NORDDEUTSCHER SCHÜTZENBUND VON 1860 e.V.
 

Neue KK-Anlage im LLZ hat Bewährungsprobe bestanden

Im vergangenen Jahr reifte der Gedanke im Präsidium die KK-Anlage zu erneuern, denn sie war in die Jahre gekommen und nicht mehr zeitgemäß. Es wurde gerechnet und die erforderlichen Anträge zur Genehmigung und Finanzierung gestellt.

Insgesamt haben die umfangreichen Umbauarbeiten zwei Monate gedauert. Angefangen vom Abbau der alten Anlage bis zum Einbau der neuen Meyton-Anlage. Die Installation der Elektrik lief über die Fa. Steffen-Elektroservice. Die Installation der EDV übernahm das EDV-Team unseres Verbandes. Und die Mitarbeiter der Firma Meyton installierten die insgesamt 24 Anlagen.

Während der ganzen Bauphase war unser Präsident Peter Kröhnert sehr eingebunden in das Geschehen, denn für ihn war es eine Chefsache.

Rechtzeitig zu den NDSB-Auflage Meisterschaften wurde die neue KK-Anlage fertig und hat ihre Bewährungsprobe bestanden, so die einhellige Meinung der meisten Schützinnen und Schützen.

Für die Sportleitung, Kampfrichter und Aufsichten ist der Arbeitsaufwand auf den neuen Anlagen jetzt erheblich geringer.

Bisher mussten die Ergebnisausdrucke mit einem Startnummernaufkleber versehen und die Ergebnisse in die Wettkampfleitung zwecks abschließender Bearbeitung weitergegeben werden.
Bei den bisherigen Polytronik-Anlagen wurden alle Ergebnisse per Hand in das Sportprogramm eingegeben. Dass hierbei Tippfehler möglich waren, ist wohl klar.
Jetzt wird alles elektronisch verarbeitet, auch das lästige Umschalten an den Anlagen auf andere Wettbewerbe und Disziplinen gehört nun der Vergangenheit an.
Alles kann zentral gesteuert werden, es ist sogar eine Steuerung der KK-Anlagen vom Luftgewehr-Stand und umgekehrt möglich.

Sehr gut wurden auch die beiden großen Flachbildschirme im Aufenthaltsraum für die Anzeige der Schussbilder angenommen.
Keiner braucht mehr Ohrenschutz zu verwenden, sich auf dem oftmals  kühlen KK-Stand zu informieren, denn man kann jetzt alles vom Sitzplatz im Aufenthaltsraum aus beobachten.

Für die Schützen sind die Monitore jetzt schützenfreundlicher, denn auch die Trefferanzeige ist jetzt farbig, und es läuft die Uhr runter, damit der Schütze weiß, wie viel Zeit er noch für seinen Wettkampf hat. Bei der alten Anlage war keine Uhr installiert, und jeder Schütze konnte auch nicht die Uhrzeit an den Wänden erkennen. Dann wurde immer moniert, dass die Schießtische zu wackelig seien. Das ist jetzt auch behoben.

Es wurde viel Zeit, Mühe und Nerven, von denen die die neue Anlage aufgebaut und installiert haben, sowie in vielen anderen Bereichen dem neuestem Standard angepasst, investiert.

Natürlich gibt es bei so einem großen Landesleistungszentrum immer wieder Renovierungsarbeiten und Nachbesserungsbedarf. Aber mit der neuen Meyton-Anlage ist unser Kleinkaliberstand jetzt auf dem neusten Stand, so Präsident Peter Kröhnert.