NORDDEUTSCHER SCHÜTZENBUND VON 1860 e.V.
 

Jürgen Scheer feierte 65. Geburtstag

Jürgen war von 2007 bis 2023 unser Pistolen-Landesjugendtrainer, kehrte aber nach kurzer Zeit wieder zurück. Seine Rückkehr zur Unterstützung der Jugendlichen, obwohl er aus gesundheitlichen Gründen ausgeschieden war, zeigt, dass seine Leidenschaft und sein Verantwortungsgefühl für das, was er in 15 Jahren aufgebaut hat, stärker sind als die Schmerzen. Er möchte sicherstellen, dass seine jahrelange Tätigkeit als Trainer fortgesetzt wird und die Jugendlichen weiterhin die notwendige Unterstützung bekommen.

Seine Karriere als Sportschütze begann 1979, damals noch im Badischen Sportschützenverband. Ausschlaggebend war seine Ausbildung zum Polizeibeamten, wo er schnell merkte, dass ihm das Pistolenschießen lag. Schon während dieser Zeit gewann er Wettbewerbe innerhalb der Einsatzhundertschaft.

Was seine Erfolge noch bemerkenswerter macht: Jürgen hatte nie einen Trainer oder eine Anleitung bekommen. Er hat sich die Techniken mühsam selbst angeeignet. Techniken, die er später im Trainingslehrgang wiedererkannte.

Die grundlegende Erkenntnis, dass Schießen eine „Einheit von Körper und Geist“ erfordert, kam erst im Jahr 1990. Zuvor, wie er scherzhaft bemerkt, sei er ein technisch untrainierter Jungschütze gewesen, der nur „daddelte“.

Nachdem diese Einsicht und die Entscheidung für ein intensives Wettkampftraining gekommen waren, stellten sich die Erfolge ein.  Nach seinem Umzug nach Schleswig-Holstein errang er 1995 seine erste Landesmeisterschaftsmedaille. Bis heute hat der Jubilar geschätzte 270 Landesmeisterschaftsmedaillen gewonnen.

Sein Entschluss, Trainer zu werden, beruhte auf der Motivation, den Jugendlichen die Mühsal und den Frust zu ersparen, die er selbst erlebte, als er ohne Unterstützung auf dem Schießstand stand.
Mit seiner humorvollen und lockeren Art, aber stets zielgerichtetem Training, kommt er bei den Jugendlichen sehr gut an.

Augenzwinkernd sagt er: „Man muss den Jugendlichen gelegentlich zeigen, wie weit man kommt, wenn man den Quatsch auch macht, den er dauernd erzählt.“
Und dass es sich dabei nicht um „Quatsch“ handelt, zeigte er eindrucksvoll bei einer Deutschen Meisterschaft. Als er als Ersatz für einen Vereinskameraden einsprang und – obwohl er sein eigenes Sportgerät nicht dabei hatte und mit einer „uralten Vereinskrücke“ schießen musste – prompt eine Mannschafts-Bronzemedaille gewann.

Jürgens wahres Multitalent zeigt sich auch daran, dass er neben seiner Trainertätigkeit auf Landesebene auch jahrelang das NDSB-Zelt in München während der Deutschen Meisterschaften mit betreute und dennoch selbst an den Meisterschaften teilnahm. Und wie könnte es anders sein: Er kümmerte sich um die NDSB-Jugend und unterstützte sie an der Startlinie.

Seine sportliche Neugier probierte er an der neuen Trendsportart Blasrohrsport aus. Ganz nach dem Motto: Man muss auch mal etwas Neues ausprobieren!

Wir gratulieren Jürgen herzlich zum Geburtstag und wünschen ihm weiterhin viel Freude und anhaltenden Erfolg bei seinen Wettkämpfen.

 

 

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