NORDDEUTSCHER SCHÜTZENBUND VON 1860 e.V.
 

Florian Kahllund und die Compoundmannschaft stehen im Finale

Florian Kahllund (Fockbek/Rendsburg-Eckernförde) schoss sich ins Finale der Europaen Grand Prix in Bukarest.

Die Qualifikationsunde lief für unseren besten deutschen Recurvebogenschützen mit 660 Ringen noch nicht berauschend. Das bedeutete lediglich den 33. Platz.

Aber in der KO-Phase zeigte Florian Kahllund seine ganze Stärke. In den Finalrunden schlug er unter anderem den türkischen Qualifikationsersten Mete Gazoz, der in der Vorrunde mit 698 Ringen einen neuen Europarekord aufgestellt hatte. Im Halbfinale ließ er den Niederländer van der Ven Rick mit 6:0 keine Chance. Das Goldfinale bestreitet Florian Kahllund gegen den zweiten der Weltrangliste Steve Wijler (Niederlande) am 13. April 2019.

Der Grand Prix ist zwar kein Qualifikationsturnier für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio, aber intern ist es die zweite Stufe der Qualifikation für die Weltmeisterschaften vom 10 bis 16. Juni 2018 in Herzogenbosch (Niederlande).

Hervorragend lief es auch für unsere zwei Schützen vom BSV Seedorf (Segeberg) Sebastian Hamdorf und Marcel Trachsel. Mit ihren Mannschaftskollegen Leon Hollas errang das Trio ebenfalls das Goldfinale.

Bereits in der Qualifikationsrunde zeigten sich die drei in super Verfassung. Denn erstmals haben  drei Mannschaftsschützen über 700 Ringe geschossen, freute man sich beim Deutschen Schützenbund. Mit 2105 Ringen beendete das Trio die Qualifikationsrunde als Zweiter.

Im 1/8 Finale hatten die Deutschen ein Freilos, in der Runde der letzten Acht mussten sie gegen Luxemburg ran, die bezwangen sie mit 236:230. Im Halbfinale gegen Österreich ließen sie nichts anbrennen. Mit 237:224 zogen sie sicher ins Gold-Finale. Auch dieses Finale findet am Sonnabend, den 13. April 2018 statt.

Wir wünschen allen Deutschen Schützen und insbesondere unseren Sportlern für das Finale starke Nerven und alle Pfeile ins Gold.