369).

Mit dem Compoundbogen setzte sich in der Juniorenklasse Hakon Könker (ATSV Stockelsdorf) mit 543 Ringen vor Bo-Göran Finkeldey (TSV Klausdorf/511).

Weitere Landesmeister: Thea Luise Kleingarn (Recurve Schüler C/ESV Insel Fehmarn/259),  Rieke Jürgens (Recurve Schüler/Hohner SV Eintracht/451), Laura Kahl (Recurve Juniorinnen(TSV Seedorf/462), Nimoe Gerdes (Blank Schüler /SV Jerrishoe/432), Oke Könker (ATSV Stockelsdorf/Compound/531), Amelie Bienek Blank/PSV-Heide/419).

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Bogensport Jugend
news-1725 Wed, 25 Jan 2023 21:00:00 +0000 Para-Schießsport-Workshop https://www.ndsb-sh.de/aktuelles/news-flash?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1725&cHash=bdc7192f837fa334e401c976e4104a2c Die NDSB-Landesreferenten für Para-Schießsport Barbara und Bernd Kathe hatten alle interessierten Para-Sportschützen, Trainer, Betreuer und Kampfrichter zu einem Para-Schießsport-Workshop ins Landesleistungszentrum nach Kellinghusen eingeladen. Barbara Kathe, die seit November 2022 auch DSB-Bundesreferentin für den Para-Schießsport ist, freute sich über die große Resonanz. Das zeige ihr, dass im Para-Schießsport noch sehr viele Fragen offen sind.

Themen waren unter anderem die Klassifizierung, die Schadensklassen, die Hilfsmittel und Para-Disziplinen und deren Schusszahlen. So wurde im praktischen Teil von Bernd Kathe gezeigt, wie man die Schwerpunktmessung beim Luftgewehr und die Federbockkontrolle durchführt.  Es wurde auch gezeigt wie man die Schießstuhl-Höhe ermittelt. Hilfsmittel wie Federbock, Schießtisch und verschiedene Schießstühle konnten ausprobiert werden.

Der Fokus lag an diesem Tag auf Langwaffen, da fast ausschließlich Fragen und Hilfsanfragen an Babara und Bernd Kathe darüber ein gegangen sind.

Auch wenn alles in der Sportordnung im Teil 10 geschrieben steht, ging Barbara Kathe auf die drei verschiedenen Sportklassen (SH1/AB1, SH2/AB2, SH3/AB3) detailliert ein.

Die Jugendklasse kann am Paraschießport ab dem 15. Lebensjahr teilnehmen. Vorher können im Jugendbereich aber eigene Wattkampfklassen (bis zur Landesmeisterschaft) eingerichtet werden. „Das wurde auch bei der letzten Landesmeisterschaft so gemacht“, so Barbara Kathe. Der jugendliche  Para-Schütze hat mit seinen Kumpels im gleichen Durchgang geschossen und wurde in seiner Klasse, die extra geschaffen wurde, gewertet.

Es kam die Frage auf, wann ist ein Paraschütze ein Paraschütze? Man muss eine schiessportrelevante und dauerhafte Behinderung  haben. Wenn der Schütze klassifiziert worden ist, bekommt er einen DSB-Hilfsmittelnachweis.

Das Ende der Gültigkeit ist auf dem Hilfsmittelnachweis aufgedruckt. Barbara Kathe bat um rechtzeitige Reklassifizierung vor Ablauf des Hilfsmittelnachweises.

Wichtig ist auch, wenn im Hilfsmittelnachweis ein Hocker eingetragen ist, hat man nicht mehr die Wahl zwischen, auf dem Hocker schießen oder nicht. Man muss dann auf dem Hocker schießen.

Paraschützen müssen auf sehr vieles achten, so muss der Rollstuhl regelkonform sein, wenn nicht muss man sehen, dass der Sportler auf einem anderen Stuhl schießt. Natürlich muss auch die Ausrüstung, besonders bei Selbstbauten, dem Regelwerk entsprechen.

Para-Schützen stoßen häufig auf Herausforderungen, wenn sie ihren Sport ausüben wollen.
Schießstände sind oft nicht barrierefrei.
Immer mehr Vereine nutzen Fördergelder um bei Um-/Ausbauten auch Barrierefreiheit herzustellen.
Zum Beispiel hat der SSV Kassau Treppenlifte ins Ober- und Untergeschoss einbauen lassen, in Klein Wesenberg wurden die Zugänge zum Schießstand barrierefrei umgebaut und auch der PCR Rendsburg hat bei der Modernisierung seiner Anlage auf Barrierefreiheit geachtet. Der Schießstand in Bad Schwartau ist schon seit Jahren barrierefrei und in Bredstedt ist der KK-Stand für Rollstuhlfahrer erreichbar.
In Tornesch wurden für Blinde und Sehbehinderte drei akustische Zielsysteme angeschafft.

Bei sitzenden Para-Schützen darf die Laufmitte nicht höher als 150 cm sein.
Im Hilfsmittelnachweis kann in Einzelfällen, wie z.B. besondere Körpergröße, eine abweichende Laufmittenhöhe eingetragen werden. Häufig sind Tische und Brüstungen auf Schießständen zu hoch. Sitzende Sportler müssen dann mit Podestlösungen vorlieb nehmen, die nicht immer einen sauberen Anschlag ermöglichen und keine fairen Wettkampfbedingungen bieten.

Prof. Ashok Riehm Landesreferent Wurfscheibe berichtete, dass es national keine Unterschiede in der Gleichstellung in den Wettkämpfen gibt.

International gibt es drei Wettkampfklassen (SG-S Rollstuhl; (SG-L untere Gliedmaßen), SG-U nicht Schießarm). Das Sportgerät ist eine Bockflinte ca. 12/70. Die Wurfscheiben haben 11 cm Durchmesser und sind bis zu 100-120 Km/h schnell. Paraschützen und Schützen bestreiten ihre Wettkämpfe zusammen. Bei den Wurfscheibenschützen gibt es im Gegensatz zu den Lang- und Kurzwaffen keine Gewichtsbegrenzung bei den Sportgeräten.

Er lud die Sportler für ein Probetraining beim SchV Kaltenkirchen ein, um das Wufscheibenschiessen mal aus zu probieren. Ab April 2023 wird Prof. Ashok Riehm einmal im Monat ein NDSB-Training beim SchV Kaltenkirchen anbieten. Der Schießstand in Kaltenkirchen ist auch für Rollstuhlfahrer nutzbar.

Auch das Fernsehen interessierte sich für das Thema und filmte und interviewte Barbara Kathe,  Sportler und Trainer. Gefragter Mann beim NDR-Fernsehteam war Harm Schipmann, der sich im Para-Schießport auskennt wie kaum ein anderer. Er hat zum Beispiel Leopold Rupp (Albersdorf ) vom Jugendalter an trainiert, Sein Schützling war mehrfacher Deutscher Meister und sein bisheriger Höhepunkt seiner sportlichen Laufbahn war der Start bei den Paralympics 2012 in London. Er hatte auch das Luftgewehr von Leopold Rupp mit gebracht, um den Anwesenden zu zeigen, was alles an dem Luftgewehr verändert wurde, um es auf die Bedürfnisse von Leopold Rupp einzustellen.

Das NDR-Fernsehen wird voraussichtlich am Sonnabend, den 28. Januar 2023 im Schleswig-Holstein Magazin vom Para-Workshop berichten.

Barbara und Bernd Kathe bedankten sich für die rege Teilnahme und für das große Interesse der Anwesenden. Wenn Fragen sind, stehen sie gern zur Verfügung.

Auf der Homepage des NDSB: https://www.ndsb-sh.de/sport/para-schiesssport können sich die Sportler auch  informieren, sobald neue Richtlinien raus kommen, aktualisieren Barbara und Bernd Kathe die Seite.

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news-1724 Sat, 21 Jan 2023 21:00:00 +0000 SV Olympia 72 schafft Klassenerhalt in der 2. Luftgewehr Bundesliga https://www.ndsb-sh.de/aktuelles/news-flash?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1724&cHash=6f45b745794593d8f72aa53341079212 Im letzten Wettkampf der 2. Luftgewehr Bundesliga ging es für den SV Olympia 72 noch einmal um alles. Gegen den Tabellenvorletzten SV Stuhr reichte zwar ein Einzelpunkt, um den Klassenerhalt zu sichern, aber den sollte man auch erst mal holen. Ein Novum in der 2. Bundesliga sorgte dann aber dafür, dass die Olympioniken schon vor dem Start als Sieger feststanden. Der SV Stuhr war ohne Ersatzschütze angereist und konnte so den plötzlichen Ausfall eines Schützen nicht mehr kompensieren. Da eine unvollständige Mannschaft automatisch die Mannschaftspunkte verliert, war der Klassenerhalt für den SV Olympia 72 damit sicher.

Trotzdem wollte die Mannschaft auch sportlich seinen Teil dazu beitragen – und das erwies sich als eine ganz schwere Aufgabe. Die restlichen Schützen des SV Stuhr waren, trotz der feststehenden Niederlage, hochmotiviert.

An Pos.1 verlor Mikkel Hansen gegen Marvin Giegling mit 388-394 Ringen. Gleiches Bild an den Positionen 3 und 4, wo Helle Larsen (388-391 gegen Nadine Riedemann) und Jeppe Dammark (379-390 gegen Jessica Lampe) ihre Punkte abgeben mussten. Jetzt konnte nur noch Lilith Trampenau an Pos. 2 den (eigentlich) nötigen Einzelpunkt holen. Bis zum allerletzten Schuss lieferte sie sich ein packendes Duell mit Pia Goldmeyer und brachte am Ende einen hauchdünnen 392-391 Erfolg ins Ziel.

Till Falkenhagen (377 Ringe) musste seinen Wettkampf ohne Gegner bestreiten. Mit dem Wissen, dass man eh durch ist, eine unangenehme und wenig motivierende Aufgabe.

„Zum Glück hat Lilith den einen Punkt geholt, so dass wir nicht nur auf den kampflosen Gesamtsieg bauen mussten“, so SV-Sprecher Hauke Falkenhagen. „Es ist schon unglaublich, dass der SV Stuhr immer gegen uns so einen raushaut. 4 Schützen über 390 Ringe – damit wirst Du eigentlich Meister, jetzt steigen sie als Tabellenletzter ab. Letztes Jahr hatten wir fast die gleich Konstellation und verloren auch 0-5. Jetzt freuen wir uns über den 4. Platz in der Abschlusstabelle und greifen nächste Saison wieder an.“, so Falkenhagen weiter.

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news-1723 Tue, 17 Jan 2023 10:00:00 +0000 SSV Kassau ist Meister der 2. Bundesliga Nord https://www.ndsb-sh.de/aktuelles/news-flash?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1723&cHash=dcb7b563ba665815de7e8328c834c5d3 Ein Schießsport-Krimi: SSV Kassau ist Meister der 2. Bundesliga Nord – Auf geht´s Richtung Luftgewehr-Oberhaus – Leonie Werner entscheidet im Stechen mit 10:9 Es ist geschafft! Im dritten Jahr der Zugehörigkeit zur 2. Luftgewehr-Bundesliga Nord erkämpfte sich der SSV Kassau trotz einer knappen 2:3-Niederlage gegen den SV Ladekop in Braunschweig den Titel. „Das ist der größte Erfolg in der Vereinsgeschichte. Jetzt nehmen wir die Herausforderung an, in der Relegation an die Tür der ersten Liga im Deutschen Schützenbund zu klopfen“, sagte Vereinsvorsitzende Anka Venohr. Die Entscheidung über die Meisterschaft fiel im direkten Wettkampf gegen den bisherigen Tabellenzweiten, der unbedingt in die Liga eins möchte, erst durch einen Stechschuss.

Das bisher ungeschlagene Kassauer Team fuhr recht gelassen zum Schlusswettkampf nach Braunschweig, weil Rang zwei der Tabelle schon zur Aufstiegsveranstaltung reichen würde.  „Wir wollten selbstverständlich gewinnen, um ungeschlagen Meister zu werden“, schildert Venohr das Ziel. Von den fünf Schützen waren zum Titelgewinn lediglich zwei Einzelpunkte zu holen. Das aber erwies sich als schwierig, denn das Trainergespann Patricia Weede und Andreas Berthold musste auf den Australier Jack Rossiter verzichten, der von 395 bis 399 Ringe geschossen hatte. In den Paarungen eins und zwei schafften es trotz guter Leistungen Tanja Zupke (391 Ringe) und Hannah Ehlers (384) nicht. „Nach der Setzliste hätten wir 0:5 verlieren, aber auch mit 5:0 gewinnen können, so dicht lagen die bisherigen Leistungen zusammen“, sagte Markus Dietmayr, der durch seine Saisonhöchstleistung von 390:387 den ersten Punkt machte. „Nachdem Florian Jeger in der vierten Begegnung mit 383:386 Zählern verlor, sahen wir uns schon als Vizemeister“, sagte Berthold. Dann aber hatte Leonie Werner ihren großen Auftritt. „Die Setzliste wies den Gegner Julian Stoll als gleichstark aus“, schildert Patricia Weede die Anspannung. Bei den letzten fünf der 40 Schüsse „sprang mir fast das Herz aus der Brust“ schildert die 24 Jahre alte Leonie Werner die letzte Phase. „Ich wollte gern die 390 erreichen. Natürlich auch gern den Punkt gewinnen. Aber das wir ja gleichzeitig schießen, war mir nicht klar, dass der Titel von mir abhängen konnte.“ Der Bildschirm zeigte nach dem 40. Schuss 389:389. „Das war ein Ring mehr als meine bisherige Höchstleistung“, entfuhr es Leonie Werner zunächst erfreut. Dann aber wurde es ganz leise im Braunschweiger Schießstand, denn bei einem Gleichstand gibt es eine Entscheidung im Stechen. In diesem Fall auch über den zweiten Einzelpunkt, der die Meisterschaft bringen könnte. „Fertigmachen zum ersten Schuss.“ Werner und Stoll schauten versunken auf den Boden, hinter sich die jeweils vier Teammitglieder und mitgereiste Fans. Die Zeit lief, beide Luftgewehre hoben sich, um die einen halben Millimeter kleine Zehn anzuvisieren. Einatmen, Druckpunkt nehmen, sauber abziehen. „Da war die Zehn, ich war einfach glücklich“, sagt Leonie Werner, auf dem Nachbarbildschirm von Julian Stoll sah sie die Neun. Der befreiende Jubel der Kassauer folgte, ebenso die faire Gratulation an den SV Ladekop zum 3:2. „Das ist hart für mich, aber wir fahren nun ja beide zur Relegation“, sagte Julian Stoll enttäuscht aber schnell wieder gefasst.

Die Vorsitzende Anka Venohr blickt zurück: „Wir sind nach dem Aufstieg in die 2. Bundesliga 2019 als Siebte einmal in Abstiegsfahr geraten und haben erlebt, wie anstrengend eine Relegation ist. Nach dem Coranojahr schafften wir 2021 Platz fünf, zeigten damit, dass unsere junge Mannschaft in Deutschland eine gewisse Rolle spielen kann. Der Meistertitel aber macht uns jetzt sehr stolz.“ Bei der Siegerehrung erwähnte sie besonders die in der Saison eingesetzten Schützen Jack Rossiter und Celina Dahm. Beide hatten durch vier und fünf Einsätze mit Durchschnittsringzahlen von 397,75 und 388,80 zu den bisherigen Siegen beigetragen. In Reserve stünden auch noch Lina Meier und Robin Jedtberg. Der Tabellenendstand: Kassau 12:2 Team- und 25:10 Einzelpunkte, gefolgt vom SV Ladekop mit 12:2 und 23:12.

Die Kassauer erhielten auch Lob vom Team des SV Olympia 72 Börm/Dörpstedt, das als zweiter Vertreter aus Schleswig-Holstein in der Klasse verbleibt. Und wie sind die Chancen für die Ostholsteiner, das Oberhaus zu erreichen?

„Da geht es am 29. Januar um 11 und um 15 Uhr in Hannover in zwei Durchgängen nicht mehr um das Schießen Schütze gegen Schütze, vielmehr werden die Gesamtringzahlen der fünf Starter addiert“, erläutert Andreas Berthold. Das Teilnehmerfeld sei besonders leistungsstark. „Da ist der Vorletzte der ersten Liga dabei, zu uns und Ladekop aus dem Norden kommen noch die Meister und Vizemeister der 2. Bundesligen der Staffeln West und Ost. Nach dem Papier haben wir wohl keine Chance.“ Aber man wisse ja nicht wie der Tag verläuft. „Auf jeden Fall steht unser Australier Jack Rossiter zur Verfügung, das bringt uns schon gut 20 Ringe mehr ein“, sagt lachend Patricia Weede als Mittrainerin. „Und in der 1. Bundesliga würde Jack schon gern schießen.“

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news-1722 Sat, 14 Jan 2023 10:00:00 +0000 Luftgewehr Verbandsliga Auflage https://www.ndsb-sh.de/aktuelles/news-flash?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1722&cHash=0da709a1a2c7d9dd592e8e775cd5b132 Schützenbund SB Glasau-Sarau allein nach drei Runden ungeschlagen – Hohe Ringzahlen in Luftgewehr Verbandsliga der Auflageschützen Nach drei von sieben Runden bleibt die Verbandsliga der Luftgewehr-Auflageschützen spannend. Ein wenig zeichnet sich ab, dass der Schützenbund Glasau-Sarau mit drei Siegen bei 6:0 Punkten und die starke Mannschaft des SchV Klein Wesenberg am Ende die Meisterschaft unter sich entscheiden können. Beide landeten zwei Tagessiege, weitere vier Teams gewannen und verloren, für den SV Tarp und den punktlosen SV Hemme setzte es zwei Tagesniederlagen.

Beim 5:0 der Glasau-Sarauer über Hemme kamen 1576,8 Ringe zusammen, auch wenn dies beim Wettkampf Schütze gegen Schütze nicht von Bedeutung ist. Aber auch die 1579,6 der Wesenberger gegen das Schlusslicht zeigen, wie stark diese Teams besetzt sind.

In der jungen Tabelle haben der SV Tornesch und GS Ruhwinkel auf den Plätzen drei und vier wie Wesenberg als Zweiter 4:2 Zähler. Erst am 5. Februar wird sich zeigen, in welche Richtung die Tabelle sich verschiebt. Absolut gleichauf folgen mit 2:4 Team- und 7:8 Einzelpunkten die Vereine aus Neumünster, Malente und Tarp. Während Aufsteiger Tornesch sich gut schlägt, droht dem zweiten Neuling SV Hemme bereits jetzt der Abstieg.

Bemerkenswerte Leistungen erreichten die Besten. In Runde zwei lag Marina Martens vom SV Klein Wesenberg mit 317,4 Ringen vorn. Knapp der Unterschied zwischen dem Malenter Gerhard Ayszoll (316,9) und der Wesenbergerin Ute Krause (316,8). Im fünften Durchgang war die Differenz zwischen Klaus Müller, Glasau-Sarau, und Gert Heydemann vom SV Tarp mit 317,6:317,5 denkbar gering. Rang drei schaffte Ute Krause mit 317,1. Sie liegt mit einem Schnitt von 316,4 unter allen 48 Frauen und Männern vorn, gefolgt von Gert Heydemann (316,37) und der Sarauerin Manuela Gohlicke (315,47).     

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news-1721 Wed, 11 Jan 2023 15:00:00 +0000 Wanderpreis der Landesregierung Schleswig-Holstein https://www.ndsb-sh.de/aktuelles/news-flash?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1721&cHash=c31c5c2f5413fa54cab56955567836a6 Der Wanderpreis der Landesregierung Schleswig-Holstein wird am 19. Februar 2023 im Landesleistungszentrum Kellinghusen ausgeschossen. Ausschreibung]]> news-1718 Wed, 14 Dec 2022 20:00:00 +0000 Para-Schießsport-Workshops beim NDSB https://www.ndsb-sh.de/aktuelles/news-flash?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1718&cHash=5fdcf0164b76a4bbb6818db963393957 Am Sonntag den 22.01.2023 findet in der Zeit von 10 bis ca. 15 Uhr der erste Para-Schießsport-Workshop im LLZ in Kellinghusen statt. Der Workshop richtet sich an Para-Sportschützen, aber auch Trainer und Betreuer aus den Vereinen, Kampfrichter und an Menschen, die Interesse am Para-Schießsport haben.
Ausschreibung]]>
news-1720 Wed, 14 Dec 2022 05:00:00 +0000 SV Olympia 72 macht großen Schritt Richtung Klassenerhalt https://www.ndsb-sh.de/aktuelles/news-flash?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1720&cHash=56429f272d9335dee1f3d11317e167fa Das dritte Wettkampfwochenende in der 2.Luftgewehr Bundesliga fing für den SV Olympia 72 nicht gut an. Gegen den SV Bramstedt gab es am Vormittag eine knappe, aber auch verdiente, 2-3 Niederlage. Line Petermann begann ihren Wettkampf gleich mit einer 100er Serie und kam am Ende auf 396 Ringe. Damit brachte sie ihre Mannschaft gegen eine starke Vanessa Rothe (391 Ringe) in Führung.

Den zweiten Einzelpunkt gewann Till Falkenhagen an Pos. 5, der gegen Patricia Preiß nach einem konstanten Wettkampf mit 384-379 Ringen gewann.

In den anderen 3 Begegnungen ließen die Bramstedter den Olympioniken dann aber keine Chance.

Einzig Lilith Trampenau durfte lange auf einen Erfolg hoffen, aber mit einer 100er Serie machte ihre Gegnerin Paula Ströbel den 390-387 Erfolg letztendlich klar.

Maria Jensen verlor gegen Jonas Cohrs mit 383-390, Jeppe Dammark unterlag Volker Vogelsang deutlich mit 381-390 Ringen.

Als dann die Nachricht kam, dass der Tabellenletzte SV Stuhr gegen die Bundesligareserve der SB Freiheit gewonnen hatte, wussten alle um die Bedeutung des zweiten Wettkampfes.

SV-Sprecher Hauke Falkenhagen, der zusammen mit Andre Knaack den erkrankten Teamchef Thomas Schimmer vertrat, hatte trotzdem zu keinem Zeitpunkt ein schlechtes Gefühl: „Die Mannschaft war nach der Pause hochmotiviert und voller Selbstbewusstsein. Sie war sich der Situation bewusst und hat ihre Chancen genutzt.“

Mit einem klaren Sieg gegen den SV Neuenfelde hatte man die Möglichkeit, die eigene Situation deutlich zu verbessern – und die Mannschaft lieferte.

Line Petermann profitierte von einem schwachen Start ihrer Kontrahentin Laura-Marie Bartels, die gleich in der ersten Serie 5 Ringe auf Olympias Nummer 1 verlor. Diese Vorlage wusste die routinierte Dänin zu nutzen. Mit 394-391 Ringen brachte sie ihr Team in Front.

Lilith Trampenau (388-384 gegen Lara Beuster) und Maria Jensen (390-387 gegen Albin Zirk) mussten ihr ganzes Können aufbieten, um die Punkte gegen nie aufsteckende Neuenfelder zu sichern.

Nie in Gefahr geriet der 385-373 Erfolg von Jeppe Dammark gegen Sanna Weber – und lange sah es auch bei Till Falkenhagen nach einem deutlichen Sieg aus. Nach starkem Beginn (98) lag er zur Halbzeit schon mit 8 Ringen in Front. Dann „gönnte“ er sich aber eine kleine Auszeit und ließ eine immer stärker werdende Anna Bartels völlig unnötig wieder rankommen. Erst mit dem letzten Schuss vergab sie die Chance auf ein Stechen und auch der fünfte Punkt ging mit 380-379 Ringen an den SV Olympia 72.

Dank der vielen Einzelpunkte (17-13) kletterte die Mannschaft jetzt sogar auf Platz 5, darf sich im letzten Wettkampf aber trotzdem nicht zu sicher fühlen.

„Uns reicht jetzt gegen den SV Stuhr tatsächlich ein Einzelpunkt zum Klassenerhalt – bei einer Niederlage von Freiheit gegen Bramstedt ist auch so alles klar, aber darauf sollten und wollen wir uns nicht verlassen. Wir haben alles selbst in der Hand bzw. am Abzugsfinger. Und mit einem Sieg im letzten Wettkampf winkt sogar noch Platz 4.“, so SV-Sprecher Falkenhagen

Ergebnisse

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news-1719 Tue, 13 Dec 2022 10:00:00 +0000 2. Bundesliga Nord Luftgewehr https://www.ndsb-sh.de/aktuelles/news-flash?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1719&cHash=b83286e4ad6d784702adcd1e4a94d973 SSV Kassau kann Meister in 2. Bundesliga Nord werden – Nach zwei Luftgewehr-Heimerfolgen alleiniger Tabellenführer Eine schier unglaubliche dritte Saison in der 2. Bundesliga Nord der Luftgewehrschützen liefert schon kurz vor dem Ende am 15. Januar der SSV Kassau ab. Vor einem Jahr gab es noch Niederlagen gegen die Braunschweiger BSG II und die SB Freiheit II, jetzt wurden beide klar mit 4:1 besiegt. Allein ungeschlagen unter den acht Teams aus Schleswig-Holstein und Niedersachsen führt der Dorfverein mit 12:0 Punkten die Tabelle an, wird selbst bei einer Niederlage gegen den SV Ladekop am 15. Januar in Braunschweig an der Relegation zur 1. Liga teilnehmen. Die Vorsitzende Anka Venohr: „Dort wird auf einem deutlich höheren Niveau geschossen, auch würde mehr Geldeinsatz für mehr Wettkämpfe mit langen Fahrten und wohl auch Übernachtungen notwendig werden.“ Für sie ist das Saisonziel Klassenerhalt jetzt bereits erreicht. Erst einmal soll gefeiert werden.

Die vier Begegnungen schauten in Kassau von 10 bis 17 Uhr fast ständig zehn bis zwanzig Zuschauer. Ihnen wurde auf drei Bildschirmen im Aufenthaltsraum spannende Unterhaltung geboten. Jeder Schuss wurde angezeigt, Zwischenresultate in Bild und Ton kommentiert. Die Augen richteten sich besonders auf den australischen Nationalkaderschützen Jack Rossiter (25), der als Olympiateilnehmer in Tokio 2020 und Rio 2016 internationale Erfahrungen gesammelt hat und die Kassauer quasi als Nachfolger des Norwegers Voss verstärkt. „Ich bin mit meinen 395 von 400 möglichen Ringen nicht zufrieden. Ich mag diese Wertung mit den vollen Ringzahlen nicht, gewohnt bin ich die Zehntelauswertung, bei der eine 9,9 nicht so weh tut. Hier ist das eine magere Neun.“ Auch kenne er die Wettkampfart Schütze gegen Schütze nicht. „Das erfordert doch eine weitere nervliche Anspannung“, sagt er mit einigen Sätzen in Deutsch nach dem 395:387 gegen die Braunschweigerin Katharina Röttjer. Bei dem sicheren 4:1 gegen die Zweite des Bundesligaerstklubs unterlag allein Tanja Zupke (24), sie hatte es mit der Spitzenschützin Siri Siegemund beim 382:393 neben sich aber besonders schwer. Strahlend packten nach gut einer Stunde Celina Dahm (22) nach starken 393 Ringen, die erst 18 Jahre alte Hannah Ehlers (391) und Leonie Werner (24) nach 388:377 Zählern ihre Sportgeräte ein.

Anstelle des am selben Tag in der Verbandsliga in Segeberg schießenden Trainern Andreas Berthold schauten Vereinssportleiterin Sabine Hube und der Tscheche Peter Kurka auf den zweiten Wettstreit der Kassauer an diesem denkwürdigen Tag. Kurka war über Jahre Nationaltrainer in seinem Heimatland, siedelte mit seiner Frau 2009 nach Australien über und wurde durch seine Erfahrungen auch dort Trainer der Gewehrschützen. „Ich bin hier als Betreuer von Jack Rossiter, der wegen seiner Förderung vom Verband Australiens in Europa noch einige Auftritte bei besonderen Schießsportveranstaltungen hat. Nach Österreich geht es im Januar zum Schweden-Cup“, verriet der Mann, der im Gespräch erwähnte, den seinerzeitigen Eutiner Olympiasieger von Atlanta 1996, Christian Klees, gut zu kennen. Der jetzt in Plön lebende Klees erinnert sich: „Mit Peter oder Petr Kurka habe ich in der allerersten Bundesligasaison vor Jahren in der Mannschaft für Hannover geschossen. Wir wurden sogar Vizemeister.“

Klees kam am Sonntag vom Doppelwettkampf der 1. Bundesliga mit zwei Siegen des Vereins Schützenbrüderschaft Freiheit aus dem Harz zurück. Dort ist er Co-Trainer. „Wir werden wohl den Endkampf um die deutsche Meisterschaft erreichen“, glaubt er fest. Die zweite Mannschaft der SB Freiheit war in Kassau mit Spannung erwartet worden, für sie schoss vor einem Jahr noch die Ur-Kassauerin Lina Meier.

Diesmal war Jack Rossiter besonders gefordert, hatte er es doch mit der Spitzenschützin Melanie Rosenthal in der ersten Paarung zu tun. Er schoss zum Erstaunen der Zuschauer Zehn auf Zehn. „Endlich hat es mit den gewünschten Zehnen geklappt“, sagte der Australier und nach den vierzig Schüssen cool drei Gläser Honig nach nervenaufreibendem Kampf in Empfang nahm. Die gab es für jede Hunderterserie. 399:397 hieß das Resultat, dass leistungsmäßig in die 1. Bundesliga gehört. Damit war er Tagesbester. Die anderen Kassauer im Team schossen gute 387 bis 389 Ringe und freuten sich über das klare 4:1. „Wir haben heute auf Mannschaftsumstellungen verzichtet, im Kader stehen aber weitere gute junge Schützen“, merkte Sportleiterin Sabine Hube an.

Die Freiheit II-Schützen mussten eine weitere Niederlage von 2:3 gegen den SV Stuhr einstecken.  Stuhr unterlag dagegen mit 2:3 der BSG Braunschweig II. Für den SV Olympia 72 Börm/Dörpstedt als zweiten Vertreter aus Schleswig-Holstein lief es zunächst am selben Tag in Hamburg mit 2:3 gegen die Niedersachsen vom SV Bramstedt schlecht. Da drohte noch der Abstieg. Später gab es ein befreiendes 5:0 über den SV Neuenfelde, was zu Platz sechs bei 4:8 Punkten führt. Während die Kassauer Mitte Januar gelöst zum letzten Wettkampf fahren können, sollte es für Olympia 72 mit einem Erfolg gegen den Tabellenletzten SV Stuhr noch zum Klassenerhalt reichen. Die Kassauer Vorsitzende Anka Venohr: „Wir drücken unseren Freunden vom SV Olympia 72 kräftig die Daumen.“

Eine Grußbotschaft aus den USA erreichte die Kassauer noch am Nachmittag: Der Norweger Martin Nesvik Voss hatte per Internet den Wettkampftag im Gemeinschaftshaus verfolgt und freudig gratuliert. Er war es, der nach einem Jahr Gastspiel bei den Ostholsteinern den Kontakt zum Australier hergestellt hatte. Mal schauen, wer sich für 2023 beim SSV Kassau meldet, wenn Jack Rossiter vielleicht seinen beruflichen Weg ebenfalls in den USA fortsetzt und dort Trainer wird. „Da gibt es ja noch meine Schwester Victoria, die ist auch australische Meisterin mit dem Luftgewehr und war bei den letzten Olympischen Spielen“, sagt er schmunzelnd.

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news-1717 Tue, 06 Dec 2022 15:00:00 +0000 Sportlerehrungen https://www.ndsb-sh.de/aktuelles/news-flash?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1717&cHash=2f96d26b5c1d6722a11fcfcbb24a762e Als Dank für die erbrachten Leistungen bei den Deutschen Meisterschaften hat das Präsidium Jungschützen, Schützinnen und Schützen zur Sportlerehrung ins NDSB-Landesleistungszentrum (LLZ) eingeladen. Durch die Corona-Pandemie  konnten 2019 und 2021 keine Ehrungen stattfinden. Im Jahr 2020 fanden aus bekannten Gründen gar keine Meisterschaften statt. Das Präsidium hatte insgesamt 35 erfolgreiche Deutsche Meisterstarter eingeladen, leider nahmen nur 14 an der Sportlerehrung teil.

Geehrt wurden - Einzel:

Jochen Steffen (Kellinghusen, 3-D Bogen, 1. Platz 2021),
Marten Reuter (Club für jagdliches Schießen Segeberg, FITASC Compak, 1. Platz und 3. Platz),
Brigitte Friedrichs (Fockbek, KK Auflage 100 m, 1. Platz),
Christel Gülck (Großenbrode, Luftgewehr-Auflage, 2. Platz und KK Auflage 50 m, 3. Platz),
Uwe Knapp (PCR, 25 m Zentralfeuerpistole, 2. Platz),
Uwe Hofmann (PCR, 25 m Zentralfeuerpistole, 3. Platz),
Frank Zitzke (PCR, 25 m Revolver .44 Magnum, 2. Platz),
Holger Nesemann (PCR, 50 m Pistole, 3. Platz),
Rebecca Schneider (SpSch Lübeck, Armbrust 10 und 30 m, jeweils den 3. Platz und
10 m Armbrust 3. Platz),
Julia Schneider (SpSch Lübeck, Armbrust nat. trad., 3. Platz),
Knut Jacubczik (VfL Tremsbüttel, WA im Freien Recurve, 1. Platz und 2. Platz),

Mannschaft:

PCR - Viktor Deleske, Holger Nesemann und Uwe Hofmann (Luftpistole Auflage, 3. Platz),
PCR - Uwe Hofmann, Viktor Deleske, Frank Zitzke, (25 m Zentralfeuerpistole 3. Platz),
SchGem Norderstedt – Markus Wolf, Knut Abraham und Frank Sobirey (WA im Freien Recurve, 2. Platz),

SchGem Norderstedt – Markus Wolf, Knut Abraham und Niels Gaede, WA im Freien Recurve, 2. Platz).

Im Anschluss der Ehrungen durch das Präsidium gab es einen kleinen Imbiss, danach nutzen alle Anwesenden das Zusammentreffen für einen Klönschnack.

Das war unter anderem auch der Hintergrund warum das Präsidium die erfolgreichen Teilnehmer bei den Deutschen Meisterschaften im LLZ ehrte. Bisher war es so, dass die Ehrungen auf den Landesschützentagen stattfanden, dort war aber immer keine Gelegenheit sich über die Deutschen oder andere Wettkämpfe auszutauschen.

Präsident Günther Kaste gratulierte im Namen des Präsidiums ganz herzlich zu ihren sportlichen Erfolgen und wünschte allen für die Zukunft sportlich alles Gute.

Für viele Schützinnen und Schützen ist die Sportsaison 2022/2023 mit den Ligawettkämpfen schon wieder voll im Gange.

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news-1716 Wed, 30 Nov 2022 07:00:00 +0000 LuPi-Verbandsliga https://www.ndsb-sh.de/aktuelles/news-flash?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1716&cHash=ea2b0a597936595dd419488b9177fca5 Der VfB Schuby scheint unschlagbar in der LuPi-Verbandsliga zu sein.Um Platz zwei ringen der SSV Kassau und das Team PSV-Eutiner Sportschützen muss um Vizemeisterschaft bangen Unterschiedlich war das Abschneiden der drei Ostholstein-Klubs in der Luftpistolen-Verbandsliga des Norddeutschen Schützenbundes. Die Mannschaft PSV-Eutiner Sportschützen gewann doppelt und ist nun Dritter, der SSV Kassau mit Sieg und Niederlage steht hinter dem ungeschlagenen VfB Schuby auf einem Relegationsplatz und der Scharbeutzer Schützenverein muss sich auf den Abstieg in die Landesliga einstellen. Ein besonderes Augenmerk richtete sich auf die besten Schützen, wobei an Platz eins von Thore Moldenhauer von der SSG BooKuRiTra mit jetzt einem Schnitt von 367,2 Ringen niemand zu rütteln vermochte. Ungefährdet zieht der Vorjahresvizemeister VfB Schuby seine Kreise, unangefochten ist Rang eins mit jetzt 10:1 Team- und 24:1 Einzelpunkten.

In Kassau schlug Schuby locker auf und gewann in der Besetzung Daniel Knuth, Torben Gehlsen, Martin Abraham, Matthias und Christoph Knuth klar 5:0. Der SV Quickborn-Renzel  ging ebenso klar unter, fühlt sich mit 4:6 Punkten aber als Fünfter der Tabelle noch sicher.

Der SSV Kassau rappelte sich auf und gewann die zweite Partie gegen den PCR II 5:0, noch lässt Platz zwei bei 8:2 Punkten auf das Erreichen der Relegation zur 2. Bundesliga Nord hoffen. Da möchten nach gut 15 Versuchen auch die Eutiner Sportschützen im PSV hin. Ein 3:2 beim Schützenverein Scharbeutz und das 5:0 über die Sportschützen Güby-Borgwedel lässt Hoffnung aufkeimen. Kommen doch die Kassauer im Januar zum Schlusswettkampf nach Eutin. Wie die Eutiner weist auch die SSG BooKuRiTra 6:4 Punkte auf.

Spannend wird die Einzelwertung. Mit Thore Moldenhauer von der SSG BooKuRiTra stand zuletzt Ken Kaminsky vom SSV Kassau gleichauf vorn. Der Traum Einzelsieger der Verbandsliga zu werden stand für den Schwentinentaler Kaminsky greifbar. „Wäre mir nicht die grottenschlechte Serie von 350:358 gegen Daniel Knuth, Spitzenmann des Tabellenführers VfB Schuby, passiert“, sagt er enttäuscht.

Jetzt führt Modenhauer klar mit einem Schnitt von 367,2 an. Dahinter folgen Daniel Knuth mit 362,2 und der Eutiner Oliver Strugies mit 362,0 Ringen.

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news-1714 Tue, 29 Nov 2022 21:00:00 +0000 SV Olympia 72 verpasst Sprung ins Mittelfeld der Tabelle https://www.ndsb-sh.de/aktuelles/news-flash?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1714&cHash=11d9832b2736338a51502c0e256f6e24 Die Sportschützen des SV Olympia 72 konnten ihre Heimwettkämpfe in der 2. Luftgewehr Bundesliga nur zur Hälfte erfolgreich bestreiten. Am Vormittag lief noch alles nach Plan. Dank einer tollen Mannschaftsleistung gelang ein verdienter 4-1 Erfolg gegen die SB Freiheit II.

Mikkel Hansen begann seinen Wettkampf mit zwei 100er Serien und gab diese Führung nicht mehr her. Trotzdem musste er noch hart kämpfen, bis der 397-392 Erfolg gegen eine nie aufsteckende Jacqueline Völker feststand.

Auch Lilith Trampenau musste an Pos. 2 bis zum letzten Schuss zittern. Mit einem Zwischenspurt in den Serien 2 und 3 rang sie Lea Schäfer mit 388-386 Ringen am Ende knapp nieder.

Etwas entspannter verliefen die Wettkämpfe für Maria Jensen und Camilla Fisker. Jensen gewann nach einer konstanten Leistung mit 386-379 gegen Stephan Evertz, Fisker siegte überlegen mit 389-351 Ringen gegen Tobias Richter.

Einzig Till Falkenhagen musste seinen Einzelpunkt abgeben. Gegen Melanie Rosenthal begann er mit starken 98 Ringen, verlor danach aber die Ruhe und war letztendlich beim 379-389 chancenlos.

Die Ergebnisse vom Vormittag ließen auf einen spannenden und knappen Wettkampf gegen die Braunschweiger SG II schließen – und genauso kam es dann auch.

Leider konnten die Olympioniken nicht ganz an ihre Leistungen anknüpfen, während die Braunschweiger an einigen Positionen zulegten.

Erfreulich aus Olympia-Sicht, dass die beiden Youngster Lilith Trampenau (16) und Till Falkenhagen (18) sich steigern konnten. Trampenau musste wieder lange Zittern, erst der letzte Schuss ihrer Gegnerin war eine 9 und sicherte den 390-389 Erfolg.

Falkenhagen schoss einen sehr konstanten Wettkampf und besiegte Paul Kronemann mit 385-381 Ringen. „Am Vormittag gegen Freiheit war ich noch sowas von nervös, das war jetzt zum Glück komplett verschwunden“ sagte er sichtlich erleichtert.

Bei diesen beiden Einzelpunkten blieb es am Ende aber, da Mikkel Hansen und vor allem Camilla Fisker die Mittagspause nicht gutgetan hatte. Hansen schoss mit 392 Ringen zwar wieder einen guten Wettkampf, musste seiner Gegnerin Katharina Röttjer, die sich gegenüber dem ersten Wettkampf um 10 Ringe steigerte, mit 395 Ringen aber den Sieg überlassen.

Fisker war nach der Pause völlig von der Rolle und hatte am Ende keine Chance gegen Anja Reger, die den Punkt mit 387-381 nach Braunschweig holte.

Jetzt blickten alle gespannt auf das Duell zwischen Maria Jensen und Siri Siegemund. Die Braunschweigerin schoss relativ schnell und setzte Jensen mit 388 Ringen mächtig unter Druck.

Die Dänin im Olympia Team ließ sich aber, trotz einer 94er Anfangsserie, nicht aus der Ruhe bringen und schoss in der zweiten Serie 100 Ringe. Als ihr im dritten Durchgang wieder nur 94 Ringe gelangen, schien die Entscheidung gefallen zu sein. Doch Jensen kämpfte und leistete sich tatsächlich nur noch eine 9, die dann aber entscheidend war. Mit 387-388 ging der Einzelpunkt und damit der Gesamtsieg nach Braunschweig.

Teamchef Thomas Schimmer ärgerte sich über die knappe Niederlage, blickte aber dennoch nach vorne: „Ein Sieg gegen Braunschweig hätte uns etwas ruhiger schlafen lassen – aber noch haben wir in 14 Tagen in Neuenfelde und Mitte Januar in Braunschweig alles selbst in der Hand. Zumindest stehen wir mit 10-10 Einzelpunkten ganz gut da, die könnten am Ende noch einmal ganz wichtig sein.“

Ergebnisse

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news-1715 Tue, 29 Nov 2022 07:00:00 +0000 Barbara Kathe DSB-Bundesreferentin für den Para-Schießsport https://www.ndsb-sh.de/aktuelles/news-flash?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1715&cHash=0dc5292517a0f6f00886ad8e2acef2e8 Barbara Kathe wurde auf der Gesamtvorstandssitzung des Deutschen Schützenbundes im November zur DSB-Bundesreferentin für den Para-Schießsport gewählt. Im März 2019 wurden Barbara Kathe und ihr Mann Bernd zu NDSB-Beauftragten für den Sport mit Handicap ernannt. Später wurde das Ehrenamt zu Landesreferenten für Para-Schießsport umbenannt.

Barbara  Kathe die selbst erst seit 2018 aktiv im Para-Schießsport schießt, meint dass es ihr und ihrem Mann Bernd (ihr Ladehelfer) natürlich an Erfahrung und Fachwissen im Para-Schießsport fehlte. Nachdem ihre detaillierten Fragen auch von der NDSB-Sportleitung nicht alle beantwortet werden konnten, wandten sie sich an die damalige Inklusionsmanagerin des DSB, Natascha Hiltrop.

Sie vermittelte die Beiden an den DSB-Bundesreferenten für Para-Schießsport Helmut Meyer. Er erklärte sich bereit in allen Fragen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Mit seiner langjährigen Erfahrung als ehemaliger aktiver Schütze, Trainer, Sportleiter, nationaler und internationaler Kampfrichter und Bundesreferent für Para Schießsport, war Helmut Meyer für Barbara und Bernd Kathe die „Wikipedia“ des Schießsports. Egal welche Fragen auftauchten, Helmut Meyer war immer für die beiden da und wusste immer eine Antwort. Er hat in vielen Telefonaten und informativen Mails sowie persönlichen Gesprächen sein umfangreiches Fachwissen an sie weitergegeben. 2020 wollte Helmut Meyer schon kürzertreten und suchte einen Nachfolger.

Aber 2020 fühlten sich Barbara und Bernd Kathe noch nicht ausreichend sachkundig, um dieses Referentenamt auf Bundesebene zu übernehmen. Zumal der Sport coronabedingt zum Erliegen kam, und sie keine Gelegenheiten hatten Para-Schießsport-Wettbewerbe anzuschauen. Helmut Meyer war bereit seine Amtszeit zu verlängern und sie weiter in die Materie einzuarbeiten. Auch seitens des DSB-Vizepräsident-Sport, Gerhard Furnier, genossen sie in dieser Zeit eine große Unterstützung.

Im August 2022 waren Barbara und Bernd Kathe dann zum ersten Mal als Helfer bei den Deutschen Meisterschaften in München eingesetzt.

Da hatten sie die Chance all die Para-Disziplinen des Schießsports live anzusehen. „Der persönliche Austausch mit den Sportlern am Service Point und bei den Wettkämpfen hat uns viele schöne und neue Einblicke, auch in den Para-Schießsport gewährt“, so Barbara Kathe.

Die kameradschaftliche Zusammenarbeit mit den DSB-Funktionären und dem NDSB-Team vor Ort in München hat den beiden großen Spaß gemacht und ihnen viele neue Eindrücke und Kontakte verschafft.

Schon bei den Deutschen Meisterschaften in München war bekannt geworden, dass Helmut Meyer sein Referentenamt als DSB-Bundesreferent für Paraschießsport demnächst niederlegt. Auf der BA-Sitzung im Oktober 2022 in München wurde Helmut Meyer dann verabschiedet, und Barbara und Bernd Kathe als Nachfolger bekannt gegeben. Statutengemäß kann das Referentenamt auf Bundesebene jedoch nur mit einer Person besetzt werden. So wurde Barbara Kathe im November 2022 zur Bundesreferentin für den Para-Schießsport ernannt.

Bernd Kathe wird seiner Frau mit seinem technischen Verständnis, seinem handwerklichen Geschick und seinem Know How zur Seite stehen und sie tatkräftig bei der Ausübung ihres Referentenamtes beim DSB unterstützen.

Barbara Kathe freut sich schon sehr auf die Zusammenarbeit mit dem DSB und den Landesverbänden und ist gespannt, was die Zukunft in Sachen Para-Schießsport bereithält.

Das Vertrauen das Helmut Meyer und auch der DSB in sie setzt, weiß sie sehr zu schätzen. „Ich freue mich, dass ich mit meinem ehrenamtlichen Engagement den DSB, den Schießsport und die Sportler unterstützen kann und so ein wenig an die Schützenwelt zurückgeben kann“ so Barbara Kathe.

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news-1713 Mon, 28 Nov 2022 16:00:00 +0000 2. Bundesliga Nord Luftgewehr https://www.ndsb-sh.de/aktuelles/news-flash?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1713&cHash=48f0f7dceb0b8489ce1197435098bd08 Von Australien über Rio, Tokio und Ägypten nach Kassau – Jack Rossiter Bundesligabester mit 39 Zehnen am Stück Beim letzten Luftgewehrwettkampf der II. Bundesliga Nord in Jork kam die junge Kassauerin Hannah Ehlers für ihre Hunderterserie mit einer Kiste Äpfel nach Hause. Dem Neuzugang Jack Rossiter hätten die Veranstalter des Schützenvereins Stuhr aus Niedersachsen in Asendorf bei Nienburg gleich fünf Kisten mit auf den Weg geben müssen. Äpfel als Belohnung gab es aber nicht. Der 25 Jahre alte Australier lieferte 398 und 399 Ringe von möglichen 400 ab. Damit rangiert er derzeit unter allen Schießsportlern auf Platz eins. Bemerkenswerte 397 schoss der Däne Mikkel Hansen für den SV Olympia 72 Börm/Dörpstedt. Wie kamen die Kassauer, die nach zwei Tagessiegen nun allein ungeschlagen die Bundesligatabelle mit 8:0 Punkten anführen, an diesen Spitzenschützen?

In der vergangen Saison hatte der Norweger Martin Nesvik Voss für eine große Verstärkung gesorgt, sich dann aber wegen seiner beruflichen Ambitionen in die USA verabschiedet. „Martin hatte durch seine internationalen Auftritte guten Kontakt zum Australier Jack Rossiter. Wir können ihn als Spitzenschützen gut gebrauchen“, schildert die Vereinsvorsitzende Anka Venohr die Entstehung der Verbindung. Patricia und Uwe Weede, die ihm in Kassau mindestens bis zum Saisonende eine Wohnung geben, wissen mehr. „Beim Weltcup in Baku saßen der Norweger und Rossiter in der Sauna. Martin Voss schwärmt von der herzlichen Aufnahme beim SSV Kassau und von dem spannenden Wettstreit Schütze gegen Schütze.“ Das kennt man in Australien nicht. Jack Rossiter war als Nummer eins gesetzt, deshalb recht aufgeregt beim ersten Auftritt gegen Paula Ströbel vom SV Bramstedt aus Niedersachsen. „Auch kannte unser neuer Mann nicht die Wertung mit vollen Ringzahlen, bisher erlebte er überall die elektronische Zehntelwertung. Es ärgerte ihn, dass eine 9,9 nun nur als Neun gewertet wurde“, beschreibt Uwe Weede seine Reaktion. Davon aber hatte er aber nur einen Schuss. Und in der Begegnung beim 398 nur zweimal nicht in die Zehn getroffen.

Das 5:0 gegen die Bramstedter war glatter als erwartet, aufgrund der Setzliste nicht zu erwarten. Tanja Zupke steuerte gute 390 Ringe bei, Markus Dietmayr gewann mit 387, Hannah Ehlers und Florian Jeger reichten 383 und 385. Gegen den SV Neuenfelde hingegen waren die Kassauer auf einen Sieg eingestellt. Beim klaren 4:1 schossen neben Rossiter mit seinen 398 Ringen auch Zupke (391) und Dietmayr (385) wieder zuverlässig. Als Eingewechselte machte es Celina Dahm mit 389 gut, sie unterlag der Spitzenschützin Laura-Marie Bartels (396). Dafür holte Leonie Werner in Paarung fünf mit 388 den vierten Punkt.

Wie geht es weiter für das Kassauer Team? Kommt jetzt vielleicht schon die Relegation für die I. Bundesliga in Betracht? „Bei dem Gedanken kriege ich schon richtig einen Schreck“, sagt die Vorsitzende. „Mit zwölf statt acht Mannschaften würde das acht Wochenende mit weiten Fahrten und einen größeren Kostenaufwand bedeuten. Wir konzentrieren uns jetzt auf den Heimwettkampf am 11. Dezember in Kassau. Gegen die BSG Brauschweig II und die Zweite des Erstligisten SV Freiheit aus dem Harz sind auch Niederlagen nicht ausgeschlossen. Wir bleiben auf dem Teppich.“ Und dann kommt noch der Einzelwettkampftag am 15. Januar in Braunschweig. „Da wird Jack Rossiter wegen seiner Verpflichtung für die australischen Verband nicht schießen können. Unser Ziel war der Klassenerhalt, das scheint bei jetzt acht Punkten im dritten Jahr möglich zu sein.“

Um den Klassenerhalt geht es auch für den zweiten SH-Vertreter Börm/Dörpstedt. Dem sicheren 4:1 über die SB Freiheit II folgte ein knappes 2:3 gegen die Braunschweiger. Mit 2:6 Punkten rangiert das Team jetzt auf Rang sechs. Unter den acht Fünfermannschaften sind der SV Ladekop und der SV Bramstedt mit 6:2 Punkten die härtesten Verfolger.

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news-1711 Thu, 24 Nov 2022 08:00:00 +0000 Ligasaison der Bogenschützen gestartet https://www.ndsb-sh.de/aktuelles/news-flash?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1711&cHash=cdf1ce5f925718af7f63b732efa69b16 Bis Ende September war unklar, ob die Saison überhaupt starten würde, denn mit dem Rücktritt des Ligaobmanns Bogen, Jörn Kreimann, zum 30. September, gab es zunächst keinen Verantwortlichen. Anfang Oktober übernahm Verena Schreiber vom Itzehoer Hockey - Club den Posten kommissarisch und nach 2- jähriger Pause war es endlich wieder so weit:

Alle Ligawettkämpfe Bogen auf Landesebene wurden am 19. und 20. November 2022 in Stockelsdorf durchgeführt. Das Team vom ATSV Stockelsdorf hatte das Wettkampffeld gut vorbereitet und das Team um Verena führte die Wettkämpfe nahezu perfekt durch.

Am Samstag wurde der 1. und 2. Spieltag der Landesliga Nord (5 Teilnehmer) und der Landesliga Süd (4 Teilnehmer) parallel geschossen. In der Landesliga Nord setzte sich am 1. Spieltag der 1. Kellinghusener BC klar durch und gewann alle vier Begegnungen. Gefolgt vom Hohner SV, der nur eine Niederlage gegen den 1. Kellinghusener BC hinnehmen musste. Am 2. Spieltag musste sich der 1. Kellinghusener BC nur im letzten Spiel der TSV Kremperheide beugen. Der Hohner SV hingegen verlor drei Spiele und errang ein Unentschieden. Am Ende Platz 2 der Tabelle. Das Team aus Kremperheide, dass am 1. Spieltag alle Spiele verloren hatte, kämpfte sich am 2. Spieltag aus dem Keller raus und gewann drei Spiele und errang ein Unentschieden und landete damit auf Platz 3 der Tabelle. Punktgleich auf Platz 4 der Itzehoer Hockey-Club 2. Auf Platz 5 der Kieler BC.

In der Landesliga Süd setzte sich am 1. Spieltag die Hubertusgilde Kücknitz klar durch und gewann alle drei Begegnungen. Gefolgt vom Bad Oldesloer Bogensport 2 (BOBS 2), die sich nur der Hubertus Gilde Kücknitz geschlagen geben mussten. Am 2. Spieltag musste sich die Hubertusgilde Kücknitz nur im letzten Spiel den BOBS beugen, die diesmal alle Spiele gewonnen haben. Auf Platz 3 und 4 folgen die Uetersener SG 2 und der SV Quickborn -Renzel. Der 3. und 4. Spieltag der Landesliga Nord und Süd findet Anfang Februar 2023 in Holm statt.

Am Sonntag wurde der 1. und 2. Spieltag der Verbandsliga geschossen. Bereits im 1. Spiel traf der der Gastgeber, der ATSV Stockelsdorf als Aufsteiger aus der Landesliga auf die 2. Mannschaft der SG Norderstedt als Absteiger aus der Regionalliga Nord. Das Match ging mit 6:0 klar an die Mannschaft aus Stockelsdorf. Auch in den folgenden sechs Spielen ging die Mannschaft klar als Gewinner hervor. Gefolgt von den BOBS, die nur eine Niederlage gegen den ATSV Stockelsdorf hinnehmen mussten. Auch am 2. Spieltag setzte sich das Team des ATSV Stockelsdorf durch. Im Spiel gegen die SG Norderstedt 2, dass erneut klar an Stockelsdorf ging, erzielte die Mannschaft das maximale Ergebnis von 60 Ringen. Geschlagen geben mussten sie sich lediglich im letzten Spiel gegen die BOBS, die drei Spiele gewannen, drei Spiele verloren und ein Unentschieden erzielten. Auf Platz 3 der Tabelle die SchK Schmalfeld, gefolgt von der Uetersener SG auf Platz 4. Die weiteren Platzierten: auf Platz 5 die SG Norderstedt 2, der SV Jerrishoe belegt den Platz 6, Platz 7 geht an den TSV Schwarzenbek und den Platz 8 belegt der TSV Holm. Der 3. und 4. Spieltag der Verbandsliga findet Anfang Februar 2023 in Norderstedt statt.

Der 1. Spieltag der 2. Bundesliga Nord und der Regionalliga Nord fand bereits am 5. November 2022 statt.

Die 1. Mannschaft der SG Norderstedt, die bereits seit 20 Jahren in der Bundesliga Nord schießt, erwischte einen guten Start am 1. Spieltag in Oberhausen und belegt derzeit Platz 3 der Tabelle der 2. Bundesliga Nord. Die Mannschaft mit Knut Abraham, Frank Sobirey, Markus Wolf und Niels Gäde wird seit dieser Saison vom Nachwuchstalent Knut Jacubczik verstärkt.

Einen noch besseren Start erwischte die 1. Mannschaft des Itzehoer Hockey - Clubs am 1. Spieltag in Clauen. Als Aufsteiger in die Regionalliga Nord gestartet, übernahmen Stefan Bergfeld, Torsten Boldt, Daniel Pensky und Michael Schmidt auf Anhieb die Tabellenführung.

Der 2. Spieltag findet am 3. bzw. 10. Dezember statt.

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Bogensport
news-1709 Tue, 22 Nov 2022 10:15:00 +0000 Verbandsliga LG-Auflage https://www.ndsb-sh.de/aktuelles/news-flash?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1709&cHash=a06d40594418b34273d20daa23d70a98 Sarauer Auflageschützen schocken Vizemeister SV Malente – Luftgewehr-Auflagerunde startet mit Spitzenleistungen – SB-Glasau-Sarau gleichauf mit SchV Tornesch Das war gleich zu Beginn der neuen Verbandsliga-Saison der Luftgewehr-Auflageschützen des Schützenvereins Malente ein Schock. Der Vizemeister war zu Gast beim Schützenbund Glasau-Sarau und bezog gegen den Landesligaaufsteiger gleich eine deutliche 1:4 Niederlage. Unter den acht Fünfermannschaften der höchsten Wettkampfklasse im Norddeutschen Schützenbund belegen die Sarauer Rang zwei hinter dem SchV Tornesch, der 4:1 den SchV Neumünster schlug. Die Spitze hält Tornesch nur wegen der etwas höheren Gesamtringzahlen von 1571,6:1562,3.

„Wir bleiben erst einmal auf dem Teppich, die Liga ist so stark, dass eigentlich jeder gegen jeden gewinnen kann“, sagte Klaus Müller, der für die Gastgeber gegen den Malenter Gerhard Ayszoll mit 315,6:316,0 Ringen den einzigen Punkt abgeben musste. Manuela Gohlicke leitete die Reihe der vier Einzelsiege mit 317,4:311,0 gegen Hans-Jürgen Machalke ein. Mit dieser guten Leistung war sie hinter dem überragenden Tagesbesten Dieter Jerzembek vom SchV Gut Schuss Ruhwinkel (319,2) Zweitbeste unter den 40 Frauen und Männern. Weiter ging es für die Sarauer durch Jan Brückner mit starken 315,5:305,3 über Lothar Bruhn. Knapper war die Partie zwischen Andreas Sanmann und Jutta Jürgensen beim 311,8:308,7. Das 4:1 besorgte schließlich in fünften Paarung Wolfgang Siebuhr mit 311,3:304,6 gegen Britta Stender. Die Malenter müssen am Doppelwettkampftag 8. Januar gegen Tornesch und den Schützenverein Neumünster ran, ob ihnen der Heimvorteil dann wirklich nützt, muss bezweifelt werden.

Der SB Glasau-Sarau hat es zur selben Zeit in Klein Wesenberg leichter, seine Gegner sind Tarp und Hemme. „Wir können ja mal versuchen, als Neuling gleich die Spitze zu erobern“, sagte eine gut gelaunte Manuela Gohlicke. Konkurrenten um den Meistertitel können neben dem Schützenbund Glasau-Sarau in dieser Saison statt Malente eher der SchV GS Ruhwinkel und der amtierende Meister SchV Klein Wesenberg sein. Trotz des 3:2 für Gut Schuss zeigen die Gesamtringzahlen beider Teams mit 1570,0 und 1567,2 Ringen die Leistungsbreite auf. Ähnlich hohe Werte erreichten auch Tornesch gegen Neumünster beim 4:1, etwas schwächer erscheinen jedenfalls nach dem ersten Tag der SSC Hemme und der SchV Tarp, wobei Tarp mit 2:0 Punkten gleichauf mit Ruhwinkel auf Position drei liegt.

Für Spekulationen ist es aber bei noch ausstehenden sechs Wettkämpfen bis Ende Februar 2023 viel zu früh. Spannend wird auch die Einzelwertung, denn hinter dem Drittplatzierten Gerhard Ayszoll mit 316,0 Ringen schossen bis Platz neun weitere Luftgewehr-Auflageschützen Ringzahlen bis 315,0.

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news-1708 Tue, 22 Nov 2022 10:00:00 +0000 Bundesliga Nord Luftpistole https://www.ndsb-sh.de/aktuelles/news-flash?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1708&cHash=4a8b74f376a2ca60876626aa5c450dc8 Abstiegsgespenst konnte auch in Aurich nach erneuter Niederlage nicht verscheucht werden. - Sechste knappe 2:3 Niederlage nach sieben Wettkämpfen. Anscheinend fühlt sich das Abstiegsgespenst bei uns sauwohl, so der 1. Vorsitzende und Manager der Fahrdorfer Sportschützen Karl-Heinz Wolff. Deshalb hat er dem Plagegeist ein paar Fragen gestellt.

Warum fühlst Du dich bei uns so wohl?
Ihr Fahrdorfer habt mich seit zwanzig Jahren immer wieder an der Nase herumgeführt. Seit dem Abstieg, sehr zu meinem Leidwesen, oft in letzter Sekunde entronnen und das hat mir nicht gefallen.

Was kannst Du noch über unser sympathisches Team sagen?
Ihr könntet mir eigentlich eine eigene Landebahn bauen, da ich seit Jahren Stammgast bei euch bin. Wobei ich langsam glaube, ihr wollt mich nur ärgern. Lockt mich an – und bleibt dann doch drin. Wenn das so weitergeht, bin ich bald eher Maskottchen als Angstmacher.

Wo fliegst Du am nächsten Spieltag hin?
Das ist Betriebsgeheimnis. Ich kündige das niemals vorher an, sonst kriege ich noch Hallenverbot.

Damit endet das Gespräch und eine starke Windböe sorgt dafür, dass sich der ungebetene Gast hoffentlich für immer von dannen macht.

Für die Fahrdorfer Pistoleros stehen nun am 03./04 Dezember in Berlin die Begegnungen gegen Raesfeld und Dasbach an. Mit einem Sieg in den nächsten beiden Spielen können wir uns etwas Luft verschaffen.

Wir kennen den Geruch des Abstiegs­ge­spensts und sein Geräusch („Buuuuuh!“), aber wir kennen keine Angst vor ihm. Durch eine positive Einstellung und gute Ergebnisse werden wir uns in Berlin präsentieren. Wir haben mit unserem Team seit Jahren eindrucksvoll gezeigt das wir kämpfen können. Ich hoffe, dass wir alles Negative hinter uns gelassen haben. Die Qualität, in der Liga zu bleiben, haben wir allemal.

Ergebnisse

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news-1707 Tue, 22 Nov 2022 09:30:00 +0000 Fabian Stange neuer stellv. Landesbogenreferent https://www.ndsb-sh.de/aktuelles/news-flash?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1707&cHash=b28c6bb6799e2fa0360f80c47e1fb778 Fabian J. Stange ist seit 2015 aktiver Sportschütze. Seine ersten Erfahrungen im Bogensport machte der neue kommissarische Landesbogenreferent im 1. Kellinghusener Bogenclub. Schnell stieg bei ihm die Begeisterung für diesen Sport, mit allem was dazugehört: Material, Technik und die Gemeinschaft der Schützen.  „Zu seinen Highlights seiner bisherigen Laufbahn als Bogenschütze zählen die Teilnahmen an Deutschen Meisterschaften, wo er mit Schützen aus ganz Deutschland an der Schießlinie oder am Pflock stehen durfte, so Fabian J. Stange.

Inzwischen ist er als zweiter Vorsitzender des 1. Kellinghusener Bogenclub an der Seite von Kai Janke auch politisch tätig. Diese erfolgreiche Zusammenarbeit mit Kai Janke hofft Fabian J. Stange auf Verbandsebene weiter ausbauen zu können.

Genau wie Kai Janke, wünscht auch Fabian J. Stange sich eine enge und gute Zusammenarbeit mit den Vereinen aus Schleswig-Holstein und dem Verband

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Bogensport
news-1706 Tue, 22 Nov 2022 09:00:00 +0000 Heidi Gottburg-Emcke neue Landesblasrohrreferentin https://www.ndsb-sh.de/aktuelles/news-flash?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1706&cHash=13f98b588557ed6595d84c85db690fc8 2018 hörte die Spartenleiterin der Schützengruppe in Ellingstedt Heidi Gottburg-Emcke von der Sportart Blasrohrschießen. Als kurze Zeit später dann in Husum mit dem bayrischen Landesreferenten Jürgen Woodfin ein Blasrohrschießen stattfand, nahm sie daran teil. Seit diesem Wochenende stand für sie fest, dass sie es in ihrem Verein anbieten möchte.  „Im September 2018 hat die Schützengruppe einen Schnuppernachmittag durchgeführt und die Sparte Blasrohrschießen war geboren“, so Heidi Gottburg-Emcke.

2019 sind Mitglieder der Schützengruppe in Ellingstedt mit befreundeten Blasrohrschützen aus Stapel zum ersten Krüger Weltcup nach München gereist. „An dem Weltcup auf der Olympiaschießanlage nahmen über 240 Blasrohrschützen aus neun Ländern daran teil, das war schon ein tolles Erlebnis“ so Heidi Gottburg-Emcke.

In diesem Jahr fanden das erste Mal fünf Regionalturniere in Deutschland statt. Für die acht Blasrohrschützen aus unserem Verband ging es im Juli nach Bassum. Sie kehrten mit dreimal Gold, zweimal Silber und einmal Bronze sehr erfolgreich nach Hause.

Im Oktober fand dann in Pyrbaum, in der Nähe von Nürnberg das Bundesturnier statt. Dort mussten 60 Schuss auf sieben Meter, pro Passe sechs Pfeile in 180 Sekunden geschossen werden.  Qualifiziert hatten sich vier Schützen von denen zwei Anja Kühl, von der Elmshorner Schützengilde  (Damen I)  und die neue Blasrohrreferentin Heidi Gottburg-Emcke (Damen III) gestartet sind. Nach Ende des Wettkampfes belegten beide Damen den vierten Platz.

Im Alter von zwölf Jahren ist Heidi Gottburg-Emcke, durch ihren Vater zum Sportschiessen gekommen. Nach ca. zehn Jahren hat sie eine ca. 10-jährige Pause eingelegt und ist 2001 wieder aktiv angefangen. Neben dem  Sportschießen ist sie noch bei der Freiwilligen Feuerwehr und dem Deutschen Roten Kreuz aktiv.

Wir wünschen der neuen Landesblasrohrreferentin Heidi Gottburg-Emcke in ihrer neuen ehrenamtlichen Tätigkeit viel Freude.

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news-1705 Sun, 20 Nov 2022 16:00:00 +0000 Kai Janke neuer Landesbogenreferent https://www.ndsb-sh.de/aktuelles/news-flash?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1705&cHash=e3fea0956e3a1de01a910b28c92fd1d9 Auf der Bogensitzung im NDSB-Landesleistungszentrum wurde Kai Janke zum neuen kommissarischen Landesbogenreferenten gewählt. Der 44-jährige Kai Janke ist schon seit 37 Jahren aktiver Bogenschütze. Seine sehr erfolgreiche sportliche Jugendzeit, ließ er auch in der Herrenklasse (Compound) etliche Erfolge folgen. Zahlreiche Landesmeisterschaftserfolge, diverse Starts bei den Deutschen Meisterschaften, sowie Preisgeldturniere in Las Vegas und Eindhoven sind nur einige Turniere, wo er seit Jahren erfolgreich teilnimmt.

Beim 1. Kellinghusener Bogenclub, den er selbst mit gegründet hat, hat er im letzten Jahr von seinem Mentor und langjährigen Vorsitzenden Arno Ruh den Vorsitz übernommen. Sein Stellvertreter im Verein, wie auch auf Landesebene, ist Fabian Stange.

Gemeinsam gehen sie bereits seit Jahren einen erfolgreichen Weg und möchten das Credo „von Bogenschützen für Bogenschützen“ auch im Land Schleswig-Holstein weiter forcieren. „Die gute Arbeit, die in den letzten Jahren begonnen wurde, werden wir weiter ausbauen“. „Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit mit den Kreisen und Vereinen hier im NDSB“, so Kai Janke.

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Bogensport
news-1704 Mon, 14 Nov 2022 07:00:00 +0000 Abstiegskampf statt Finalträume https://www.ndsb-sh.de/aktuelles/news-flash?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1704&cHash=d9387defb33e0d978697e49ed6f6f07a Im niedersächsischen Bassum kassierten die Fahrdorfer Pistolenschützen zwei knappe 3:2 Niederlagen. Nach sechs von elf Wettkämpfen steht das Bundesliga-Urgestein von der Schlei mit 2:10 Punkten auf dem Relegationsplatz 11 und muss nun endgültig das Erreichen der Finalteilnahme abhaken.  Am Samstag gegen PSV Olympia Berlin konnten die Fahrdorfer trotz Saison-Bestleistung eine Niederlage nicht verhindern. Lediglich Stefan Vollertsen (378:355) und Mario Nittel (374:370) nahmen ihren Kontrahenten Laetitia Forget und Robert Janikula die Punkte ab. Die restlichen drei Paarungen gingen verdientermaßen an die Berliner. Mit den Leistungen von Jonas Hansen (376:380) gegen Wojciech Knapik und Michelle Wehage (365:373) gegen Raef Mohamed war man aus Fahrdorfer Sicht durchaus zufrieden. Pech hatte Gagik Sahakian in seinem Match gegen Maren Johann. Wegen eines Waffendefektes nach der Hälfte des Wettkampfes musste er mit ansehen wie seine Gegnerin sich Schuss für Schuss uneinholbar absetzte und mit 372:360 den entscheidenden Punkt zum 3:2 holte.

  Für das Match am Sonntag gegen Gastgeber SV Bassum hatte Fahrdorf sich durchaus Chancen auf einen Erfolg ausgerechnet und es sah auch bis zum letzten Schuss nach einem Fahrdorfer Erfolg aus. Bassum führte zwar früh durch die deutlichen Siege von Erik Eknes (384:374) gegen Jonas Hansen und Thomas Hoppe (376:365) gegen Gagik Sahakian mit 2:0. Fahrdorf konnte dann aber durch den Sieg von Stefan Vollertsen über Martin Mohnke (365:362) auf 2:1 verkürzen. Die letzten beiden Paarungen entwickelten sich zu einem wahren Krimi. Michelle Wehage und Mario Nittel hatten für die Abgabe ihres letzten Wettkampfschusses noch fünfzig Sekunden Zeit. Beide mussten mindestens eine 9 schießen, um ihr Team doch noch zu einem Sieg zu verhelfen. Die erst 19-jährige Fahrdorferin   war am Ende erfolgreich und gab ihrem Gegner Denis Rother mit 368:367 das Nachsehen. Mario Nittel war dieses Glücksmoment leider nicht vergönnt und musste mit 364:365 den Siegpunkt Bassum überlassen.

  Fünf Wettkämpfe stehen noch aus und man hofft, dass in den noch ausstehenden Begegnungen auch mal etwas Glück auf Fahrdorfer Seite zu Buche schlägt, denn von den bisherigen sechs Matches waren fünf 2:3 Niederlagen.

Ergebnisse

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news-1703 Sun, 13 Nov 2022 17:00:00 +0000 Gerhardus Elsen neuer Landeskönig https://www.ndsb-sh.de/aktuelles/news-flash?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1703&cHash=df36dd24787c8776cbfec8e8a0a31b95 Fröhlicher und stimmungsvoller Landeskönigsball Man merkte den Jungschützen, Schützinnen und Schützen sowie den Gästen richtig an, dass sie wieder große Lust auf eine Feier hatten. Den ganzen Abend herrschte im Maritim Travemünde eine tolle Stimmung, es wurde getanzt, gesungen und richtig Party gemacht. Ob im großen Saal mit dem Party-Symphonie-Orchestra oder bei der Disco mit Hanno Lapsin. Sehr erfreulich war das zahlreiche Jugendliche am Landeskönigsball teilgenommen haben und den Ball sehr bereichert haben.

Unter den besten zehn Schützinnen und Schützen waren mit Manuel Zamorano, Julia Breuer, Andreas Sanmann und Bärbel Zamorano allein vier Mitglieder des Schützenbundes Glasau-Sarau vertreten.

Nachdem Landessportleiterin Martina Dollerschell die Namen von Platz vier bis zehn genannt hatte und von den Präsdiumsmitgliedern Präsente überreicht waren, blieben nur noch Gerhardus Elsen, (SchV Tornesch), Kai Ralfs (SchV Rickert) und Manuel Zamorano (Schützenbund Glasau-Sarau) übrig.

Zweiter Landesritter wurde Manuel Zamorano mit einem Teiler von 7,28. Zum ersten Landesritter mit einem Teiler von 7,07 wurde Kai Ralfs gekürt. Danach brach großer Jubel beim Schützenverein Tornesch aus, denn jetzt war klar, dass ihr Schütze Gerhardus Elsen mit einem Teiler von 6,08 der neue Landeskönig sein wird.

Neben der Proklamation der Landesmajestät gab es an diesem Abend mit einer Tombola noch ein tolles Highlight. So gab es dank großzügiger Spenden vom Verband, vom Maritim und dem Ehrenmitglied Lore Bausch u.a. zwei Fernseher 58 und 32 Zoll, ein City Bike, eine Übernachtung im Maritim, einen Kaffeevollautomaten und vieles mehr zu gewinnen. Sven Samelin vom SchV Scharbeutz gewann den Fernseher 32 Zoll, stiftete diesen spontan seinem Verein.

Beim feierlichen Einmarsch der Bannerabordnungen, der Landeskönigin Ute Krause und dem Präsidenten Günther Kaste folgten alle anderen anwesenden Majestäten in den großen Festsaal. Alle erhielten einen Marzipantaler und einen Landeskönigsorden zur Erinnerung an diesen Abend.

Präsident Günter Kaste konnte unter anderem von der Firma Meyton Elektronik GmbH Geschäftsführer Steffen Hoffmann mit Lebenspartnerin begrüßen. Der Einladung waren auch Monika und Rolf Knief von der Firma Pokal Knief sowie die Ehrenmitglieder Lore Bausch und Niko Schwiemann gefolgt.

Nach der Begrüßung wurden erst einmal ein paar Runden gestanzt. Danach rief Günther Kaste die scheidende Landesmajestätin Ute Krause sowie die erste Landeshofdame Manuela Gohlicke und den zweiten Landesritter Jan Alberts auf die Bühne.

Präsident Günther Kaste bedankte sich herzlich bei Ute Krause mit ihrem Gefolge: „Durch Corona habt ihr gezwungenermaßen unseren Landesverband drei Jahre vertreten. Auch wenn nicht sehr viele Veranstaltungen wegen der Pandemie stattfinden konnten, habt ihr uns bei einigen Veranstaltungen repräsentiert. Und Ute Krause hatte die Ehre, pandemiebedingt zweimal am Bundeskönigsschießen teilzunehmen. Sie belegte jeweils einen Mittelplatz. Große Anerkennung.“

Der NDSB gratuliert der neuen Landesmajestät mit Gefolge ganz herzlich und wünscht dem Trio ein schönes und ereignisreiches Königsjahr.

Bitte vormerken und notieren:
Der 24. Landeskönigsball findet im nächsten Jahr am 18. November und 2024 am 16. November im Maritim statt.

Ergebnisse

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news-1701 Fri, 11 Nov 2022 13:00:00 +0000 60 Jahre Sportschützen Bovenau https://www.ndsb-sh.de/aktuelles/news-flash?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1701&cHash=9c027caa0de8c7a2bd0328c5f98546cf Ein neues Königshaus in Bovenau - Nach drei Jahren Pause konnte der Sportschützenverein endlich wieder ein Schützenfest durchführen. Schade wäre es gewesen, hätten die Schützenschwestern und Schützenbrüder das 60. Vereinsjubiläum unter Ausschluss der dem Schießsport wohlgesonnenen Bovenauer*innen begehen müssen. Dem Anlass entsprechend hat das Wetter insgesamt angemessene Rahmenbedingungen gewährleistet. So dass das amtierende Königshaus am Morgen des 17. September 2022 vor dem Gemeindehaus Uns Huus bei Sonnenschein begrüßt werden konnte und die Feierlichkeiten mit einem zünftigen Königsfrühstück eingeleitet wurden. Bevor man sich für den Tag stärken konnte, erfolgte der obligatorische kurze Rückblick auf die coronabedingte zwar geringe, aber deshalb nicht weniger bedeutungsvolle Anzahl zurückliegender Ereignisse. Anschließend wurden diverse Ehrungen verdienter Vereinsmitglieder unter den Augen der ebenfalls anwesenden Gemeindevertreter, inklusive des Bürgermeisters Daniel Ambrock, durch den 1. Vorsitzenden Meinert Holst in Kooperation mit den 2. Vorsitzenden des Kreisschützenverbandes Rendsburg Eckernförde, Nikolaus Träuptmann, durchgeführt. Geehrt wurden: Jürgen Bierfreund: 20 Jahre NDSB, Stephanie Holst-Bernal und Sebastian Ahrens: 25 Jahre im DSB, SSV Bovenau. Die Ehrung von Fritz Arndt gilt es besonders hervorzuheben, als letztes Gründungsmitglied wurden ihm für seine 60-jährige Mitgliedschaft die Ehrennadeln des DSB, des NDSB und des SSV Bovenau angesteckt. Die Urkunden nahm der Jubilar in Gegenwart seiner Frau Helga Arndt entgegen. Des Weiteren wurde anlässlich des Vereinsjubiläums ein entsprechender Pokal gestiftet. Dieser soll zwischen den am diesjährigen Herbst-Pokalschießen teilnehmenden Vereinen im Oktober auf dem KK-Stand ausgeschossen werden.

Durch das Königspaar Alexander Streblow und Ellen Bansbach wurde das eigentliche Königsfrühstück eröffnet. Damit begann die Spannung zu steigen, wer wird das nunmehr über Jahre amtierende Königspaar beim bevorstehenden Königsschießen ablösen. Sicher war nur eins, dies Dank der geltenden Regularien, es wird ein komplett neues Königshaus sein. Das Preisschießen begann, mit geringfügiger Verzögerung, dafür bestens gestärkt, mit dem Königsschuss durch den amtierenden König gegen 11:00 Uhr. Beim Knobeln konnte, der Tradition folgend, erneut als 1. Preis ein Fahrrad gewonnen werden. Für das Preisschießen wurden zahlreiche wertvolle Sach- und Fleischpreise bereitgestellt die es galt mit der Luftpistole, dem Luft- oder Kleinkalibergewehr, oder mit Pfeil und Bogen zu erringen. Für das leibliche Wohl war ebenfalls gesorgt, so war das Küchenbuffet, dank einiger Schützenschwestern, reichlich gedeckt. Beim Preisschießen wurden deutlich über 100 Starts verzeichnet. Ab 19:00 Uhr begann die Preisverleihung. Neuer stolze Besitzerin mit dem besten Knobelergebnis wurde Evelin Dörschen.

Am Königsschuss haben 30 Schützen und Schützinnen teilgenommen. Gegen 21:00 Uhr konnte das neue Königshaus proklamiert werden, es setzt sich wie folgt zusammen: Schützenkönig: Tobias Rahn, Schützenkönigin: Lidia Beska, 1. Ritter Alexander Beska, 1. Dame: Stephanie Holst-Bernal, 2. Ritter: Zenon Beska, 2. Dame: Helga Holst; Volkskönig: Olaf Grube, Volkskönigin: Jennifer Meissner.

In gemütlicher Atmosphäre des Schützenheims ließ man noch einmal einen erfolgreichen Jubiläumstag Revue passieren und feierte das neue Königshaus.

Übrigens, Interessierte des Schützensports sind stets herzlich willkommen, aktuelle Trainingszeiten stehen auf Homepage: https://ssv-bovenau.de/

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news-1700 Thu, 10 Nov 2022 10:00:00 +0000 Verbandsratssitzung https://www.ndsb-sh.de/aktuelles/news-flash?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1700&cHash=ee448baa76dabd74ec88b7a419f2dbf6 Zu ihrer Verbandsratssitzung trafen sich das Gesamtpräsidium des NDSB und die Kreisvorsitzenden im LLZ in Kellinghusen. Vor der Begrüßung erhoben sich alle Anwesenden zum Gedenken an die verstorbenen Mitglieder. Stellvertretend nannte Präsident Günther Kaste - Cornelia Hoffmann und Günther Heinrich.

Präsident Günther Kaste berichtete, dass der Großkaliberstand renoviert und auf den neuesten Stand gebracht wurde. Die Baumaßnahmen sind fast abgeschlossen, es müssen noch ein paar Malerarbeiten vorgenommen werden. Die Anwesenden waren bei der Besichtigung von dem runderneuerten Großkaliberstand begeistert.

Als Anfang Mai das Präsidium neu gewählt wurde, mussten wir uns neu orientieren, da die Informationen und diverse Unterlagen seines Vorgängers nicht vorlagen, so Präsident Günther Kaste. In Zukunft wird es sein Anliegen sein, das bei Ausfällen von Präsidiumsmitgliedern der Verband ohne Schwierigkeiten weiter handeln kann.

Die  nächste größere Aufgabe im Landesleistungszentrum wird der Luftgewehr-Stand sein, der mit neuen Messeinheiten versehen wird und für verschiedene Disziplinen ausgerichtet wird. Dieses wird voraussichtlich im Jahr 2023 / 24 ausgeführt.

„Die finanzielle Entwicklung sei weiterhin positiv“, so Landesschatzmeister Jens Denecke. Es sind ausreichend Rücklagen vorhanden, die aber noch für mögliche Investitionen im LLZ Kellinghusen in der Zukunft vorgesehen sind. Die Bezuschussung der jetzigen Umbaumaßnahme – Großkaliber und Pistolenstand- erfolgt, mit einem erheblichen Zuschuss des Landessportverbandes Schleswig-Holstein e.V..

Vizepräsident Alfred Koitzsch ermahnte die Kreisvorsitzenden, das immer noch nicht alle Vereine und Gilden das Formular „Waffenrechtliche Erklärung“ unterschrieben und beim Verband abgegeben haben. Es müssen alle Vereine auch Bogenvereine, diese Erklärung unterschreiben.

Landessportleiterin Martina Dollerschell informierte die Anwesenden umfassend über das Sportjahr 2022. So konnten bis auf die Landesmeisterschaft Halle Bogen alle anderen Wettbewerbe in Präsenz durchgeführt werden. Insgesamt nahmen ca. 3.500 Starter im Kugel- und Bogenbereich an den Landesmeisterschaften 2022 teil. Weiter berichtete sie, dass wir ca. 370 Starts bei den verschiedenen Deutschen Meisterschaften hatten. Dabei gewannen unsere Jungschützen, Schützinnen und Schützen in der Einzelwertung zwei goldene, vier silberne und 4 bronzene Medaillen. In der Mannschaftswertung je eine silberne und eine bronzene. Einen großartigen Erfolg konnte Florian Unruh feiern, er wurde Feldbogenweltmeister.

Beim Bundes(jugend-)königsschießen belegte unsere Landeskönigin Ute Krause mit einem 128,3 Teiler den 14. Platz von 19 Teilnehmern. Und unser Landesjugendkönig Björn Bertram schoss einen Teiler von 52 und wurde damit 8. von 19 Teilnehmern.

 „Erfreulicherweise konnten wir in diesem Jahr wieder diverse Fortbildungs-Maßnahmen in den Kreisen und auf Ebene des NDSB durchführen, so Landesausbildungsleiter Stefan Bartels. Geplant sind noch weitere Trainerfortbildungen. Die Sitzung der Kreisausbildungsleiter wird baldmöglichst online stattfinden.

Auf dem diesjährigen Landesjugendtag wurde die langjährige Landesjugendleiterin Lore Bausch würdevoll verabschiedet. Ihr Nachfolger wurde der bisherige Stellvertreter Andreas Seibt. Der konnte berichten, dass trotz Einschränkungen, wegen der Corona Pandemie, alle Veranstaltungen der Jugend wie geplant durchgeführt wurden. Auch die Kadermaßnahmen konnten seit Jahresbeginn regelmäßig stattfinden. Beim Tag des Sports, der bereits zum 25. Mal stattfand, bot die Landesjugend wieder Bogenschießen an. Es wurde auch das Lichtschießen als Mitmach-Angebot mit dem Ziel einem breiten Publikum unseren Sport zu präsentieren angeboten. Landesjugendsprecherin Lena Breuer wurde von der Sportjugend Schleswig-Holstein für ihr Engagement in der Jugendarbeit geehrt.

Markus Lais, der stellvertretende Landesjugendleiter berichtete, dass im nächsten Jahr zum ersten Mal eine Landesmeisterschaft Lichtschießen durchgeführt wird. Er bittet das in den Kreisen zu unterstützen, auch wenn nur eine geringe Teilnehmerzahl in den Kreisen am Lichtschießen teilnimmt, bitte eine Kreismeisterschaft durchführen. Das Lichtschießen ist in die Sportordnung  (Kapitel 11) aufgenommen worden. Ziel ist es eine Deutsche Meisterschaft in den nächsten Jahren durchzuführen.

Auch die Kreisvorsitzenden berichteten über ihre ehrenamtlichen Tätigkeiten in ihren Kreisverbänden, so konnten wieder Waffensachkundelehrgänge, Schießsportleiter- und Ligawettkampfleiterausbildung durchgeführt werden. Zum Teil fanden auch wieder Schützenfeste und Königsbälle statt. Sportlich läuft es bei einigen Kreisen coronabedingt noch etwas auf Sparflamme, aber es konnten fast alle Wettkämpfe in Präsenz stattfinden.

Der Kreisverband Segeberg hat nach Todesfällen im Kreis, damit begonnen alle Daten in einer Cloud zu speichern um sie entsprechenden Personen des Vorstande/Beirates zuzuweisen. Dadurch wollen sie sicherstellen, dass auch dann im Verband gehandelt werden kann, wenn der Verantwortliche überraschend ausfällt.

Die Kooperation mit der offenen Ganztagsschule Husum und der Theodor-Storm-Schule ermöglicht es dem Kreisschützenverband Nordfriesland, Kinder und Jugendliche an den Schießsport heranzuführen.

Andreas Kuhlemann (Neumünster) berichtete von Betrugsversuchen. Hier wurden durch Betrüger E-Mails an den Kassenwart verschickt, in denen er aufgefordert wird, größere Geldbeträge im Namen anderer Vorstandsmitglieder zu überweisen. Auch beim NDSB haben Betrüger versucht mit gefälschten Unterschriften des Präsidenten an das Geld zukommen. Die Konten sollten für Auslandsüberweisungen generell gesperrt werden, und Vereine und Kreise sollten sehr vorsichtig bei Überweisungen agieren.

Um die Fortdauer der Amtszeiten bei unvorhersehbaren Ereignissen wie Covid 19 zu gewährleisten, wurde die Satzung im Kreis Rendsburg-Eckernförde entsprechend angepasst. Zurzeit ist im Kreis, wie auch in anderen Kreisen, noch kein merklicher Mitgliederschwund zu verzeichnen. Aber es steht zu befürchten, dass die Pandemie und die explodierten Preise noch dazu führen könnten.

Präsident Günther Kaste gab noch bekannt, dass der Landesschützentag am 7. Mai 2023 in Travemünde stattfindet.

Der Landeskönigsball 2023 findet am 18. November und 2024 am 16. November in Travemünde im Maritim statt.

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news-1699 Wed, 26 Oct 2022 10:00:00 +0000 Sonja Ostermann beendet ihre NDSB Trainerlaufbahn https://www.ndsb-sh.de/aktuelles/news-flash?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1699&cHash=303c82f2665d09aa439147d77345b34f Beim NDSB-Landeskadertraining hat die langjährige Landesjugendtrainerin Sonja Ostermann für alle Anwesenden Pizza satt, Nachtisch und Getränke ausgegeben. Sie hatte schon vor einiger Zeit mitgeteilt, dass sie aufhören wird. Sie bedankte sich bei allen, auch die sie extra eingeladen hatte, dass sie ihrer Einladung gefolgt waren. Nachdem sich alle über die köstliche Pizza hergemacht hatten, überreichte sie an ihre langjährigen Gefährten, wie ihre Trainerkollegen Ingolf Falkenberg und Jürgen Scheer sowie den stellvertretenden  Landesjugendleiter Markus Lais und den dritten Landessportleiter Heiko Bausch als Dank für die jahrelange Unterstützung und Hilfe einen edlen Tropfen.

Auch für die langjährige Landesjugendleiterin Lore Bausch, für Kirsten Moldenhauer, die mit Björn Witt die Schüler im Kader in Zukunft trainieren wird, sowie an Margrit Kunde überreichte sie ein Präsent. Leider konnte Björn Witt wegen einer Coronainfektion nicht anwesend sein. „Es ist sehr schade, denn Björn Witt hatte ich als Schüler unter meine Fittiche und jetzt übernimmt er die Schüler“, so Sonja Ostermann. Damals hat er immer gesagt, dass sie immer gerecht aber sehr streng sei. Heute sieht er ein, dass man das als Trainer sein muss, um alles aus den Jugendlichen raus zu bekommen.

Ein ganz besonderer Dank galt Christa Bidinger, die zu jeder Tageszeit immer für Sonja da war. Sei es, da sie kein Auto hat, dass sie Sonja Ostermann zu den Trainingseinheiten, Wettkämpfe usw. gefahren hat. Wir hatten immer viel Spaß, zwar auch mal Meinungsverschiedenheiten, aber wir haben uns immer wieder zusammengerauft. „Sie hat mich auch in ganz schwierigen Zeiten unterstützt. Dafür kann ich gar nicht genug danken“, so Sonja Ostermann.

Danach resümierte sie ihre Zeit als Landesjugendtrainerin. Anfang der 90er Jahre hat Sonja Ostermann als Landesjugendtrainerin angefangen, und es hat immer Spaß gemacht. Besonders der Zusammenhalt und das Vertrauen, nicht nur von den Schülern, sondern von allen Kaderschützen war schon etwas Besonderes. „Ich wünsche mir das für die Zukunft genauso“, so Sonja Ostermann. „Macht mit dem Sport weiter, wenn möglich macht ihn so lange weiter wie ich es gemacht habe“, so Sonja Ostermann.

Sonja Ostermann hat Ende der 70er Jahre mit dem Luftgewehrschießen angefangen. Sie wurde in Großenaspe Jugendleiterin und hatte einen Schüler, der sich 1981 für die Deutschen in München qualifizierte. Seitdem ist Sonja Ostermann jedes Jahr in München gewesen.

1984 wechselte sie zur Boostedter Schützengilde, dort übernahm sie die Jugendleitung und später auch noch den Posten Oberschützenmeister. Nachdem Sonja Ostermann ihr sportliches Ziel, einmal bei der Deutschen zu starten erreicht hatte, hat sie für sich den Sport aufgegeben und sich ganz der Trainerarbeit gewidmet. Dabei lag ihr die Jugend immer besonders am Herzen.

„Meinen Start bei den Deutschen werde ich nie vergessen“, so Sonja Ostermann. Überall waren Fernsehkameras, ich dachte ich werde verrückt. Die Kameras waren aber nur wegen Silvia Sperber (Nationalkaderschützin) da, die stand direkt neben mir. „Dann noch die eigenen Leute, die alle auf einen starrten, da ging gar nichts mehr.“

Sie hatte zu der Zeit eine Übungsgruppe zwischen 15 bis 60 Jahren in Boostedt aufgebaut, die gewillt war zu trainieren um Leistungen zu erbringen. Diese Gruppe war der Auslöser warum Sonja Ostermann 1993 die Trainer B-Ausbildung absolvierte.

Damals brauchte sie nicht nach Wiesbaden, sondern konnte das in Malente machen. Leider kam es nicht zu einer Verlängerung wegen einer schweren Krankheit (2015 bis 2017). Sie hätte also den Trainerschein von null wieder machen müssen, das wollte sie nicht mehr. Sie dankte dem Verband, der sagte wir lassen dich nicht gehen, du bleibst weiter unsere Schülertrainerin.

Sie wünscht den Schülern, die jetzt in die Jugendklasse wechseln, dass ihre Leistungskurve weiter nach oben geht. Den neuen Schülertrainern Kerstin Moldenhauer und Björn Witt wünscht sie viel Spaß und Erfolg.

Zum Schluss sprach der stellvertretende Landesjugendleiter Markus Lais Sonja Ostermann einen ganz großen Dank aus.

Vor rund 30 Jahren traf er Sonja Ostermann zum ersten Mal. Der damalige Kreisjugendleiter aus Stormarn, Wolfgang Twesten, hatte Sonja Ostermann nach Ahrensburg zum Kreistraining geholt. Daran nahm auch Diana Lais, die Tochter von Markus teil.

Fasziniert hat ihn damals, wie schnell sie Talente entdecken konnte und quasi im Vorbeigehen die Fehler gesehen hatte. „Wegen ihr bin ich zum Leistungssport gekommen“, erzählte Markus Lais.

Wir haben viel zusammen erlebt, es stand und steht nicht nur das Ergebnis in Vordergrund, sondern das Menschliche, das war dir und uns immer wichtig. Auch wenn du als Trainerin, wie schon angesprochen, manchmal streng gewesen bist, warst du das nur, um alles aus den Schützen raus zu holen. Wichtig ist, dass man das Herz auf dem richtigen Fleck hat, und das hat Sonja Ostermann“, so Markus Lais. Sonja Ostermann hat viele Schützen in den Leistungssport gebracht, das ist ihr Lebenswerk.

Als Dank überreichte er Sonja Ostermann einen Blumenstrauß und sagte, dass die offizielle Verabschiedung auf dem Landesjugendtag 2023 erfolgt.

Zur Erinnerung wurde noch ein Gruppenfoto von allen Anwesenden gemacht, denn wie sagte Markus Lais: “Der Blumenstrauß wird irgendwann verwelken, aber das Gruppenfoto wird immer eine bleibende Erinnerung sein.“

Mit stehenden Ovationen dankten alle Anwesenden Sonja Ostermann für ihre jahrzehntelange Trainerarbeit.

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Jugend
news-1698 Wed, 26 Oct 2022 07:00:00 +0000 Große Erleichterung bei Fahrdorfer Pistolenschützen https://www.ndsb-sh.de/aktuelles/news-flash?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1698&cHash=ca0c80b212f6537ce0321390ba200800 Mit einem Sieg und einer Niederlage kehrten die Fahrdorfer Schützen aus Niedersachsen zurück.  Am zweiten Wettkampfwochenende gelang dem Fahrdorfer Pistolenteam der erste Sieg in der Bundesliga Nord Luftpistole. Mit 4:1 behielt das Team von der Schlei die Oberhand in einem bis zum Ende spannendem Match gegen das Niedersachsen-Team des SV Uetze.

Die Fahrdorfer Mannschaft stand unter enormen Druck, denn nach den beiden knappen Auftakt-Niederlagen mussten Punkte her, um nicht frühzeitig in einen Abstiegsstrudel zu geraten. Entsprechend motiviert und konzentriert wurde das Match gegen Gastgeber Uetze angegangen.  

Den ersten Punkt sicherte sich Stefan Vollertsen im Match gegen Isabel Kausch (365:356). Auch der zweite Einzelsieg ging deutlich an das Fahrdorfer Team. Der stärkste an diesem Wochenende im Fahrdorfer Team, Gagik Sahakian, beherrschte seine Gegnerin Marieke Lehmann nach Belieben und brachte sein Team mit seinem 376:364 Erfolg mit 2:0 in Führung. Diese Führung wurde dann auch nicht mehr aus der Hand gegeben, sondern durch Siege von Mario Nittel (368:365 gegen Katharina Hempel) und Jonas Hansen (373:372 gegen Wolfgang Geppert) auf 4:0 ausgebaut. Den Ehrenpunkt zu 4:1 Endstand sicherte sich Marit Klanz mit 372:367 gegen Michelle Wehage.

Nach den Leistungen vom Vortag waren die Hoffnungen auf einen Sieg am zweiten Tag gegen Wathlingen durchaus berechtigt aus Fahrdorfer Sicht.

 Es sah auch bis kurz vor Schluss des Matches nach einem knappen Sieg für Fahrdorf aus. Gagik Sahakian (378:371 gegen Cedrik Rohbani) und Jonas Hansen (375:363 gegen Sarah Oehns) brachten Fahrdorf wieder frühzeitig mit 2:0 in Führung.  Aber Michelle Wehage und Mario Nittel, die jeweils gute 369 Ringe erzielten, mussten ihre Punkte zum 2:2 den Gegnern überlassen.  Philipp Aranowski (374) und Christian Oehns (378) waren an diesem Tag die Besseren.

 An Position fünf war Ian v. der Osten Fabeck für Stefan Vollertsen ins Team gekommen. Aber wie schon zum Auftakt in Schleswig konnte der junge Fahrdorfer wieder nicht sein Potential abrufen und verlor sein Match mit 354:363 gegen Jessica Schrader. Nach dieser 2:3 Niederlage und dem Sieg vom Vortag belegt das Fahrdorfer Team den 9. Tabellenplatz,

 Am 5./6. November geht es nach Bassum, dort treffen die Fahrdorfer auf den Gastgeber Bassum und Berlin.  

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news-1697 Tue, 25 Oct 2022 10:00:00 +0000 RWS Nachwuchsförderung https://www.ndsb-sh.de/aktuelles/news-flash?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1697&cHash=811bfb21351bac91ae6865633e81a184 Die Firma RWS hat zur Förderung der Jugendarbeit an alle Landesverbände ein Munitions-Präsent übergeben. Wir haben als Landesverband von RWS zwei Pakete LG-Munition zu je 5000 Schuss bekommen, mit der Bitte diese an zwei engagierte Vereine in der Jugendarbeit zu überreichen. Da fielen dem stellvertretenden Landesjugendleiter Markus Lais gleich zwei Vereine ein, die sich schon seit Jahren ganz stark in der Jugendarbeit engagieren. Besonders auch bei den allerjüngsten mit dem Lichtpunktschießen.  Bei beiden Vereinen steht der Leistungssport verbunden mit einer engagierten Nachwuchsförderung im Vordergrund.

„Die beiden Vereine waren am aktivsten dabei, auch besonders bei den NDSB Jugendveranstaltungen für das Lichtpunkt Schießen“, so Markus Lais. Dafür dankte er ganz herzlich und überreichte an die Jugendtrainer Christa Bidinger (SSV Groß Kummerfeld) und Andreas Berthold (SSV Kassau) nach dem Kadertraining die Munition.

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Jugend
news-1696 Mon, 24 Oct 2022 14:00:00 +0000 Jugend-Kadertraining https://www.ndsb-sh.de/aktuelles/news-flash?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1696&cHash=37a4f4194fb5e952949d5056ccf96a5d Nach der Saison ist vor der Saison, so auch bei den Landesjugendtrainer- und Betreuer. Auf die Vorbereitung der neuen Saison hatten die Landesjugendtrainer- und Betreuer auch einige neue Jugendliche in den Landeskader geholt. Nach einer Vorstellungsrunde lag das besondere Augenmerk von Kirsten Moldenhauer, die die Schüler trainiert, auf den vier neuen Kaderschützen, um zu sehen wie der Leistungsstand ist. Erst ging es an den Kniendanschlag, danach wurde noch der Liegend- und Freihandanschlag geübt. Nach ein paar Korrekturen beim Anschlag und bei der Waffeneinstellung, lief es schon ganz gut. Das neu erlernte können die Schüler jetzt in ihren Vereinen mit ihren Trainern umsetzten und beim nächsten Kadertraining darauf aufbauen.

In der Jugendklasse lag das Augenmerk von Andreas Berthold auf den Grundlagen des äußeren Anschlags, die Waffeneinstellung, die Balance (Muskeltraining) und das Trockentraining. Auf einem Balancebrett und ohne Schießkleidung mussten die Jugendlichen versuchen einen stabilen Stand zu bekommen. Denn die Stabilität bekommt man ohne Schießkleidung hin. Daher ist dieses Training genau wie das Trockentraining sehr wichtig um eine Leistungssteigerung zu erreichen.

Bei Ingolf Falkenberg, der mit den Junioren Kleinklaiber trainierte, mussten die Junioren untereinander erst mal Protokolle (Alter, Hobby usw.) erstellen. Danach hat jeder den anderen vorgestellt. Bei den neuen hat er sich ein Bild gemacht, was können sie schon, wie weit sind sie. Da die Saison wieder neu anfängt, sollten die Kaderschützen, die schon länger dabei sind, ihre Anschläge überprüfen. „Heute wurde auf mentales, inneres und äußeres geachtet, bis man sich dann steigert und auf Leistung geht“, so Ingolf Falkenberg.

Bei Pistolentrainer Jürgen Scheer stand das mentale Training im Vordergrund. Die Jugendlichen haben gegeneinander geschossen um eine Wettkampfspannung aufzubauen.

Dabei legt der schwächere einen Schuss vor, der andere weiß dann natürlich was er überbieten muss, und muss damit mental umgehen können. Jeder hat fünf Hütchen, und jeder versucht natürlich die Hütchen von dem anderem zu bekommen. Bei Gleichheit wird wiederholt.

Beispiel: Tjark Buchwald legte eine 10,2 vor und hatte gehofft das reicht, aber Hugo Matzat konterte mit einer 10,8. Da zeigte sich, wie viel mentale Stärke wert ist. Es ist aber auch andersrum gelaufen, da hatte Tjark Buchwald eine 8,2 geschossen. Im Unterbewusstsein dachte sich Hugo Matzat, das überbiete ich leicht, aber das ging schief, denn er schoss nur eine 7,9 und verlor die Runde.

Nach den Trainingseinheiten versammelten sich die Kids mit ihren Trainern zur Lagebesprechung. Es wurden die Fehler angesprochen, wie die Fußstellung, die Zielphase, das Abziehen usw. Die Trainer ermunterte die Kids glaubt nicht das ihr jetzt alles verkehrt gemacht habt. Vieles war schon richtig, und um die Fehler zu verbessern, deshalb seid ihr hier.

Die Kids sollen nicht bei jedem Schuss auf das Ergebnis schauer, dass kommt von ganz alleine, wenn die Abläufe automatisiert sind. Die Kids müssen sich nur immer wieder in Erinnerung rufen, was sie ändern sollten, und so auch einrichten.

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Jugend
news-1695 Thu, 20 Oct 2022 09:00:00 +0000 Kassau mit 2 Siegen in die 2. Bundesliga gestartet https://www.ndsb-sh.de/aktuelles/news-flash?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1695&cHash=5b6abced905ee1427989d7a1e26bd781 Kassauer Luftgewehrteam gleich mit zwei Siegen in 2. Bundesliga Nord - Jeweils 3:2 über den SV Stuhr und den SV Olympia 72 Börm-Dörpstedt – Zwei Spitzenschützen hatten noch Pause Was für ein Auftakt für das Luftgewehrteam des SSV Kassau in der 2. Bundesliga Nord. Ebenso überraschend wie in der vergangenen Saison meldeten die fünf Ostholsteiner mit zwei Tagesiegen von 3:2 über den Schützenverein Stuhr aus Niedersachsen und den NDSB-Mitbewerber SV Olympia 72 Börm/Dörpstedt ihren Anspruch auf eine Mitwirkung im oberen Drittel des Feldes der acht Mannschaften an. Dabei fehlten noch die beiden Spitzenschützen Jack Rossiter und Lina Meier.

Der Australier Rossiter sah sich als Teilnehmer der Luftgewehr-Weltmeisterschaften in Kairo am Pool auf dem Laptop den Wettkampf seines neuen Vereins an und übermittelte begeistert Glückwünsche. Er selbst war im Team Australien Zweitbester, schloss in der Einzelwertung auf Rang 28 ab.

„Unsere Schützen haben gegen die Niedersachsen aus Stuhr ihre Setzlistenresultate erreicht, besonders gut gemacht hat sich Tanja Zupke mit 390:386 und 389:385 Ringen gegen Olympia 72. Nun hat sie alle anderen als Drittbeste hinter Rossiter und Meier überholt, dabei viel Selbstsicherheit gewonnen“, sagt Trainer Andreas Berthold. Alle fünf im Team freuen sich über die junge Hannah Ehlers, die 388 und 389 Ringe ablieferte und für ihre prachtvolle Serie von 100 Ringen von den Gastgebern des Bundesligaabsteigers SV Ladekop eine Kiste mit Äpfeln mit nach Hause nehmen durfte. „Eine wirklich nette Geste. Ich weiß aber nicht, ob die während der Fahrt im Bus alle heil bleiben“, sagte sie gut gelaunt. Exakt ihre Leistungshöhe erreichte auch Celina Dahm mit 387 und 386 Ringen, leider hatte sie jeweils neben sich Topschützen mit 395 und 396 Zählern. „Da kam ich einfach nicht gegenan“, sagte die lächelnd. Der an Nummer eins gesetzte Markus Dietmayr unterlag bei guter Leistung mit 387:391 gegen Stuhr, holte aber mit 390:384 gegen das Börm-Team einen Punkt. Als Fünfte punktete Leonie Werner mit 381:368 sicher, sie ließ in der Nachmittagspartie Florian Jeger ran. „Nur mitfahren ist ja auch doof“, freute sich dieser. Ihm fehlten am Ende beim 387:389 gegen Lilith Trampenau nur wenige Ringe.

Für die Schleswig-Holsteiner aus dem Norden lief es auch in der Partei gegen den Ex-Bundesligisten SV Ladekop mit 2:3 schlecht. Während der SSV Kassau wie auch Ladekop und der SV Bramstedt aus Niedersachsen jetzt 4:0 Team- und 6:4 Einzelpunkte aufweist, befindet sich der SV Olympia 72 Börm-Dörpstedt hinter den mit 2:2 gleichauf liegenden Vereinen SB Freiheit II und BSG Braunschweig II zusammen mit Stuhr und dem Neuling SV Neuenfelde bei je 0:4 Zählern auf den Rängen sechs bis acht. Die Mannschaft hat mit Mikkel Hansen und Bettina Petersen aber noch Schützen im Kader, die über 390 Ringe schießen können. Der SV Olympia wird sicher demnächst noch punkten.

„Noch ist alles offen, in dieser Klasse kam jeder auch jeden anderen schlagen“, sagt vorsichtig Kassaus Trainer Berthold. Am 27. November hofft er auf den Einsatz des Australiers und vielleicht von Lina Meier: „Da geht es in Bassum gegen Vorjahresmeister Bramstedt und Neuling Neuenfelde. Mit einem Sieg rechne ich fest.“

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