NORDDEUTSCHER SCHÜTZENBUND VON 1860 e.V.
 

Landesmeisterschaften im LLZ haben begonnen

Am vergangenen Wochenende starteten die Landesmeisterschaften im NDSB Landesleistungszentrum in Kellinghusen.

595 Starts in sieben verschiedenen Wettbewerben wurden an diesem Wochenende ausgetragen. Das bedeutete auch für Landessportleiter Volker Kuhr mit seinem Team, den Kampfrichtern und Standaufsichten (25 Personen) den ganzen Tag vollen Einsatz.

Rechtzeitig zur Landesmeisterschaft konnte das Präsidium die Versorgung für die Schützen, Betreuer und Trainer mit Frühstück, Mittagessen und Kaffee und Kuchen sicherstellen. Die Schützen waren vom Angebot, Service und Schnelligkeit des Schlachters Heesch begeistert. Das Angebot war gut und vielfältig, und auch das Preisleistungsverhältnis stimmte.

Im Wettbewerb KK Liegendkampf sorgte wieder einmal NDSB-Kaderschützin Lina Meier (Bad Bramstedt/Juniorinnen B) für das herausragende Ergebnis. Mit der optimalen Ringzahl von 100 begann sie den Wettkampf, es folgen 98, 98, 99, 100 und eine 96 (591). Beim 51 Schuss zeigte die Trefferanzeige eine 0 an, das hat mich leider etwas aus dem Konzept gebracht, daher „nur“ die 96 so Lina Meier. Auch die Plätze zwei und drei gingen an Bad Bramstedt. Der Wettkampfstart von Lisa Raumer war mit 94 und 95 Ringen nicht optimal. Aber je länger der Wettkampf dauerte umso besser wurde sie. Es folgen Serien von 100, 99, 98 und 98. Am Ende standen gute 584 Ringe auf dem Monitor, was den zweiten Platz bedeutete. Für den totalen Triumpf für Bad Bramstedt sorgte dann Sina Bidinger. Mit 565 Ringen belegte sie den dritten Platz.

Bei den Juniorinnen A waren nur Annabell Bruhn (Langstedt) und Aileen Jedtberg (Kassau) am Start. Aber die beiden lieferten ein tolles und ganz enges Match. Nach 60 Schuss hatten beide 566 Ringe erzielt, dank der letzten besseren Serie 95 zu 91 ging der Titel an Annabell Bruhn.

Bei den Junioren B kletterte Jannik Thomsen (Norderbrarup) gegenüber dem Vorjahr eins rauf. Mit 570 Ringen setzte er sich denkbar knapp vor Paul Venohr (Bad Bramstedt/569) und Marc Burzlaff (Lübeck/565) an die Spitze.

Die Mannschaftswertung der Juniorinnen A ging mit riesigem Vorsprung an das Trio aus Bad Bramstedt. Mit 1740 Ringen setzten sie sich klar vor Kassau (1673). Mit dem Ergebnis hat sich die Mannschaft locker für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert.

Auch bei den männlichen Junioren A setzte sich das Team vom SchV Bad Bramstedt deutlich vor Lübeck  (1604) und Klein Wesenberg (1595). Die Einzelwertung gewann Tim-Hendrick Dose (Segeberg/568) vor Yannic Krüger (Klein Wesenberg/563) und Julia Fouquet (Ahrensburg/560).

Ein Top Ergebnis erzielte auch Beke Jöns (Norderbrarup) mit 589 Ringen, damit gewann sie den Wettkampf. Mit ihrem Wettkampf war sie eigentlich zufrieden, mich ärgert nur der 51. Schuss, die „schöne acht“, hätte nicht notgetan. Dahinter folgen mit 582 Ringen Titelverteidigerin Stefanie Dietsch (Trittau/582) und Maren Müller (579/Trittau). Das Damentrio Tanja Brix, Beke Jöns und Janett Tebel vom SchV Norderbrarup erzielten 1665 Ringe und wurden Landesmeister.

In der Damenaltersklasse ging der Landestitel erwartungsgemäß an die Titelverteidigerin Dorit Klees (Norderbrarup). Mit 582 Ringen, vier Ringe mehr als im letzten Jahr, gewann sie mit großem Vorsprung vor Sabine Hube (Kassau/567) und Andrea Schnäckel (Sprenge/558). Beke Jöns und Dorit Klees haben das Limit zur Deutschen vom letzten Jahr auch übertroffen und sind wieder bei der Deutschen dabei.

Siegerin bei der Jugend weiblich wurde wie im Vorjahr Johanna Antonia Lais (Dänischenhagen). Mit 578 Ringen siegte sie vor ihrer Mannschaftskameradin Francesca Gierke (566) und Antonia Albrecht (Lübeck/561).

Die männliche Konkurrenz gewann mit 562 Ringen Jan Niklas Minack (Lübeck), vor Jannik Witte (Ahrensburg/559) und Titelverteidiger Robin Jedtberg (Dänischenhagen/554).

Den Mannschaftstitel gewann das Jugendtrio Francesca Gierke, Johanna Antonia Lais und Robin Jedtberg aus Dänischenhagen. Mit 1698 Ringen verwiesen sie Elmenhorst (1671) und Lübeck (1666) auf die Plätze. Die Jugendmannschaft wird die Qualifikation zur Deutschen verpasst haben, aber Johanna Antonia Lais hat sich sicher qualifiziert.

Erfreulich war, dass in diesem Jahr in der Jugend- und Juniorenklasse mehr Mannschaften am Wettkampf teilgenommen haben als im Vorjahr. Bei der Jugend waren vier und bei den Junioren fünf Mannschaften zu den Landesmeisterschaften angetreten.

 

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