NORDDEUTSCHER SCHÜTZENBUND VON 1860 e.V.
 

2. Bundesliga Nord Luftgewehr

Der SV Roland Bad Bramstedt hatte viel Pech.

12.02.2016
Kategorie: Sport
Von: Wilhelm Boller

Rolandschützen sagen 2. Bundesliga Nord nach einem Jahr ade – SV Börm/Dörpstedt bleibt als Vierter für den NDSB drin

Das Auf und Ab zwischen der 2. Bundesliga Nord und der Verbandsliga Schleswig-Holstein kennt der Schützenverein Roland Bad Bramstedt ja bereits. Als es in der vergangenen Saison wieder nach oben ging, war die Motivation hoch und ein gutes Luftgewehrschützen-Potential vorhanden. „Wir mussten uns während der sieben Wettkämpfe nicht verstecken, in der Rückbetrachtung können wir sagen, dass es verdammt viel Pech gegeben hat“, fasste Sportleiter Helmut Schümann die Saison in der zweithöchsten Klasse des Deutschen Schützenbundes zusammen.

Mit 0:14 Punkten und 13:23 Einzelzählern heißt es ab Herbst erneut in der Verbandsliga des Norddeutschen Schützenbundes in Schleswig-Holstein anzutreten. In der 2. Liga bleibt als Vierter der SV Olympia 72 Börm/Dörpstedt, nach drei Siegen und vier Niederlagen setzten sich die jeweils fünf Schützen mit den Einzelpunkten von 17:18 von den Klubs SV Ladekop und SV Burweg mit ebenfalls 6:8 ab.

Als die beiden Nordvertreter Ende Oktober die Serie eröffneten, zeigte sich schon beim 2:3 gegen die Rolandschützen deren gute Leistungsfähigkeit, denn der Sieg ging nach 391:392 in der dritten Partie von Anika Schroedter gegen Christian Hirsch knapp an den SV Olympia 72. Während dieser nachmittags gegen den SV Burweg 3:2 punktete, hieß es für die Bramstedter gegen den KKS Nordstemmen II schon wieder 2:3. Eindrucksvoll hatten Anika Schroedter mit 392:386 und Denise Eltermann mit 388:386 gewonnen.

Helmut Schümann erinnert sich: „Beim 2:3 gegen Steinkirchen entschied ein Stechen von Denise Eltermann mit 9:10 gegen uns. Da entscheidet so ein Schuss über den Teamerfolg!“ Erwartet war die 1:4-Niederlage gegen den starken Meister SB Freiheit II aus dem Harz. „Das 1:4 gegen den SV Ladekop sieht zwar deutlich aus, war es aber eigentlich nicht“, fährt Schümann fort. Ann-Christin Schroedter hatte denkbar knapp mit 380:381 die Punkte hergeben müssen und ein weiteres Stechen für Niklas Bahde ging zu Ungunsten der Bramstedter aus. Also hätte es auch leicht 3:2 heißen können. „So aber ist der Schießsport, auch Glück gehört dazu“, erläutert Lisa Raumer, die am Schlusstag beim 2:3 gegen den SV Burweg mit 385:383 ebenso wie Oliver Planthaber mit 384:383 kämpferisch für jedenfalls zwei Erfolge sorgte. Bei Jan Schümann und Ann-Christian Schroedter war mit je 372 Ringen „die Luft einfach raus.“ Schroedter bleibt optimistisch: „Es hat uns allen durch die Spannung in den Wettkämpfen Spaß gemacht. Wir wollen in der Verbandsliga Selbstvertrauen zurück gewinnen und den Aufstieg als Ziel ins Visier nehmen.“