NORDDEUTSCHER SCHÜTZENBUND VON 1860 e.V.
 

Anti-Doping

Für alle vom NDSB ausgeschriebenen Wettbewerbe gilt das Regelwerk des NDSB und DSB, insbesondere die darin enthaltenen Antidopingbestimmungen (Regel 0.17 DSB-SpO).
Die Einhaltung des Nationalen Anti Doping Codes (nachfolgend NADC genannt) der Nationalen Anti Doping Agentur Deutschland (nachfolgend NADA genannt) ist Gegenstand des §4 Zuständigkeiten/Rechtsgrundlagen der NDSB-Satzung.
Zum Schutz der Sportler vor Gesundheitsschäden durch Doping und um faire, saubere und chancengleiche Wettkämpfe für alle Sportler zu gewährleisten, wird der NDSB das Dopingverbot auf Grundlage des NADC beachten und umsetzen.

Die nachfolgenden Hinweise richten sich an unsere Sportler, die aus medizinischen Gründen, bei Wettkämpfen des DSB und seiner Untergliederungen, vom Facharzt verordnete Medikamente/Substanzen einnehmen oder Methoden anwenden müssen, die auf der NADA-Verbotsliste stehen.

Die NADA ist bei uns im Land für Dopingkontrollen zuständig.

Auf der Webseite „GEMEINSAM GEGEN DOPING“ hat die NADA viele Informationen und Tipps für Sportler, Trainer/Betreuer, Eltern usw. zur Verfügung gestellt.
Dort steht auch die Anwendung „NADAmed-Medizin-Datenbank“ bereit (gibt es auch als kostenlose App fürs Smartphone).
Sportler können selbständig überprüfen, ob ein Medikament/Wirkstoff auf der Verbotsliste steht. Des Weiteren ist dort die Beispielliste erlaubter Medikamente/Wirkstoffe sowie die Kölner-Liste mit Hinweisen zu getesteten Nahrungsergänzungsmittel (NEM) veröffentlicht.
Im Mediacenter stehen Erklärvideos zur Ansicht und Broschüren und Co. zum Download bereit.
https://www.gemeinsam-gegen-doping.de/

Für Athleten, die verbotene Substanzen/Methoden anwenden, besteht grundsätzlich eine Verpflichtung sich eigenverantwortlich in den Vorwegen um eine Ausnahmegenehmigung TUE (Therapeutic Use Exemption) der NADA zu bemühen.

Sportler, die keinem NADA-Testpool des Dopingkontrollsystems angehören, müssen sich verbotene Substanzen/Methoden bei einer Wettkampfteilnahme in Deutschland nicht vorab genehmigen lassen.
Es ist ausreichend, bei der Teilnahme an nationalen Wettkämpfen (z.B. Kreis-, Landes- und Deutsche Meisterschaften) in Deutschland, ein fachärztliches Attest mit sich zu führen.
Wichtig: Das Attest ist beim Wettkampf im Original mitzuführen!

Auf dem fachärztlichen Attest muss die dauerhafte Einnahme aller verbotenen Substanzen vom Facharzt dokumentiert werden.
Anzugeben sind vom Facharzt: das Präparat/die Präparate, die Dosierung, die Verabreichungsform und -häufigkeit sowie Therapiebeginn und -ende (falls absehbar).

Da im Fall einer Doping-Kontrolle, auf dem Kontrollformular alle eingenommenen Substanzen der letzten sieben Tage zu benennen sind (auch die erlaubten Substanzen) wird empfohlen, die dauerhafte Einnahme weiterer Substanzen ebenfalls zu dokumentieren und ggf. einen aktuellen Medikamentenplan mit sich zu führen.

Das fachärztliche Attest darf nicht älter als 12 Monate sein.
Der Sportler muss sich eigenverantwortlich um die Aktualität des Attestes kümmern.

Ein blanko Vordruck „Fachärztliches Attest“ kann auf der nachfolgend verlinkten NADA-Homepage heruntergeladen werden.
https://www.nada.de/fileadmin/nada/SERVICE/Downloads/Muster_und_Vorlagen/2022_Fachaerztliches_Attest.pdf

25.10.2021

 

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