Mit dem Ordonanzgewehr „Offene Visierung“ (originalgetreue offenen Kimme/Korn Visierung entsprechend den jeweiligen Waffenmodell) gewann er neben der Mannschafts- auch den Einzeltitel. Fritz Ditschler ging schon mit großem Vorsprung (326) ins Finalschießen. Auch im Finale war er mit 65 Ringen der Beste. Somit gewann er mit deutlichem Vorsprung (391) vor dem Vorjahresdritten Thomas Kosbab (Sprenge/356) und Thomas Conradt (Klausdorf/354).
Die Mannschaftswertung ging, wie schon erwähnt klar an den TSV Klausdorf (883) vor den SpSch Oldenburg (860) und dem SchV Quickborn-Renzel (834).
Auch im zweiten Wettbewerb, Ordonanzgewehr mit geschlossener Visierung setzte sich der Titelverteidiger Fritz Ditschler nach dem Finalschießen an die Spitze. Mit 406 Ringen siegte er vor Dierk Mühle (Sprenge/396) und Thomas Conradt (Klausdorf/393).
Das Trio vom TSV Klausdorf sicherte sich mit 941 Ringen den zweiten Mannschaftstitel vor Sprenge (873) und Quickborn-Renzel (870).
Seinen dritten Landestitel im Einzel gewann der Klausdorfer mit dem Unterhebelrepetierer 100 m. Mit 301 Ringen beendete er den Vorkampf als Erster, knapp dahinter folge Bernd Behnke (Quickborn-Renzel/300) und Marcel Westphal (Oldenburg/288). Das Finalschießen lief für Fritz Ditschler mit 79 Ringen zwar nicht optimal, aber am Ende reichte es zum Sieg (380). Obwohl Bernd Behnke aus dem Vorkampf zwölf Ringe Vorsprung auf Marcel Westphal hatte, rutschte er noch auf den dritten Platz (372) ab. Im Finalschießen holte Marcel Westphal Ring um Ring auf, so dass er sich am Ende noch auf den zweiten Platz (374) schoss.
Wie im Vorjahr gewann Quickborn-Renzel den Mannschaftswettbewerb. Mit 843 Ringen setzten sie sich vor Klausdorf (829) und Oldenburg (794).
Was Bernd Behnke bei den 100 m nicht gelang, schaffte er bei den 50 m Unterhebelrepetierer. Nach der Vorrunde lag er mit 362 Ringen auf den zweiten Platz. Im Finale schoss er das beste Ergebnis (92) aller Finalisten und verbesserte sich damit auf den ersten Platz (454). Die Plätze zwei und drei waren zwischen Fritz Ditschler und Willi Pauls (TSV Ostenfeld-Wittbek-Winnert) hart umkämpft. Willi Pauls hatte mit 365 Ringen das beste Vorkampfergebnis, aber im Finale gelangen ihm nur 84 Ringe. Damit rutschte er auf den dritten Platz (449) ab. Fritz Ditschler konnte sich durch ein gutes Finalschießen (91) noch auf den zweiten Platz (449) platzieren.
Titelverteidiger Quickborn-Renzel gewann mit 1049 Ringen wieder den Mannschaftstitel, knapp dahinter folgen Oldenburg (1045) und Klausdorf (1045).
Mit den Unterhebelrepetierer 25 m setzten sich die Favoriten und Titelverteidiger von den SpSch Oldenburg durch. Mit 268 Ringen siegten sie vor Rellingen (242) und Kücknitz (239). Lutz Främcke (Hubertus Gilde Kücknitz), der Vorjahresfünfte setzte sich mit 98 Ringen im Vorkampf an die Spitze, und die gab er auch nicht mehr ab. mit 121 Ringen gewann er knapp vor Johannes Domke (Oldenburg/120) und Mike Klode (Rellingen/113).






