NORDDEUTSCHER SCHÜTZENBUND VON 1860 e.V.
 

Erneut Sieg und Niederlage für den SV Olympia 72

Am 2. Wettkampftag der 2. Luftgewehr Bundesliga reichte es für den SV Olympia 72 wieder nur zu einem Erfolg.

Am Vormittag traf man zunächst auf den Tabellennachbarn SV Bramstedt. Und die Begegnung war von Anfang an nichts für schwache Nerven.

Bettina Petersen schoss in ihrem ersten Zweitligaeinsatz an Pos. 1 einen konstanten Wettkampf und kam am Ende, trotz unglaublicher Nervosität, auf gute 388 Ringe. Damit brachte sie die Olympioniken gegen Paula Ströbel (386) mit 1-0 in Front.

Helle Larsen auf Pos. 3 begann recht gut, verlor in der dritten Serie aber komplett die Konzentration und hatte so am Ende beim 373-383 gegen Rieke Habekost keine Chance.

Lilith Trampenau zeigte sich gegenüber dem ersten Wettkampftag stark verbessert und schoss an Pos. 5 mit 386 Ringen ein ordentliches Ergebnis. Doch ihre Gegnerin Lisa Pohler (392 Ringe) war richtig gut drauf und brachte Bramstedt mit 2-1 in Führung.

Jetzt begann das große Zittern, denn die beiden ausstehenden Duelle trieben den Zuschauern den Schweiß in die Hände.

An Pos. 2 zeigte sich Simke Bury wieder unglaublich nervenstark. Gegen Vanessa Rothe wechselte die Führung ständig, alle 10er Serien waren nahezu identisch. Großer Jubel unter den Olympia-Anhängern, als Bury mit dem letzten Schuss ein 391-390 Erfolg und damit der 2-2 Ausgleich gelang.

Wer jetzt dachte, mehr geht an Spannung nicht, der musste sich eines Besseren belehren lassen.

An Pos. 4 zwischen Till Falkenhagen und Volker Vogelsang sah es lange Zeit ähnlich aus, beide schenkten sich nichts und keiner konnte sich wirklich absetzen.

Als Vogelsang seinen Wettkampf dann mit 382 Ringen beendet hatte, musste Falkenhagen noch 2 Schüsse abgeben. Als ihm mit dem vorletzten Schuss eine 10 gelang, war eigentlich alles klar – eine 9 oder 10 hätten zum knappen Sieg gereicht. Doch dann kam das, was kommen musste. Der Kopf ging an und mit einer 8 konnte Falkenhagen nur zum 382-382 ausgleichen . Damit musste ein Stechen über diese Begegnung und den Gesamtsieg entscheiden.

Falkenhagen schoss zügig und setzte seinen Gegner mit einer 10 zusätzlich unter Druck. Als bei Vogelsang dann eine 9 aufleuchtete, kannte der Jubel bei den Olympioniken keine Grenzen.

Nach einer kurzen Pause ging es dann gegen den SV Ladekop weiter. Trotz 0-6 Punkten war man beim SV Olympia 72 gewarnt, denn in allen 3 Wettkämpfen hatte der Gegner starke Leistungen gezeigt und immer knapp und unglücklich verloren.

Das hätte aus Sicht von Teamchef Thomas Schimmer auch gerne so bleiben können, nur der SV Ladekop spielte da nicht mit und gewann klar mit 4-1.

„Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Vier der 5 Duelle endeten mit 3 oder weniger Ringen Unterschied, da braucht man dann mal das nötige Quäntchen Glück. Dieses Mal hatte Ladekop das Momentum auf seiner Seite“, so Schimmer.

Bettina Petersen kam in ihrem Duell gar nicht in Tritt und verlor deutlich mit 381-391 gegen Alexander Meinking.

Simke Bury und Till Falkenhagen zeigten beide eine starke Leistung und steigerten sich Serie um Serie.

Am Ende mussten sich beide mit 387-390 gegen Chantal Kück bzw. Luise Meinking aber knapp geschlagen geben.

Die größte Chance auf einen Einzelpunkt hatte Helle Larsen, denn ihre Gegnerin Sarah Mertens kam nie richtig in Fahrt und beendete den Wettkampf mit 375 Ringen.

Nach 10 Schuss hatte Larsen schon 6 Ringe Vorsprung, brach dann aber aus unerklärlichen Gründen komplett ein und verlor mit 373-375 Ringen. Das war dieses Mal überhaupt nicht ihr Tag.

Etwas Ergebniskosmetik gelang dann Lilith Trampenau, die sich noch einmal steigern konnte und mit tollen 389 Ringen trotzdem ins Stechen musste.

Wie vorher Till Falkenhagen behielt auch Trampenau die Ruhe und entschied das Duell gegen Jessica Kregel mit 10-9 für sich.

Mit 4-4 Punkten steht der SV Olympia 72 momentan auf Platz 4, hat aber noch ein schweres Restprogramm zu absolvieren. Da wartet noch ein hartes Stück Arbeit, um nicht wieder in die Gefahrenzone zu rutschen.

Ergebnisse

 

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