NORDDEUTSCHER SCHÜTZENBUND VON 1860 e.V.
 

Hans-Joachim Fix neuer Kreisvorsitzender

Auf dem Kreisschützentag des KSchV Pinneberg wurde der bisherige stellv. Kreisvorsitzende Hans-Joachim Fix mit großer Mehrheit gewählt. Der bisherige Kreisvorsitzende Bernd Röding stellte sich nach 26 Jahren Kreisvorstandsarbeit nicht wieder zur Wahl.

Bernd Röding wurde für sein jahrzehntelanges ehrenamtliches Wirken zum Ehrenmitglied ernannt. Der bisherige zweite stellvertretende Kreisvorsitzende Jens Büchner wurde zum ersten stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Auch die Kreissportleiterin Ute Larsen bekam von den Delegierten das Vertrauen. Neu in den Kreisvorstand wurden, Bernd Sinner (2. Stellvertretender Kreisvorsitzender) und  Jürgen Bruhn (Kreisschatzmeister) gewählt. Zum Kassenprüfer wählten die Delegierten Torsten Glismann.

Zum Kreisschützentag in Uetersen konnte der scheidende Kreisvorsitzende die Bürgermeisterin der Stadt Uetersen Andrea Hansen, den stellvertretenden Vorsitzender des KSV Pinneberg Kurt Desselmann, den Kreispräsidenten Burkhard E. Tiemann, den Präsidentin des NDSB Peter Kröhnert, die Kreiskönigsrotte Klaus-Peter Schliemann (König), den ersten Ritter Agnes Möller und den zweiten Ritter Karsten Sohrt begrüßen. Auch der langjährige Kreisvorsitzende und Ehrenvorsitzende Rolf Slomian und das Ehrenmitglied Horst Wundrack waren der Einladung gefolgt.

Uetersen liegt ziemlich genau im Mittelpunkt des Kreises Pinneberg. Das Schützenwesen in Uetersen ist seit Jahrhunderten fester Bestandteil des Zusammenlebens der Menschen im Ort, so Kreispräsident Klaus-Peter Tiemann. Schon 2004 bei meinem ersten Besuch des Kreisschützenverbandstages habe ich es gesagt und in den Folgejahren wohl auch unter Beweis gestellt: So lange ich im Amt sein werde, werde ich die Schützen im Kreis Pinneberg unterstützen und für sie eintreten. Darauf können Sie sich verlassen. Einmal, weil ich dem Sport eng verbunden bin, zum anderen, weil ich als Kreispräsident besonders traditionsbewusst bin.

Das Fundament der Schützen ist das Bewahren der Tradition. Das Schützenwesen als Teil der lebendigen Geschichte zeigt allerdings auch, dass man den Blick stets nach vorn richten muss, denn ein ausschließliches Verharren im Traditionellen bedeutet Stillstand und Rückschritt.

So bietet das Schützenwesen beste Voraussetzungen, neben dem fairen schießsportlichen Wettkampf auch den generationsübergreifenden Gemeinschaftssinn zu fördern. Menschen verschiedener Altersgruppen werden hier zusammengeführt. Das kulturelle Leben wird gepflegt und die Tradition, die uns alle bereichert, so der Kreispräsident.

Bürgermeisterin Andrea Hansen begrüßte die Anwesenden ganz herzlich in der Rosen und Hochzeitsstadt Uetersen.  Der Einmarsch hat gezeigt: Sie sind nicht eintönig und auch überhaupt nicht einfarbig. Sie sind bunt wie Ihre Fahnen. Die Schützenvereine spiegeln immer noch einen gar nicht so kleinen Teil unserer Gesellschaft wider. Und der Kreisschützenverband verkörpert dabei das gute Miteinander in der Region. 1914 waren es die Orte Pinneberg, Wedel, Uetersen, Elmshorn, Barmstedt, Ochsenzoll, Krupunder und Egenbüttel, die den Kreisverband gründeten. Und dieses Band der Sympathie zieht sich immer noch durch die Region. Sie betreiben den Schießsport und pflegen die enge Verbundenheit mit den Städten und Gemeinden. Sie bieten etwas für alle Generationen, von der Jugend bis zu den Senioren. Das Vereinsleben wird großgeschrieben, aber Sie wissen wie alle Vereine, dass man viel tun muss, um gegen die Computerwelt zu gewinnen und neue Mitglieder an sich zu binden. Sie wollen und Sie  müssen immer offen für neue Entwicklungen sein: Der Andrang beim Bogenschießen zeigt, dass sich auch Ihr Sport immer wieder erneuern kann. Dass es bei Ihnen auch ein Großkaliberschießen der Damen gibt, finde ich interessant und es zeigt, wie offen und vielseitig Sie in Ihrer Arbeit sind. Und selbstverständlich wissen wir, dass Sie dabei auch helfen, den verantwortungsbewussten Umgang mit Waffen und die Gewaltlosigkeit in unserer Gesellschaft zu fördern.

Kurt Desselmann, der stellvertretende Vorsitzende des KSV dankte in seinem Grußwort allen Schützenschwestern und Schützenbrüder für ihr ehrenamtliches Engagement, welches sie für das Schützenwesen leisten.  Nicht nur für den Schützensport, sondern Sie bringen sich in vielfältiger Art oft auch für ihren Heimatort mit ihren guten gesellschaftlichen Veranstaltungen ein. In der heutigen Zeit liegt die Stärke der Schützenvereine beim Sportschießen und beim Bogensport. Dabei darf natürlichen die Tradition nicht infrage stehen. Tradition und Sport ergänzen sich und zeichnen die Schützenvereine aus.

Wir müssen aber auch immer offen sein für jede neue Entwicklung. Es bedarf der ständigen Reaktion auf gesellschaftliche Veränderungen. Denn die erreichten Werte kann man nur durch Veränderungen bewahren. Haben sie immer Mut zu neuen Iden, so Kurt Desselmann. Heute ist auch Anlass ein großes Dankeschön auszusprechen. Bernd Röding gibt mit dem heutigen Tage sein Amt als Kreisvorsitzender des Verbandes ab. Für die über 26 Jahren geleistete Arbeit möchte ich mich im Namen des KSV sehr bedanken.

Vor der Arbeitstagung wurden verdiente Sportler und Funktionäre vom Präsidenten des NDSB Peter Kröhnert und vom Kreisvorsitzenden Bernd Röding  geehrt.

Folgende Schützinnen und Schützen wurden geehrt. Dieter Wenskat (Verbandsnadel KSchV Gold und Goldene Ehrennadel NDSB), Inge Lapp (Verbandsnadel KSchV Gold), Bärbel Glismann (Goldene Verdienstnadel DSB), Harald Timm (Goldene Verdienstnadel DSB), Jens Büchner (Goldene Verdienstnadel DSB), Hans-Joachim Dreffein (Verbandsnadel KSchV Silber), Rita Schwede ( Verbandsnadel KSchV Gold).

Kreissportleiter Ute Larsen ehrte die erfolgreichen Jungschützen, Schützinnen und Schützen für ihre Erfolge bei den Landes- und Deutschen Meisterschaften mit der Sportlernadel.

 

Dies ist eine Werbebanner.
Dies ist eine Werbebanner.