NORDDEUTSCHER SCHÜTZENBUND VON 1860 e.V.
 

SV Olympia 72 bleibt ohne Punktgewinn

Auch am letzten Wettkampfwochenende der Luftgewehr Bundesliga gab es für den SV Olympia 72 noch einmal zwei klare Niederlagen.

Die schon vorher als Absteiger feststehenden Olympioniken unterlagen der Braunschweiger SG deutlich mit 1-4. Gegen den amtierenden deutschen Meister, die SB Freiheit, folgte dann noch eine deftige 0-5 Pleite.

Den Ehrenpunkt gegen Braunschweig sicherte Sara Greve mit einem 384-381 Erfolg.

Mikkel Hansen schoss sehr gute 396 Ringe, seine Kontrahentin zielte aber nicht einmal daneben und gewann mit der optimalen Ausbeute von 400 Ringen.

Camilla Hansen lieferte sich ein hartes Duell mit ihrer Gegnerin Selina Zimmermann, musste sich am Ende aber mit 391-394 Ringen geschlagen geben.

Christian Hirsch (385-392) und Jeppe Dammark (380-394) verloren ihre Duelle letztendlich deutlich.

Einen Tag später ließ die SB Freiheit den Börm/Dörpstedtern dann keine Chance. Die Harzer wollten unbedingt wieder ins Finale (was am Ende aufgrund von Siegen der direkten Konkurrenten aber nicht gelang) und brauchten jeden Einzelpunkt, dementsprechend druckvoll traten sie dann auch auf.

Camilla Hansen (390-396 gegen Weltmeisterin Jolyn Beer), Jeppe Dammark (385-394), Christian Hirsch (388-395) und Marco Falkenhagen (373-392) konnten ihre Gegner nicht in Bedrängnis bringen.

Einzig Mikkel Hansen schoss erneut einen ganz starken Durchgang und verlor sein Duell erst mit dem vorletzten Schuss. Am Ende hieß es 396-397 gegen Alin Moldoveanu.

Obwohl man die 1. Bundesliga punktlos wieder verlassen muss, überwiegen die positiven Eindrücke bei Mannschaft und Verantwortlichen des SV Olympia 72.

SV-Sprecher Hauke Falkenhagen: „auch wenn am Ende nur Niederlagen zu Buche stehen, hat die Mannschaft aus den Wettkämpfen viel mitgenommen. Eine Saison gegen nationale und internationale Topschützen, gegen Welt- und Europameister, antreten zu dürfen – das nimmt ihnen niemand mehr. Die Stimmung war bis zuletzt super. Alle machen in der kommenden Saison weiter, vielleicht gelingt das Kunststück Aufstieg ja noch einmal. Dazu bleibt der tolle Heimwettkampf in unglaublicher Atmosphäre in Erinnerung, der von allen Beteiligten und Besuchern gelobt wird.

Jetzt sind aber auch alle froh, dass erstmal ein wenig Ruhe einkehrt. Alle 14 Tage dreitägige, weite Auswärtsreisen war für alle Beteiligten doch immer mit einem riesigen Aufwand verbunden.“

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