NORDDEUTSCHER SCHÜTZENBUND VON 1860 e.V.
 

Gold für die DSB Compoundmannschaft - Silber für Florian Kahllund

Wie schon berichtet hatte sich die Compoundmannschaft mit den beiden Schützen vom BSV Berlin Sebastian Hamdorf und Marcel Trachsel sowie Leon Hollas bis ins Finale geschossen. Auch Florian Kahllund konnte sich mit dem olympischen Recurvebogen bis ins Finale schießen.

 

Und die Compoundschützen, die in der Qualifikationsrunde Deutschen Rekord geschossen hatten, ließen auch im Finale nicht nach und bewiesen Nervenstärke. Sie besiegten die Briten klar mit 231:225. Im Finale müssen die Schützen je acht Pfeile auf 50 m im Wechsel schießen. Die drei Compoundschützen haben neben den Deutschen Rekord im Finale auch noch den höchsten Finalscore mit 237 Ringen (gegen Österreich) geschossen.

Bei Dauerregen und nur acht Grad hatten die Bogensportler während des ganzen Turniers wirklich keine idealen Bedingungen. Sebastian Hamdorf sagte, wir hatten alle bis zu acht Schichten Klamotten an, um uns warm zu halten. Umso höher sind die Leistungen zu bewerten, die die Bogenschützen gezeigt haben.

In der Einzelwertung belegte in einem starken Teilnehmerfeld Marcel Trachsel den neuen Platz und Sebastian Hamdorf den 17. Platz.

Der Fockbecker Florian Kahllund konnte sich nach der Qualifikationsrunde in der KO-Phase von Match zu Match steigern und zog souverän ins Finale ein. Dort hatte er es mit dem zweiten der Weltrangliste Steve Wijler (Niederlande) zu tun. Und das Match begann sehr ausgeglichen, denn nach den ersten zwei Passen (je 3 Pfeile) stand es 2:2. Die dritte und vierte Passe konnte dann der Niederländer für sich entscheiden (27:26 und 30:27). Florian Kahllund war dennoch mit dem Turnierverlauf zufrieden, denn nach dem die Qualifikation, die nicht sonderlich gut lief, war ich natürlich froh, dass es in der KO-Phase immer besser wurde und ich es bis ins Finale geschafft habe.

Wir gratulieren ganz herzlich und wünschen unseren Sportlerinnen und Sportlern weiterhin alle Pfeile ins Gold.