NORDDEUTSCHER SCHÜTZENBUND VON 1860 e.V.
 

Der Norddeutsche Schützenbund von 1860 bis heute

Das erste nationale Schützenfest in Deutschland fand in Gotha 1861 statt.
Die zeitgenössische Zeichnung zeigt, wie sich die Schützen unter schwarz-rot-goldenem Banner präsentierten und damit ihre Verbundenheit mit der Idee eines geeinten, freiheitlichen-demokratischen Deutschlands zum Ausdruck brachten.

Bei der Gründung des DSB 1861 in Gotha war der „Norddeutsche Schützenverein", trotz Verbots des dänischen Königs (Personalunion Herzog von Schleswig und Holstein), mit 24 Schützen vertreten. Die Bundesschießen/ Wanderwettschießen gaben Erlebnisse und Gemeinsamkeiten, wie wir sie ähnlich in der meisterhaften Novelle Gottfried Kellers „Das Fähnlein der Sieben Aufrechten" nachlesen.

Die Ausweitung des Verbandes nach Mecklenburg/Güstrow, über Hamburg hinaus bis in das nördliche Niedersachsen (Buxtehude/Cuxhaven/Winsen) führten 1901 zu einer angepassten Namensgebung: Norddeutscher Schützenbund (NDSB).

Trotz zwangsweiser Gleichschaltung nach dem „Führersystem" und 1935 unter dem Deutschen Schützenverband im Reichsbund für Leibesübungen – Gau Nordmark sowie in einen unseligen Krieg gezwängt, konnte der Norddeutsche Schützenbund nicht zum Erliegen gebracht werden. Königsschießen, interne und traditionelle Veranstaltungen unter Ausschluss der Partei, aufrechter Bürgersinn und tragen der alten Verbands- und Schießabzeichen – entgegen eines Verbots – hielten in diesen schwersten Zeiten den bewahrten Schützen- und Sportgeist aufrecht.

Am 10.Dezember 1952 kamen aus Schleswig-Holstein, Nordschleswig, Hamburg, Harburg und dem bereits gegründeten Nordwestdeutschen Schützenbund 31 Vereine mit 88 Schützen in Rendsburg zusammen. Nach einer bewegten Sitzung erklärten sich die Vereine aus Schleswig-Holstein für einen eigenen Landesverband im Deutschen Schützenbund.

 

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