NORDDEUTSCHER SCHÜTZENBUND VON 1860 e.V.
 

Bronze für Franz-Oliver Tiedt

Franz Oliver Tiedt (Berliner SC) gewann bei den Deutschen Meisterschaften in München den ersten Podestplatz für unseren Verband. Im Wettbewerb Flinte Doppeltrap errang er mit 112 Treffern den dritten Platz.

Franz-Oliver Tiedt ist ein „erfahrener Hase“, denn schon 1993 und 1996 wurde er Deutscher Junioren Meister im Doppeltrap.

Nach 150 Scheiben waren Timo Schulze (Sächs. Jagd- u. SV Großdobritz) und Franz-Oliver Tiedt Treffer gleich, und da das Finalschießen in diesem Jahr nicht stattfand musste der zweite Platz aus gestochen werden.

Beim Stechen wird immer eine Doublette geschossen, und der Schütze weiß auch welche Doublette kommt. Und die Beiden meinten sie müssten das Stechen etwas spannender gestalten, denn erst nach der fünften Doublette wurde das Duell entschieden. Da hat Franz-Oliver Tiedt leider den zweiten nicht getroffen und wurde Dritter.

„Die Wetterbedingungen waren gegenüber den letzten Jahren im Trap und Doppeltrap wirklich schlecht“, sagte Franz-Oliver Tiedt. Wir hatten teilweise nur 12 Grad und sehr regnerisch. Die Flinte war komplett nass und wir Schützen trotz Regenkleidung auch durchnässt und durchgefroren. Es war in diesem Jahr kein Wurfscheibenwetter.

Wie der Vater so der Sohn, denn auch der  Sohn von Franz-Oliver Tiedt, Jannes Franz Tiedt (Junioren II) hat sich im Wettbewerb Trap für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert. Erst im letzten Jahr ist Jannes Franz Tiedt in den Berliner SC eingetreten und hat zweimal am Juniorentraptest in Schaale teilgenommen.

Während sein Vater bereits zum 27. Mal an den Deutschen Meisterschaften teilnahm, war es für seinen Sohn die erste Deutsche Meisterschaft. Und er hat sich toll geschlagen. Sein Zielsetzung war von 125 Tauben über 100 zuschießen. Am Ende kam er auf 104 Treffer und belegte einen tollen 8. Platz.

„Sein Vater sagte, er ist super gut in den Wettkampf reingekommen, besser als er dachte. Als Vater ist es schlimmer dahinter zu stehen, als selber zu schießen. Aber er hat sich gut konzentriert und trotz des schlechten Wetters seine Sache wirklich toll gemacht. Hat die Leistung am zweiten Tag auch gehalten konnte sich sogar noch steigern“, so der stolze Vater.

„Trotz der widrigen Umstände, wegen der immer noch herrschenden Corona-Pandemie und der Delta Variante, war die Deutsche sehr gut organisiert“, so Franz-Oliver Tiedt. Im Vorwege wurde der Schütze vom DSB schon hinreichend informiert. Der Schütze hatte durch seine Startberechtigung Zugang zum Gelände und es durfte im Erwachsenenbereich maximal ein Betreuer mit auf das Gelände. Auf dem Gelände konnte man sich ohne Maske n, aber mit Abstand bewegen. Es  wurde darauf hingewiesen, dass die Schützen nur zu ihrer Sportart gehen, und keine anderen Wettkämpfe sich ansehen. Direkt auf dem Schießstand wurde sehr penibel darauf geachtet, dass die Sportler eine Maske (in Bayern die FFP 2) tragen. Hinter den aufgestellten Pylonen und natürlich beim Wettkampf durften die Schützen ihre Maske abnehmen, damit sie sich vernünftig auf den Wettkampf vorbereiten konnten.

„Alles war sehr gut organisiert und geplant, und wir Schützen sind dankbar das der DSB es ermöglicht hat, dass wir wieder eine Deutsche Meisterschaft schießen konnten“, so Franz-Oliver Tiedt.

 

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