NORDDEUTSCHER SCHÜTZENBUND VON 1860 e.V.
 

Offenes Training im NDSB-LLZ

Anfang November fand im NDSB-LLZ in Kellinghusen wieder ein offenes Training für Jugendliche vom Schüler bis zum Junior statt. Insgesamt nahmen 17 Jugendliche dieses Angebot der Landesjugendleitung an.

Der stellvertretende Landesjugendleiter Markus Lais begrüßte die Jugendlichen ganz herzlich und teilte die Jugendlichen in vier Gruppen ein.

Die erste Gruppe unter der Leitung von Björn Witt trainierte die Disziplin Luftgewehr 3-Stellung. Christiane Gierke betreute die Jugend und Junioren (Luftgewehr Freihand). Erfreulich war, dass sich fünf Luftpistolenschützen angemeldet hatten. Die nahm Landespistolentrainer Jürgen Scheer unter seine Fittiche. Landestrainer Ingolf Falkenberg übernahm die Kleinkaliber Schützen. Dort fanden sich an diesem Tag leider nur 2 Jugendliche ein, aber die hatten dafür eine ganz intensive Trainingseinheit.

Nach der Mittagspause hieß es für die Jugendlichen unter der Leitung von Christiane Gierke erst einmal ein Aufwärmprogramm zu absolvieren. Dehnübungen sind sehr wichtig, denn sie dienen unter anderem Muskelverspannungen, die während des Schießens auftreten können, zu vermeiden.

Auch Landespistolentrainer Jürgen Scheer machte mit den Jugendlichen Übungen die der Kräftigung und Beweglichkeit der Hände/Handgelenkte/Unterarme diene. Um die Trainingsakzeptanz zu erhöhen machen die Kids nicht einfach nur Bewegungen der Hände sondern auch etwas was „cool aussieht“, so Jürgen Scheer.

Nachdem Aufwärmprogramm mussten die Schützen dann ohne Schießjacke, Schießhose und Schießschuhe an die Startlinie treten. Da merkten die Jugendlichen ganz schnell wie enorm die Stützwirkung ist, wenn man mit Schießausrüstung schießt. Denn die Schießausrüstung verleiht dem Schützen die nötige Stabilität, um das Gewehr ruhig halten zu können..

Einige Schüler, Jugendliche und Junioren hatten schon Wettkampferfahrungen bei Kreis- und Landesmeisterschaften und nutzen das Training um Abläufe zu automatisieren, oder auch auf anraten der Trainer ihren Anschlag etwas zu verändern. Bei einigen Jugendlichen mussten auch teilweise der Diopter oder die Schaftkappe verändert werden, damit die Sportwaffe und der Schütze eine Einheit ergeben.

Zum Schluss des offenen Trainings wurde noch ein spannendes KO Schießen durchgeführt.

Die Jugendlichen konnten wieder viele neue Erfahrungen sammeln, neue Techniken erlernen und auch das Team der Landesjugendtrainer war hinterher zufrieden. Das Nächste offene Training findet 26. Januar 2020 im LLZ statt.